Zimmis Einwurf – Eine Frage des Betrachtens!

Dresden. Harte Worte kurz vor Weihnachten. Erinnern Sie sich an die Kolumne vor einer Woche? Über Schiedsrichter Ittrich in Hamburg. Jetzt sitzt genau der in Köln und wird verantwortlich gemacht für die schönste Schwalbe nach der von Andy Möller in Dortmund. Damals gab es noch keine Fernseher am Spielfeldrand. Heute schon. Hat der Unparteiische im Kölner Keller vielleicht schon während der Partie Mainz gegen Hannover eine Runde Skat gespielt? Wir werden es nie erfahren. Aber blöd ist das schon. Zeigt aber, dass die Technik und der Mensch zwar zusammengehören, aber noch lange keine Einheit sind. Denken sie doch nur einmal an das bestimmt wichtigste in ihrem Leben, an ihr Auto. Wie oft versucht es mit ihnen mit Lichtzeichen oder Geruckel oder ganz stehen bleiben zu reden? Sie verstehen nichts. Das begreift doch kein Mensch. So lautet inzwischen der Ausspruch einiger Dynamo Spieler, die gegen den Angstgegner Kiel völlig daneben lagen. Sie spielten die Taktik mit langen Schlägen – Pässe sollte man die Dinger nicht nennen – und waren den Kielern fußballerisch aber so etwas von unterlegen. Und sehnen sich schon wieder nach dem Ballbesitzgeknödele. Früher war Fußball ganz einfach. Die Jungs kamen raus und gewannen. Keiner redete von der inzwischen lebensnotwendig gewordenen Taktik. Nur, wenn verloren wurde. Dabei kann Fußball so einfach sein. Halt dann, wenn gewonnen wird! Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" von und mit Gert Zimmermann gibt's >>HIER<<Harte Worte kurz vor Weihnachten. Erinnern Sie sich an die Kolumne vor einer Woche? Über Schiedsrichter Ittrich in Hamburg. Jetzt sitzt genau der in Köln und wird verantwortlich gemacht für die schönste Schwalbe nach der von Andy Möller in Dortmund.…

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Eggerts Ostwind – Einsam

Sachsen. Sie eröffnete den Parteitag, verlas routiniert ihren Rechenschaftsbericht, witzelte über ihre Zeit als Parteichefin, saß ansonsten still auf ihrem Präsidiumsstuhl. Nur am Ende trat sie noch einmal ins Scheinwerferlicht, um ihrer Nachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer zu gratulieren – Angela Merkel muss während des jüngsten CDU-Parteitags durchlebt haben, wie es sich anfühlt, Macht abzugeben und bald ohne Macht dazustehen – einsam. Derweil feierte das Parteitagsvolk, das ihr 18 Jahre treu gefolgt war, sein Erwachen. Friedrich Merz, der alte Rivale und knapp gescheiterte Nachfolgekandidat der Parteichefin, erhielt kräftigen Applaus für seinen Ausruf, dieser Parteitag sei ein »Signal des Aufbruchs«. Und ebenso gab es Beifall für seine Feststellung, ohne »klare Positionen bekommen wir keine besseren Wahlergebnisse«. Was heißt: Unter Merkel mangelte es an Aufbruch und klaren Positionen. Und selbst Annegret Kramp-Karrenbauer, bislang rechte Hand Merkels, forderte von der CDU mehr Mut – »statt ängstlich nach rechts und links zu schauen«. All das hörte sich die gewesene Parteivorsitzende Angela Merkel stoisch an. Und der Beobachter fragte sich, ob die Bundeskanzlerin Angela Merkel künftig nicht eher als lahme Ente amtieren wird. Ihr Hans EggertSie eröffnete den Parteitag, verlas routiniert ihren Rechenschaftsbericht, witzelte über ihre Zeit als Parteichefin, saß ansonsten still auf ihrem Präsidiumsstuhl. Nur am Ende trat sie noch einmal ins Scheinwerferlicht, um ihrer Nachfolgerin Annegret…

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