Rödertalbienen holen Sieg

Großröhrsdorf. Die 320 Zuschauer erlebten im Bienenstock mal wieder ein spannendes Spiel und sorgten bis zum Abpfiff für eine grandiose Stimmung. Der HCR holte sich die nächsten zwei Punkte mit einem verdienten 30:26 (13:12) – Sieg. In der Aufwärmphase gab es den ersten Schreck für die Zuschauer. Ann Rammer knickte um und musste behandelt werden. HCR-Physiotherapeut Sven Hubald leistete wie gewohnt gute Arbeit, sodass sie pünktlich zum Anpfiff auflaufen konnte. Auf Seite der Gäste stand Greta Kavaliauskaite (3 Tore) unerwartet nicht nur im Kader, sondern auch auf der Platte. Die SG 09 Kirchhof durfte anwerfen. Nach einem Fehlpass gelangten allerdings die Bienen in Ballbesitz. Brigita Ivanauskaite erzielte das erste Tor der Partie – zuvor lief sie ungehindert auf die Abwehr zu. Nachdem Julia Mauksch (4 Tore) auf 2:0 erhöhte und die Gäste den Anschlusstreffer erzielten, stand Meret Ossenkopp (5 Tore) im Mittelpunkt. Zunächst scheiterte sie bei einem Wurfversuch am Innenpfosten. Der HCR blieb jedoch in Ballbesitz und Mauksch spielte erneut zur Rechtsaußen. Diesmal verwandelte sie eiskalt in die kurze Ecke. Auf der Gegenseite parierte Torfrau Rammer einen Wurf der SG und spielte einen weiten Pass an den gegnerischen Kreis zur wartenden Ossenkopp. Die pflückte den Ball aus der Luft und schloss direkt zum 4:1 ab. Die Mannschaft von Christian Denk schaffte bis zur 12. Minute den 5:4-Anschlusstreffer und nahm in der Defensive Ivanauskaite in Pressdeckung. Lisa Loehnig (2 Tore) nutzte den entstandenen Freiraum zur 6:4-Führung. Bis zur 19. Minute erarbeiteten sich die Bienen einen 10:7-Vorsprung. Die Gäste ließen sich aber nicht abschütteln und verkürzten erneut auf 10:9. In den letzten zehn Minuten setzte sich keine der Mannschaften noch einmal entscheidend ab. Ronja Nühse (1 Tor) kam ab der 25. Minute ins HCR-Tor. Kurze Zeit später glänzte sie bereits mit ihrer ersten Parade. So ging es mit einer knappen 13:12-Führung für die Bienen in die Kabine. Zur zweiten Hälfte kam Rückkehrerin Ann-Catrin Höbbel (8/3 Tore) auf die Platte und markierte, nach einem schönen Zuspiel von Saskia Nühse (1 Tor), das 14:13. Ossenkopp erhöhte nach dem Ausgleich der SG  mit ihren Toren vier und fünf auf 16:14 für den HCR. Die Bienen spielten nun immer wieder druckvoll nach vorne und suchten das schnelle Tor. Dadurch unterliefen ihnen aber immer wieder Fehler, weswegen Trainer Frank Mühlner von der Außenlinie mehr Ruhe im Aufbauspiel forderte. Das zeigte Wirkung, denn seine Mannschaft setzte sich auf 19:16 ab. SG-Trainer Denk nahm eine Auszeit, um den Spielfluss der Gastgeberinnen zu unterbinden. Was folgte waren drei Tore von Höbbel am Stück zum 22:18 (44. Minute), die Jubelstürme bei den Fans auslösten. Auch der nächste Spielzug des HCR war zum Zunge schnalzen: Linda Emely Zöge (1 Tor) lief am Kreis ein und bekam den Ball. Im Stile einer Kreisläuferin passte sie das Spielgerät in höchster Bedrängnis nach rechts außen zu Mauksch. Die vollendete zum 23:19. Das nächste Bienen-Tor verwandelte Zöge von der anderen Seite gleich selbst (24:19 nach 46 Minuten). Der HCR war in dieser Phase überlegen und suchte die Entscheidung. Nach einem Pfostentreffer reagierte Mauksch am schnellsten, griff sich den Abpraller und spielte zu Ivanauskaite. Die Rückraumspielerin vollendete zum 26:20. Kirchhof versuchte mit einer zusätzlichen Feldspielerin den Bock noch einmal umzustoßen. Der Angriff wurde jedoch von Victoria Hasselbusch, die rechtzeitig die Arme nach oben riss, geblockt. R. Nühse schnappte sich den Ball und traf ins leere Tor (27:20 in der 51. Minute). Bis zum 29:23-Treffer durch einen verwandelten Strafwurf von Höbbel sahen die Bienen wie der sichere Sieger aus. Durch mehrere Unkonzentriertheiten ließen sie Kirchhof noch einmal zurück ins Spiel kommen. R. Nühse parierte einen Tempo-Gegenstoß und verhinderte so Schlimmeres. Dennoch kam die SG bis kurz vor Schluss auf 29:26 heran. Den Schlusspunkt setzte jedoch der HCR. Zöge fing einen Pass ab und spielte zur enteilten Loehnig. Die verwandelte den Tempo-Gegenstoß sicher zum 30:26-Endstand. Wie schon in den vergangenen Spielen ließen die Bienen im Angriff eine Menge Chancen liegen und leisteten sich auch in der Deckung einige Fehler. Nach einer starken Phase in der Mitte der zweiten Hälfte, in der die Bienen das Spiel entschieden, wurde es noch einmal unnötig eng. Dennoch blieben die beiden Punkte verdient im Rödertal. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Das war nicht mehr als ein Arbeitssieg. 26 Gegentore sind einfach zu viel. Im Angriff haben wir heute schon mal phasenweise mit Geduld gespielt. Trotzdem wartet noch eine Menge Arbeit auf uns. Wir machen einfach noch zu viele Fehler.“ Florian TriebelDie 320 Zuschauer erlebten im Bienenstock mal wieder ein spannendes Spiel und sorgten bis zum Abpfiff für eine grandiose Stimmung. Der HCR holte sich die nächsten zwei…

weiterlesen

Polizeihubschrauber findet 82-Jährige

Bernsdorf. Am Sonntag meldeten Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung in Bernsdorf eine 82-Jährige als vermisst. Die Seniorin hatte am Nachmittag mit einem Rollator ihren Wohnbereich verlassen und blieb zunächst verschwunden. Die Polizei suchte daraufhin gemeinsam mit Familienmitgliedern mit Hochdruck nach der Frau. Auch zwei Beamte der Polizeihundestaffel rückten an und beteiligten sich an der Suche im Stadtgebiet. Die Vierbeiner erschnüffelten eine Spur in einem Waldgebiet, die Anhaltspunkte für weitere Suchmaßnahmen gab. Am Abend stießen Wachpolizisten und Beamte des Einsatzzuges mit Nachtsichtgeräten und Scheinwerfern hinzu. Außerdem wurden ein Hubschrauber, ein Personenspürhund und die Rettungshundestaffel zur Suche eingesetzt. In der Nacht kamen auch freiwillige Helfer zur Pflegeeinrichtung und suchten ebenfalls mit. Gemeinsam durchkämmten die Polizisten und Freiwilligen alle Straßen, Seitenstraßen, Feld- und Waldwege von Bernsdorf und Umgebung. Am frühen Montagmorgen, gegen 4.30 Uhr fand einer der Helfer eine Rollatorspur auf einem Sandhügel. An dieser Stelle nahmen schließlich die Rettungshunde und der Polizeihubschrauber erneut ihre Arbeit auf. Gegen halb neun ging von der Hubschrauberbesatzung schließlich die erhoffte Nachricht ein - die 82-Jährige war gefunden. Unterkühlt aber unverletzt brachten Rettungskräfte sie in ein Krankenhaus und zurück zu ihren erleichterten Angehörigen.Am Sonntag meldeten Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung in Bernsdorf eine 82-Jährige als vermisst. Die Seniorin hatte am Nachmittag mit einem Rollator ihren Wohnbereich verlassen und blieb zunächst verschwunden. Die Polizei suchte daraufhin gemeinsam…

weiterlesen

Rödertalbienen verlieren Nervenkrimi

Großröhrsdorf. 303 Zuschauer sahen im Bienenstock ein bis zum Ende enges Spiel mit ständigen Führungswechseln. Erneut zog der HCR den Kürzeren und verlor mit 24:25 (11:12). Die Gäste hatten zunächst Anwurf, nutzten diesen Vorteil aber nicht. Nach einem Fehlpass schnappte sich die einmal mehr glänzend aufgelegte Torfrau Ann Rammer den Ball und spielte einen weiten Pass auf Rabea Pollakowski (11/6 Tore). Die flinke Außenspielerin netzte zur 1:0-Führung ein. Auf der Gegenseite fiel direkt der Ausgleichstreffer. Dann waren wieder die Bienen am Zug. Brigita Ivanauskaite (5 Tore) band zwei gegnerische Abwehrspielerinnen und spielte einen klugen Pass zur einwurfbereiten Thilde Boesen (1 Tor), die zur erneuten Führung traf. Nach dem 2:2-Ausgleich durch die SG H2Ku Herrenberg passierte lange Zeit nicht viel auf dem Tableau. Beide Mannschaften leisteten sich viele Fehlpässe und andere technische Fehler. So vergingen fast fünf Minuten, ehe Meret Ossenkopp (5Tore) nach einer schönen Ballstafette (5 Tore) zur erneuten Führung (3:2) einnetzte. In der 13. Minute gingen dann die Gäste nach einem Tempo-Gegenstoß durch Sandra Kußmaul (1 Tor) zum ersten Mal mit 5:4 in Führung. Die Bienen konterten und drehten den Spielstand dank Ivanauskaite und Lisa Loehnig (1 Tor) zum 6:5. Bis zur 20. Minute hatte sich der HCR nach einem verwandelten Strafwurf von Pollakowski die erste Zwei-Tore-Führung erarbeitet (9:7). Nur kurze Zeit später glichen die „Kuties“ aus Herrenberg schon wieder aus (9:9). So ging es hin und her. Erst neun Sekunden vor der Sirene nutzte die Leibssle-Sieben erneut einen Fehler der Rödertalbienen zur 12:11-Halbzeitführung. HCR-Trainer Mühlner schien in der Kabine klare Worte gefunden zu haben, denn nach gut zehn Minuten war seine Mannschaft zurück auf der Platte und bereit für die zweite Hälfte. Diese begann vielversprechend – Julia Mauksch (1 Tor) passte zu Ossenkopp. Die Außenspielerin nutzte den Platz und erzielte den 12:12-Ausgleich. Die SG konterte mit dem erneuten Führungstor. Dann bewies Saskia Nühse gute Übersicht und spielte einen Bodenpass zur einwurfbereiten Ossenkopp, die ausglich. Bis in die 40. Minute lief die Mühlner-Sieben diesem knappen Rückstand hinterher. Dann nutzte der HCR zwei Fehlpässe der SG. Beide Male war es Pollakowski die den jeweiligen Tempo-Gegenstoß zur 18:17-Führung verwertete. Nun behaupteten die Gastgeberinnen die knappe Führung, auch weil Torfrau Rammer teilweise mit der Fußspitze rettete (48. Minute). Ivanauskaite hämmerte auf der Gegenseite den Ball zum 20:19 in die Maschen. Im Anschluss erlaubten sich die Bienen wieder mehr technische Fehler und prompt ging Herrenberg mit 21:20 in Front. Angepeitscht von den Heimfans kämpfte der HCR um jeden Ball und drehte das Blatt erneut (22:21 in der 56. Minute) Doch auch die Kuties steckten nicht auf. Sie eroberten sich die Führung beim 23:22 zurück. Die letzten 120 Sekunden waren ein Herzschlagfinale. Zunächst spielte Ivanauskaite einen hochriskanten Pass zu Ossenkopp. Die behauptete sich gegen zwei Gegenspielerinnen und erzielte das 23:23. Herrenberg war am Zug und stellte auf 24:23. Erneut war es Ossenkopp die das 24:24-Unentschieden erzielte. Bienen-Coach Mühlner wollte den schnellen Ballgewinn und öffnete die Abwehr. Die SG passte sich bis zum Kreis durch und konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Strafwurf verwandelte Kerstin Foth (5/4 Tore) zum 25:24 aus Sicht der Gäste. Mühlner zückte bei noch 23 Sekunden auf der Uhr seine letzte grüne Karte. Leider brachte dieser Angriff nichts mehr ein, sodass am Ende die Kuties jubelten. In diesem bis zum Schluss spannenden Match ließen die Bienen im Angriff wieder zu viel liegen. So konnten die vielen Fehler der Gegnerinnen nicht in einen beruhigenden Vorsprung umgemünzt werden. In den entscheidenden Phasen des Spiels ließ der HCR die nötige Abgezocktheit und Ruhe vor dem Tor vermissen, um solche engen Spiele gewinnen zu können. So müssen sich die Rödertalbienen erneut fragen, warum sie gegen eine Mannschaft, die nicht besser spielte, verloren. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Ausschlaggebend für die Niederlage war, dass wir zu viele Bälle verworfen haben. Wir waren einfach zu ungeduldig. Vielleicht hat auch die Breite im Kader gefehlt. Trotz der Niederlage bereiten wir uns auf Kirchhof nicht anders vor. Die Punkte, die wir heute verloren haben. Müssen wir dann eben nächste Woche einfahren.“ Florian Triebel303 Zuschauer sahen im Bienenstock ein bis zum Ende enges Spiel mit ständigen Führungswechseln. Erneut zog der HCR den Kürzeren und verlor mit 24:25 (11:12). Die Gäste hatten zunächst Anwurf, nutzten diesen Vorteil aber nicht. Nach einem Fehlpass…

weiterlesen