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3. Dresdner Pflegemesse

Dresden. Am 1. und 2. September laden der WochenKurier Lokalverlag und die Oberlausitzer Veranstaltungs- und Werbeagentur (OVWA) in die Messe Dresden ein.

Die Fach- und Verbrauchermesse »Zukunft Pflege« versteht sich zum einen als Branchentreff und Leitmesse für stationäre und ambulante Alten- und Krankenpflege, zum anderen richtet sie sich natürlich speziell an alle Menschen, die sich mit dem Thema Pflege als Patient, Pflegeperson oder Familienangehöriger befassen (müssen). Aber auch Fachkräfte, Wiedereinsteiger, Weiterbildungsinteressierte und Jobsuchende finden hier viele interessante Gesprächspartner. Rund 75 Aussteller haben ihr Kommen zugesagt. Zur Eröffnung am Samstag (1. September, gegen 10.15 Uhr) haben sich Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch und Dresdens Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann angekündigt.

Zwei Schwerpunkte: Diskussion und Auszeichnung

Zwei Höhepunkte bestimmen die beiden Messetage. Am Samstag findet ab 14 Uhr eine Podiumsdiskussion statt, die sich mit der Frage befasst »Ist Pflege überhaupt noch leistbar?«. Ministerialdirigent Michael Bockting (Sächsisches Sozialministerium), Uwe Martin Fichtmüller (ASB-Landesgeschäftsführer) und andere Teilnehmer werden unter anderem über notwendige Änderungen im Pflegebereich, Fachkräftemangel und Entlohnung diskutieren.

Am Sonntag (2. September) werden erstmals auf der Dresdner Pflegemesse die »Pflegesterne« vergeben – eine Auszeichnung, die der WochenKurier Lokalverlag für besonders verdienstvolle Pflegekräfte und Pflegedienste ausgelobt hat. 22 Pflegestern-Anwärter – alle ausschließlich von den Lesern vorgeschlagen – werden auf der Bühne stehen.

Buntes Rahmenprogramm und »Zimmi« im Einsatz

An beiden Messetagen wird es darüber hinaus zahlreiche interessante Vorträge geben. So am Samstag zu den Schwerpunkten »Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung« (15.30 Uhr), neue Ausbildungsmöglichkeiten (16.30 Uhr) und »Kuren in Marienbad und Bad Kissingen mit dem Servicetaxi« (17 Uhr). Am Sonntag geht es u.a. um »Arbeiten in der häuslichen Intensivpflege« (10.30 Uhr) Hausnotruf & und Notrufsysteme (11 Uhr), Bestattungsvorsorge (12.30 Uhr) und Leistungsanspruch in der Pflege (13 Uhr).

Hörvermögen und Blutdruck können quasi »nebenbei« bei einigen Ausstellern gecheckt werden. Moderator Gert »Zimmi« Zimmermann und ein Kamerateam von MyTVplus präsentieren außerdem viele Aussteller live an deren jeweiligen Ständen und über eine große Videoleinwand.

Öffnungszeiten, Eintritt, Programm

* geöffnet: an beiden Tagen 10 bis 18 Uhr

* Eintritt: 6 Euro, ermäßigt vier, Kinder bis 14 Jahre frei

* Das komplette Programm unter: www.pflegemesse-dresden.de/programm/

* ganztags Mal- und Bastelangebote für Kinder am Stand WochenKurier

* ganztags Präsentation verschiedener Aussteller durch Gert Zimmermann und ein Kamerateam von MyTVplus

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Raus aus dem Stillstand: Geisterfahrt für Giesl´a

Löbau. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde ein erstes Opfer der Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns. Alle geplanten Sonderfahrten der Frühjahrsaison, auch die Maschinenhaustage als eine der Haupteinnahmequellen des Vereins, mussten abgesagt werden. Die Zeit wurde genutzt, unter anderem ging die Lok zurück zur Garantiereparatur in das Meininger Dampflokwerk. Mit der Hoffnung auf die bereits geplante und gut gebuchte Herbst- und Adventsaison holten die Vereinsfreunde ihre „Giesl´a“ Mitte Oktober ein zweites Mal aus Meiningen zurück, die Wiederholung der Willkommenstour vom März war für das 3. Oktoberwochenende vorbereitet. Das Sonderzug-Wochenende „Willkommen 52 8141“ konnte am 17. und 18. Oktober 2020 gerade noch stattfinden, nach exakt 22 Jahren stand die Lok wieder unter Dampf bevor der zweite „Lokdown“ kam. Es musste das gesamte Herbst- und Adventsprogramm, bis hin zur beliebten Silvesterfahrt nach Dresden, komplett abgesagt werden. Wieder fielen alle Einnahmen für den Verein weg, die Betriebskosten sowie die erforderlichen Fahrzeugrücklagen für die Untersuchungen bleiben jedoch bestehen. Seit dem 19. Oktober 2020 steht die 52 8141 still und kalt im Löbauer Maschinenhaus.  Doch die Lok muss fahren, muss ihre Betriebstauglichkeit unter Beweis stellen. Aus diesem Grund haben sich die Eisenbahnfreunde entschlossen, eine Geisterfahrt mit Geistertickets in die Landeshauptstadt zu fahren. Giesl´a ist die letzte (betriebsfähige) ihrer Art Ihr Spitzname „Giesl´a“ geht auf eine technische Besonderheit zurück. Der österreichische Ingenieur Adolph Giesl-Gieslingen entwickelte 1951 eine, nach ihm benannte Saugzuganlage und bewirkte damit eine Leistungssteigerung verbunden mit Kohleersparnis. Die Deutsche Reichsbahn erwarb dieses Patent und stattete damit über 500 Lokomotiven aus. Auch die Reko-Lok 52 8141-5 war von 1968 bis 1981 mit einem Giesl-Ejektor ausgerüstet und ist heute in Deutschland die einzige betriebsfähige Dampflok mit dieser Saugzuganlage. Am 20. März startet der Geisterzug gegen 10 Uhr in Löbau zur Fahrt nach Dresden (Ziel ist der Hauptbahnhof) und zurück. Eine Mitfahrt im Zug ist leider ausgeschlossen. Jedoch werden sich viele Fotografen und Fans an einem regelspurigen Dampfzug nach mehr als vier Monaten Zwangspause erfreuen. Die symbolischen Geistertickets gibt es in mehreren Preisstufen und können online gebucht werden. Die Einnahmen dienen der Finanzierung der Bewegungsfahrt und weiterer Kosten. Bereits vor einem Jahr, am 13. März 2020, erwarteten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde ihre frisch hauptuntersuchte Dampflok 52 8141-5 aus dem Dampflokwerk zurück und freuten sich auf ein Willkommensfest.  Es kam anders, die Willkommenstour wurde…

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