Hockey Open Air – Bullyzeiten stehen fest

Dresden. In weniger als vier Monaten steigt am 4. Januar das HOCKEY OPEN AIR 2020 im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion. Nach zahlreichen Gesprächen konnten nun auch die Bullyzeiten für die beiden Spiele aus der DEL2 und der tschechischen Extraliga festgelegt werden. Während der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) um 16 Uhr das Spiel zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen live überträgt, begleitet auch O2 TV Sport in Tschechien das Eishockey-Highlight des Jahres und die Partie zwischen dem HC Verva Litvínov und Sparta Prag ab 19.30 Uhr.  Eva Wagner, Geschäftsführerin Eislöwen Event GmbH: „Es war eine Herausforderung, die Wünsche von zwei Fernsehstationen mit ihren jeweiligen programmlichen Verpflichtungen unter einen Hut zu bringen und dabei besonders auch die vier Vereine und ihre Fans glücklich zu machen. Für alle Varianten gab es Argumente. Entscheidend war für uns jedoch letztlich, dass uns durch den MDR ein sehr deutlich definiertes Zeitfenster für eine mögliche TV-Präsenz in Deutschland benannt wurde. Eine TV-Übertragung ist jedoch besonders für unsere Sponsoren und Partner von zentraler Bedeutung. In Abstimmung mit allen Vereinen freuen wir uns deshalb umso mehr, dass wir eine Lösung finden konnten, um auch in Deutschland eine Übertragung gewährleisten zu können. Litvínov und Sparta Prag haben uns bereits zugesagt, die Anreise ihrer Fans entsprechend der Anspielzeit der ersten Partie zu koordinieren, so dass dem Eishockey-Fest im Stadion und vor den TV-Geräten nichts mehr im Weg steht. Wer live dabei sein möchte, sollte sich schnell noch eines der wenigen Tickets für das Event sichern.“ (pm)In weniger als vier Monaten steigt am 4. Januar das HOCKEY OPEN AIR 2020 im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion. Nach zahlreichen Gesprächen konnten nun auch die…

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Zimmis Einwurf – Wenn Leistung durch den Magen geht…

Dresden. Die großen Bayern hatten schon im November 1973 Angst vor den ausgezeichnet ausgebildeten Köchen im damaligen Interhotel NEWA. Sie reisten erst Stunden vor dem Spieltag an. Weil Uli Hoeneß in Leipzig als Akteur der U-18-Auswahl der BRD schon mal Dünnpfiff hatte. Zusammen mit Paul Breitner. 1985 in Wien muss auch was im Kaffee gewesen sein. Behauptet noch heute Atze Döschner, denn er hatte damals Tee getrunken vor der 0:5-Partie gegen Rapid im Viertelfinale. Ein Jahr später beim berühmten 3:7 in Uerdingen ging ebenfalls in der zweiten Hälfte nach 3:1-Vorsprung nichts mehr. Und am Sonntag schlich sich wieder mal etwas Seltsames ein in die Hirne der mit zwei Toren führenden Dynamos. Angeblich waren ihre Körper geschwächt von einem Virus. Ein Glück, dass wenigstens Trainer Cristian Fiél zugab, gemeinsam mit seinen Jungs gegessen und nichts gespürt zu haben. Wer unbedingt will, darf freilich an einer saftigen Verschwörungstheorie basteln. Vielleicht war es aber auch nur die Leere in den Köpfen nach der wieder einmal Einbuße von zwei wichtigen Punkten tief im Westen. Da haut man schon mal so einen Spruch raus. Aus Enttäuschung versteht sich. Die Dresdner kommen einfach da unten aus dem Keller nicht raus. Mit einer 2:0-Führung beginnt sofort der Magendruck. Vielleicht doch alles eine Frage der Psyche und nicht des Essens? Ansonsten muss noch ein guter Koch her. Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<Die großen Bayern hatten schon im November 1973 Angst vor den ausgezeichnet ausgebildeten Köchen im damaligen Interhotel NEWA. Sie reisten erst Stunden vor dem Spieltag an. Weil Uli Hoeneß in Leipzig als Akteur der U-18-Auswahl der BRD schon mal…

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Kleiner Bambusfresser in Gefahr

Görlitz. Schon von Weitem kann man das namensgebende rötliche Fell des Roten Pandas durch die Äste schimmern sehen. Mit dieser ungewöhnlichen Fellfarbe, den schwarzen Knopfaugen und dem geringelten Schwanz wird er manchmal als "schönstes Säugetier der Welt" bezeichnet. Doch genau das wird ihm zum Verhängnis, denn die Jagd auf das begehrte Fell der Roten Pandas machen den Tieren das Leben schwer. Zudem trägt der Verlust ihres Lebensraums dazu bei, dass der Bestand der Roten Pandas in freier Wildbahn auf derzeit 2500 Stück geschrumpft ist. Am 21.September wird daher weltweit der "Tag des Roten Pandas" gefeiert, um auf die starke Gefährdung dieser besonderen Tierart aufmerken zu machen. Seit 19 Jahren nimmt der Tierpark Görlitz an dem Erhaltungszuchtprogramm für Rote Pandas Teil und konnte schon viele Jungtiere erfolgreich aufziehen. Der erwachsene Nachwuchs wird in andere Zoos abgegeben, um neue Zuchtpaare zu bilden. Neben der Nachzucht in menschlicher Obhut unterstützt der Tierpark Görlitz auch die wichtige Artenschutzarbeit vor Ort in Nepal. Verschiedene Feldforschungsprojekte, Öffentlichkeitsarbeit sowie die Ausbildung von Rangern zum Schutz der Roten Pandas vor Wilderern sollen den Bestand nachhaltig sichern. Wer dazu beitragen möchte, dass das schönste Säugetier der Welt auch in Zukunft durch Nepals Wälder streift, der kann Naturschutzpate für dieses Projekt werden: www.tierpark-goerlitz.de/Antragsformular-Naturschutzpatenschaft.htmlSchon von Weitem kann man das namensgebende rötliche Fell des Roten Pandas durch die Äste schimmern sehen. Mit dieser ungewöhnlichen Fellfarbe, den schwarzen Knopfaugen und dem geringelten Schwanz wird er manchmal als "schönstes Säugetier der Welt"…

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WochenKurier-Team beim Frauenlauf dabei

Dresden. Erste, Zweite, Dritte - die exakte Platzierung spielt beim REWE Frauenlauf Dresden gar nicht die entscheidende Rolle. Wichtiger sind andere Dinge, das ist auch an diesem Samstagnachmittag immer wieder bei den insgesamt 2.334 Teilnehmerinnen zu sehen, die bei besten äußeren Bedingungen rund um das Terrassenufer unterwegs sind. Siegerlächeln, Medaille, Prosecco, und zwar genau in dieser Reihenfolge, dazu eine entspannte, überaus freudbetonte Stimmung - das macht einen Frauenlauf aus. Und das bestätigt auch Olympiastarterin Lisa Hahner, die diesmal eine besondere Aufgabe innehat. Als Tempomacherin ist die 29-Jährige am Start, nicht aber an der Spitze. Mittendrin im Teilnehmerinnenfeld läuft die sympathische Neu-Berlinerin und erklärte Dresden-Liebhaberin - mit einer Zielzeit von knapp unter 25 Minuten über 5 Kilometer und unter 50 Minuten im 10-km-Lauf danach. "Das war eine superschöne Erfahrung, und das hat richtig viel Spaß gemacht. Ich habe die Stimmung an der Strecke und unterwegs wirklich genießen können", sagt Lisa Hahner im Ziel, ehe sie einmal mehr mit anderen hochzufriedenen Finisherinnen abklatscht, die dank der Tempohilfe von der prominenten Mitläuferin ihre neue Bestzeit erreicht haben. Zum ersten Mal unter 25 oder 50 Minuten - Schallmauer endlich geknackt. Zufrieden sind auch die Organisatoren der Laufszene Events GmbH. "Wir freuen uns, dass Lisa nach Dresden gekommen ist und die kleine Herausforderung angenommen hat", sagt André Egger, und er erklärt: "Einen Tempo-Schnitt von fünf Minuten pro Kilometer läuft sie ja eigentlich ganz locker - und musste sich deshalb sicher ein paar Mal bremsen, nicht zu schnell zu werden. Erst recht, wenn das Wettkampffeeling kommt." Am Ende habe aber alles gepasst - was natürlich auch für die Frauen ganz vorne an der Spitze gilt. Amy Fry aus Radebeul zum Beispiel, die über 10 Kilometer mit einer Zeit von 36:30 Minuten mit Abstand die Schnellste ist. Dahinter folgen die Sebnitzerin Karoline Clausnitzer (38:13) und Janine Molnar vom Giant Testcenter Dresden (38:23). Den Hattrick macht Sophie Kretschmer mit ihrem dritten Sieg hintereinander über 5 Kilometer perfekt. Mit 18:54 Minuten läuft die junge Frau aus Aschersleben fast exakt die gleiche Zeit wie im Vorjahr. Zweite wird Nadine Stricker aus Leipzig von der SG Motor Gohlis-Nord (19:05), den dritten Platz unter insgesamt rund 1.700 5-km-Läuferinnen belegt Charlotte Linné vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz (20:10). Die Siegerinnen der Herzen kommen einmal mehr vom Frauen- und Mädchengesundheitszentrum MEDEA e.V. in Dresden. Fünf Cent pro gelaufenen Kilometer spendet die Laufszene an den Verein. Macht 747,50 Euro und einen Beitrag, um auch künftig Frauengesundheitsberatungen, Gesprächskreise für Mütter, Seminare und Kurse anzubieten. (pm) Alle Ergebnisse: www.frauenlauf-dresden.de    Erste, Zweite, Dritte - die exakte Platzierung spielt beim REWE Frauenlauf Dresden gar nicht die entscheidende Rolle. Wichtiger sind andere Dinge, das ist auch an diesem Samstagnachmittag immer wieder bei den insgesamt 2.334 Teilnehmerinnen zu…

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