Carola Pönisch

1. Schillerhaus-Treffen in Dresden

Es gilt als das kleinste Museum Dresdens, geöffnet nur von Ostern bis Ende September und nur an den Wochenende. Es ist so klein, dass an Führungen können höchstens 15 Personen teilnehmen können – mehr passen nicht in das kleine Gartenhäuschen im Grundstück auf der Schillerstraße 19.

Einen kleinen Ansturm wird das kleinste Dresdner Museum kurz vor seiner Winterruhe allerdings noch erleben: Denn erstmals treffen sich Mitarbeiter von Schillerhäusern aus Marbach, der schwäbischen Heimat des berühmten Dichters, aus Mannheim, Thüringen und Sachsen in Dresden. Für den Schiller & Körner in Dresden e.V., der das Schillerhäuschen in Loschwitz betreut, ist es eine Ehre, die Kollegen am Elbhang zu begrüßen.

Wissenschaftliche Konferenz und Lesung

Der sich aus ehrenamtlichen Helfern 2017 gegründete Verein hat für das 1. Schillerhaus-Treffen ein attraktives Programm mit Führungen, Vorträgen und Lesungen vorbereitet, zu denen alle interessierten Dresdner eingeladen sind. Am 22. September, 11 Uhr, findet im Lingnerschloss eine wissenschaftliche Konferenz statt. In zwei Vorträgen zu »Schillers Lebenswende. Die Dresdner Jahre 1785-1787« und »Körners Nachmittag. Der Schriftsteller Christian Gottfried Körner« werden der Dichter und sein Mäzen vorgestellt. Ab 20 Uhr können Interessierte im Schloss Maxen (Müglitztal/OT Maxen) Thomas Rosenlöchers Lesung »Nicht er selbst, der Ort, den er durchwandelte, glänzt. Abschied von den Idealen?« lauschen. ?" Der Autor, der 2017 eine Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung erhalten hat, liest und kommentiert Schiller und sich selbst.

Anmeldung für den 22. September: 0351/4888500 (Mo-Do 9-16, Fr 9-14 Uhr)

Eintritte zugunsten des Schillerhäuschens Dresden: 5 Euro (22.9., 11 Uhr); 10 Euro (22.9., 20 Uhr)

Kontakt zum Verein: mielsch@schiller-koerner-dresden.de

 

 

 

 

 

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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