Wichteln gegen Einsamkeit

Dresden. Bundesweit rufen auch in diesem Jahr wieder alle Alloheim Senioreneinrichtungen zum »Wichteln gegen die Einsamkeit« auf. Die große Weihnachtsaktion findet damit schon zum neunten Mal statt. »Viele ältere Menschen haben keine Freunde oder Angehörigen mehr und leben daher sehr einsam in ihren Wohnungen und somit sehr isoliert«, weiß Einrichtungsleiter Thomas Mähler. »Auch Weihnachten verbringen sie deshalb ganz alleine. In unserer Einrichtung können wir aufkommende Einsamkeitsgefühle hier in der Gemeinschaft sehr gut abfangen und entgegenwirken, allerdings sieht es in der häuslichen Umgebung bei alleinlebenden Senioren ganz anders aus.« Um darauf aufmerksam zu machen und gleichzeitig ein Zeichen des Miteinanders, der Gemeinschaft und der Solidarität zu setzen, bitten die vier Dresdner Alloheim Senioren-Residenzen (Wernerstraße, Mary-Wigman-Straße, Berthold-Haupt-Straße und Altplauen 1) wieder alle Bürger, Unternehmen, Vereine, Kitas und Schulen um kleine Geschenke für ältere Menschen. »Um den materiellen Wert geht es dabei nicht. Es zählt, dass die Geschenke von Herzen kommen«, sagt Thomas Mähler. »Egal, ob es ein Gutschein, ein Hörspiel, Selbstgebackenes oder etwas Gebasteltes ist – jedes Geschenk wird seinen Empfänger finden und Weihnachtsfreude bereiten.« Heiligabend werden diese Geschenke (gern kennzeichnen mit »M« für Mann oder »F« für Frau) dann pünktlich zum Fest in der Region verteilt. Die Tradition des Wichtelns (andernorts auch Julklapp genannt) stammt übrigens aus Skandinavien. Dort beschenken sich auf diese Art Menschen, die sich einander gar nicht kennen. Die Wichtelgeschenke können ab sofort persönlich abgegeben oder über den Postweg an die Alloheim Seniorenresidenz Bürgerwiese, Mary-Wigman-Str.1a in 01069 Dresden, verschickt werden. Bundesweit rufen auch in diesem Jahr wieder alle Alloheim Senioreneinrichtungen zum »Wichteln gegen die Einsamkeit« auf. Die große Weihnachtsaktion findet damit schon zum…

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Kauft lokal in Bischofswerda

Bischofswerda. Aufgrund der Corona-Notfallverordnung muss auch der für den 3. bis 5. Dezember geplante Weihnachtsmarkt in Bischofswerda ausfallen. »Wir bedauern den Wegfall sehr, da uns jetzt das zweite Mal in Folge vorweihnachtliches Flair verloren geht«, sagt Oberbürgermeister Holm Große. »Hoffen und tun wir gemeinsam alles dafür, dass in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in unserem Land 2022 endlich wieder Normalität einzieht und wir zum Jahresende auf unserem kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt bezaubernde Adventsstimmung erleben dürfen.« Geringere Hürden für verkaufsoffene Sonntage gefordert Die Absage des Marktes bedeutet gleichzeitig auch, dass der verkaufsoffene Sonntag am 5. Dezember nicht stattfinden kann. Allen Ideen und Bemühungen, den Händlern dennoch eine Öffnungsmöglichkeit am Sonntag einzuräumen, seien vom sächsischen Wirtschaftsministerium bisher aber nur Absagen erteilt worden. »Als Stadt Bischofswerda fordern wir dabei nicht mehr verkaufsoffene Sonntage, sondern ganz einfach geringere Hürden, um diese (auch kurzfristig nach Lage) durchführen zu können. Einkaufsmöglichkeiten in Bischofswerda nutzen Unser Ziel ist es, den Handel vor Ort zu stärken.« Das Stadtoberhaupt wünscht sich deshalb, dass gerade jetzt alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort nutzen. »Kauft lokal – lassen Sie uns diesen Slogan wieder mit Leben erfüllen. Unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln ist ein guter und sicherer Einkauf in Bischofswerda möglich. Als Stadt werden wir deshalb wieder mit Bannern an den Zufahrtsstraßen zum Altmarkt sowie mit Tafeln an unseren Ortseingängen für unsere lokalen Einzelhändler, Handwerker und Gastronomen werben. Aufgrund der Corona-Notfallverordnung muss auch der für den 3. bis 5. Dezember geplante Weihnachtsmarkt in Bischofswerda ausfallen. »Wir bedauern den Wegfall sehr, da uns jetzt das zweite Mal in Folge vorweihnachtliches Flair verloren geht«, sagt…

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