André Schramm

365 Vereine gesucht!

Dresden. Ein neues Projekt will Unternehmen zu mehr Gemeinnützigkeit verhelfen und Öffentlichkeit – an jedem Tag im nächsten Jahr.

Unternehmer Roland Hess hat schon viel gemacht. Manches hat funktioniert, anderes nicht. Die Ideen gehen dem Begründer der Unternehmermesse »Weitsicht« allerdings nicht so schnell aus. Neustes Ding: Tue Gutes und werde bekannt. Hess nennt das »365 gute Taten«, eine Plattform, die solvente Unternehmen und Vereine zusammen bringt – unter garantierter Aufmerksamkeit der Dresdner Medien.

»Gerade unser Mittelstand bekommt eben nicht die Aufmerksamkeit, die er verdient«, sagt Hess. Auf der anderen Seite stünden viele Vereine, die finanzielle Unterstützung bräuchten und noch viel zu oft unsichtbar seien. Ambitioniertes Ziel: An jedem Tag des Jahres 2019 hilft eine Firma aus der Region einem Verein. Die Wunschtage sind ab sofort buchbar. »Ob die Firma schon einen Verein hat oder noch einen sucht, spielt dabei keine Rolle«, erklärt Hess.  Das einfache Paket kostet 1.150 Euro. Die Summe, die das Unternehmen dann der Vereinskasse bzw. dem Projekt zur Verfügung stellt, bestimmt es selbst.

»Es geht dabei nicht um Massen an Geld und schnöden Scheckübergaben, sondern tolle Geschichten«, sagt Schirmherr Peter Escher. Wie beispielsweise die von »Challenge Feeling«. Das Projekt ermöglicht schwerstkranken Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen eine Fahrt in einem Rennwagen auf dem Lausitzring. »Sie erleben einen schönen Tag und vergessen für einen Moment ihre Situation«, sagt Alexander Weber, Mitarbeiter bei Sportwagen Thomas in Radebeul. Zusätzlich bietet das Team kostenpflichtige Fahrten für Motorsportfans an. Der Erlös fließt an das Kinder- und Jugendhospiz Dresden.  

Radio Dresden, das Fahrgastfernsehen (DVB), MyTVplus, das Top-Magazin und der WochenKurier werden das Projekt »365 gute Taten« begleiten. Vereine und Firmen können sich ab sofort unter info@dresden.media melden.

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Leserpost zum Thema "Krankes Gesundheitssystem"

Sachsen. Sehr geehrtes WoKu-Team,danke für den trefflichen Beitrag „Krankes Gesundheitssystem“, er verdeutlicht einmal mehr den bürokratischen Wahnsinn in Deutschland. Offensichtlich ist es wichtiger, Geld in die Hand zu nehmen, um massenweise Abrechnungen zu prüfen, als mit diesem Prüfpersonal die Versorgungslücken in Krankenhäusern und Altenheimen zu schließen. Geht es eigentlich noch um den Menschen dabei? Wohl eher darum, dass Krankenkassenvorstände immer dickere Gehälter und Boni abfassen können! Das ist ein Thema für die Politik, denn dadurch, das Fachpersonal mit sinnlosem Verwaltungsaufwand gebunden wird, wird der Pflegenotstand noch größer. Wollte sich nicht Frau Merkel dieses Themas annehmen?Mit freundlichen Grüßen, Petra H. Sehr geehrte Damen und Herren, Nur nicken und zustimmen kann ich Ihnen, wenn ich schon die ersten paar Zeilen lese. Meim Name ist Nadine Hartmann ich bin gelernte Therapeutin und habe 6 Jahre in der Algos Fachklinik Bad Klosterlausnitz ausgehalten. Dann habe ich aufgegeben mich zu ärgern und mich 12 Jahre lang in der Selbständigkeit wieder gefunden. Gott sei Dank unanbhängig von den Krankenkassen und jeglichem Betrug am Patienten. Wegen 5 Jahren pendelei zwischen Gera und Dresden, zum Vater meiner Tochter, bin ich nun letztes Wochenende nach Langebrück gezogen und habe schweren Herzens meine Praxis verkauft. Nun bin ich ohne Arbeitslosengeld und ohne Harz 4 in meiner Position auf die Hilfe meines Lebensgefährten angewiesen. Bei der Suche nach Arbeit stellt sich nun die Frage zurück in das Gesindheitssystem? Nein danke ich sträube mich zu tiefst. Ich könnte Ihnen Romane schreiben über die Schande, die ich erlebt habe. Durch Bekannte die im Gesundheitswesen arbeiten weiss ich  es ist immer noch genaus so  wie vor 12 Jahren.  In ihrem Beitrag erwähnt Herr Grahlemann die nicht Bezahlung von erhaltenen Leistungen. Ich zitiere " jeder Handwerker würde so nicht leben können". Und genau das sollte Ihr nächster Beitrag werden. Mein Lebensgefährten, Vater meiner Tochter ist Dachdeckermeister somit ein Handwerker der keine weiteren Angestellten findet und mittlerweile unter der Zahlungsmoral der Auftraggeber regelmässig leiden muss. Ich sehe da ein sterbendes Handwerk. Keiner will bei Hitze oder Kälte aufs Dach.  Die Krankenkassen die Berufgenossenschaft die Handwerkskammer etc. sind gnadenlos und verlangen Vorauszahlungen in einem Beruf in dem es das Wetter vorgibt was und wieviel werden kann. Diese kleinen Unternehmen schaffen es kaum sich ein Winterpolster zuzulegen, hätten und haben Arbeit ohne Ende und können wegen Personalmangel nicht oder nur sehr schwer vorran kommen . Herr Grahlemann sagt richtig "so könnten Handwerker nicht leben....." also bezeichnen wir die Überschrift Ihres Textes  mal eher als KRANKES Deutschland. Falls Sie noch mehr Details aus meiner  beruflichen Zeit im Gesundheitswesen erfahren möchten oder einen Job für mich haben. ;) schreiben Sie mir gern zurück. Ihre frisch gebackene neue Leserin Nadine H. Sehr geehrte Damen und Herren, was soll man zu Ihrem Artikel sagen. Wir hatten in der vorangegangenen Regierung einen Gesundheitsminister, welches zuvor noch nie etwas damit zu tun hatte. Also sitzt er auf seinem Posten und lässt sich etwas diktieren, er weiss es ja vermutlich nicht besser. Die große Frage ist ohnehin, nach welchen Kriterien werden diese Leute ausgesucht.Gesundheitssystem: Ich musste es selbst 7 Monate mit auf der Intensivstation mit ansehen, dass der kranke Mensch, welcher wehrlos ist, nur eine Ware ist mit der man viel Geld verdienen kann. Eine Betreuungsvollmacht wird von den Ärzten übergangen und lügnerische Ausreden aufgetischt.Und wenn man dann noch denkt es hilft dir jemand, dann hast du dich auch noch gewaltig geschnitten.Mit großer Sicherheit ist das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Ich kann nur sagen: Armes Deutschland, wo sind wir hingekommen.Wenn ich dazu noch lesen muss, das der MDK die Abrechnungen prüfen muss, stellt sich mir die Frage, was macht die Krankenkasse?Es gibt, glaube ich, mittlerweilen in dem Land mehr Prüfer und Kontrolleure als Arbeiter. Warum, weil die Unehrlichkeit und Gier immer größer wird.Auch dies ist so gewollt! Mit freundlichen Grüßen, Ihre Leserin Frau G.Es ist eine Farce!Ich glaube wir haben im heutigen Zeitalter,das beste Gesundheitssystem,was es je gab-von den Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung her.Durch die Bürokratie und sturen Vorgaben, Kontrollen und Reglementierungen, bleibt allerdings all das auf der Strecke,was am wichtigsten ist - nämlich der Patient !Selbst wenn man als Personal im GesundheitsSystem motiviert, empathisch und engagiert ist, werden ständig "Riegel" vorgeschoben, warum dies, das und alles mögliche nicht geht und nicht gehen darf, weil es so nicht in irgendwelchen Büchern steht.....!!!!!Jeder Arzt, Pfleger, Physiotherapeut, Apotheker etc. sollte die Möglichkeit bekommen, aktiv mitzuentscheiden, welche Therapie und Methodik die geeignetste für den Einzelnen ist, im guten Wissen und Gewissen!Ich verstehe die Resignation, Wut und Hilflosigkeit des Gesundheitspersonals!Liebe Grüße von Katrin Z. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen!Erstens sind die Menschen und ihre Krankheiten kein Produkt von einem Montageband. Jeder und jede ist anders.Da kann es doch keine Norm für die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus geben. Entscheidend dafür sind die Fachleute und nicht die Exceltabellen-Fetischisten des MDK.Zweitens: Entweder hat der Mitarbeiter des MDK nicht richtig zugehört oder die Frage nicht verstanden.Es geht um die willkürliche Reduzierung der Tage, er aber lenkt ab mit Reduzierung der Prüfungen und falschen Abrechnungen.Mein Vorschlag, schon vor Jahren eingereicht und total ignoriert, ist (in Kurzfassung):Das Krankenhaus sendet am Entlassungstag die vom Patienten quittierte Rechnung nur mit dessen gesteckter Chipkarte an den MDK und bekommt die Kopie ausgehändigt.Dieses System so oder ähnlich lässt sich für alle Dienstleitungen des Gesundheitssystems anwenden.Die heutige Technik macht es doch möglich, dass die Daten auf der Chipkarte nur von den Berechtigten les- und schreibbar sind.Ich meine damit, dass z.B. der Augenarzt nicht die Daten des Hautarztes wegen der Hühneraugen einsehen kann.Ein immer wieder monierter Grund für ausufernde Kosten ist die Vielzahl der Krankenkassen mit ihren teils kostspieligen Palästen.Die Politik feiert Erfolge, wenn sich mal 10 Kassen vereinigt haben. Aber das sind doch die berühmten Peanats.Die Vorstände kleben an ihren Sesseln und an ihren Gehältern und sträuben sich vehement gegen eine Änderung. - auf Kosten der Patienten.Sie verkaufen das mit Wettbewerb. Was wir brauchen ist nicht Wettbewerb, sondern Reduzierung der Kosten.Und es geht auch nicht an, dass ein Krankenhaus Gewinn macht. Gewinn für wen?Es geht einzig und allein um die Wiederherstellung der Gesundheit von Menschen!Mit freundlichen Grüßen, Hellmut S. Sehr geehrtes WoKu-Team,danke für den trefflichen Beitrag „Krankes Gesundheitssystem“, er verdeutlicht einmal mehr den bürokratischen Wahnsinn in Deutschland. Offensichtlich ist es wichtiger, Geld in die Hand zu nehmen, um massenweise Abrechnungen zu…

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