Henry Gbureck

Serienheld treibt tot im Gondelteich

Hoyerswerda. Millionen Kinder, Fans und sonstige Wegbegleiter müssen jetzt ganz stark sein: Alf ist tot. Der zottlige Außerirdische vom Planeten Melmark wurde heute früh, um 7.12 Uhr, tot aus dem Gondelteich am Lausitzbad geborgen. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen durch die Berufsfeuerwehr blieben erfolglos.

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Am Donnerstagmorgen erhielt die Rettungsleitstelle einen ziemlich ungewöhnlichen Notruf. Demnach sollte ein ziemlich großes Tier im Gondelteich Hoyerswerda treiben. `Das kann doch nur aus dem Zoo abgehauen sein, mutmaßte der Anrufer`.

Sofort rücken die Kameraden der Berufsfeuerwehr aus, um das vermeintliche Tier zu retten. Doch dazu kommt es leider nicht mehr. Denn von dem zottligen "Etwas", das da im Wasser treibt, geht kein Lebenszeichen mehr aus.

Aus der Rettung wird eine Bergung. An einer Holzbrücke, die über den Abfluss des Teiches führt, ziehen die Retter einen leblosen Körper aus dem Wasser. Die Überraschung, es ist weder ein Zootier, noch ein Hund oder ähnliches Getier. Vor den verdutzten Rettern liegt der Held ihrer Kindheit: Gordon Alf Shumway, besser bekannt als ALF. (Der zottlige US-Serienstar mit Vorliebe für Katzen spielte seit 1986 in über 100 Folgen mit.)

In Hoyerswerda endete nun also auf tragische Art seine Karriere. Feuerwehr-Fachbereichsleiter Dieter Kowark sagte betroffen: "Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen war Alf nicht mehr zu retten. Die Verletzungen waren wohl zu stark."

Und auch die Polizei zeigte, dass sie Humor haben kann. Der Todesfall wurde polizeilich aufgenommen, Fotos geschossen und einige Stunden rief das Revier sogar noch einmal bei der Feuerwehr an. Die Beamten wollten wissen, ob der tote Außerirdische fachgerecht entsorgt worden sei. Darauf antwortete die Feuerwehr: "Was sollen wir machen? Ihn zurück nach Melmark schicken...?"

 

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Sachsenderby in Crimmitschau

Dresden. Die Dresdner Eislöwen reisen heute zum Sachsenderby nach Crimmitschau. Gespielt wird 20 Uhr vor leeren Rängen. Die Personallage bei den Eislöwen scheint sich vor dem Derby zumindest etwas zu entspannen. Vladislav Filin und Adam Kiedewicz könnten in Crimmitschau wieder im Dresdner Kader stehen, dazu steht Kristian Hufsky vor seinem vierten Saisoneinsatz im Eislöwen-Tor. Kristian Hufsky, Torhüter Dresdner Eislöwen: „Ich bereite mich auf das Spiel in Crimmitschau genauso vor, wie auf jedes andere Spiel. Als Torhüter musst du immer bereit sein zu spielen. Ich werde also definitiv bereit sein. Das erste Spiel gegen Crimmitschau war knapp, ich denke auch dieses Derby wird eng werden. Sie hatten eine längere Pause zuletzt und werden heiß sein.“ Aufgrund von Coronafällen haben die Eispiraten mittlerweile vier Spiele Rückstand auf die Eislöwen. Erst seit einer Woche spielen die Westsachsen wieder und konnten am Sonntag einen klaren 4:1-Heimsieg gegen Selb feiern. Daran werden die Crimmitschau anknüpfen wollen. Die Eislöwen wollen das natürlich verhindern. Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es ist ein Derby, ob mit oder ohne Zuschauern und das wollen wir gewinnen. Ich habe das Spiel gegen Selb gesehen. Sie sind eine sehr gute Mannschaft, die sehr aggressiv spielt. Wir müssen unseren Job machen, um das Spiel gewinnen zu können.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen reisen heute zum Sachsenderby nach Crimmitschau. Gespielt wird 20 Uhr vor leeren Rängen. Die Personallage bei den Eislöwen scheint sich vor dem Derby…

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