Musikschule Goldenes Lamm baut an

Dresden. Kein großer, offizieller Startschuss, dennoch ein großes Vorhaben: In dieser Woche beginnt der Bau für ein neues Schulgebäude für die Musikschule Goldenes Lamm. Die Baukosten von rund 3,5 Millionen Euro werden größtenteils durch Spenden gedeckt, bisher gingen rund zwei Millionen auf dem Konto der privaten Musikschule ein, ein Teil kommt über zinslose Darlehen von Stiftungen und Privatpersonen, den Rest finanziert  die Ostsächsische Sparkasse Dresden. Wenn alles klappt, soll der Neubau schon Ende des Jahres fertig sein. Die Musikschule an der Leipziger Straße 220 (ehemalige Gaststätte Goldenes Lamm)  wurde vor zwölf Jahren mit 15 Schülern gegründet, heute bekommen über 1.000 Bürger aller Altersklassen hier Musikunterricht. Träger der Einrichtung ist die Freie evangelische  Gemeinde Dresden. Als Jazzpianist und Komponist Daniel Scheufler die »Musikschule Goldenes Lamm (MSGL)« als Arbeitsbereich der Gemeinde und gemeinnützigen Verein gründete, hätte er nie mit so viel Zulauf gerechnet. Doch die musikalische und tänzerische Bildung richtet sich auch an Menschen, die finanziell sonst keinen Zugang dazu hätten. Patenschaften, ein Spendentopf sowie eine Förderung des Freistaats Sachsen zur Deckung der Musikschul-Personalkosten von 45 Lehrern tragen dazu bei, dass die Unterrichtsgebühren vergleichbar gering gehalten werden können. Als erste Musikschule Dresdens hat der Verein einen eigenen Fachbereich für Musikgeragogik und bietet etwa Senioren Kurse zum Entgegenwirken von Vereinsamung an, beispielsweise durch das Erlernen des Instruments Veeh-Harfe. Ein eigener Förderverein wirbt Spenden für die Schule ein.Kein großer, offizieller Startschuss, dennoch ein großes Vorhaben: In dieser Woche beginnt der Bau für ein neues Schulgebäude für die Musikschule Goldenes Lamm. Die Baukosten von…

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Kraftwerk Mitte: Reaktanz wird Medienkulturhaus

Dresden. Ins ehemalige Reaktanz-Gebäude auf dem Areal des Kraftwerk Mitte ist Leben eingezogen. Verteilt auf vier Etagen sind nun im neuen Haus der Medienkultur die Vereine Medienkulturzentrum Dresden, Deutsches Institut für Animationsfilm, Fantasia und Objektiv ansässig. Die Reaktanz liegt direkt neben dem Haupteingang am Wettiner Platz und bietet 720 Quadratmeter Nutzfläche. Der Umbau vom Technikgebäude zum Haus der Medienkultur begann im März 2019 und kostete rund 3,6 Millionen Euro. Das "Reaktanz" genannte Gebäude wurde 1925/26 errichtet und im Juni 1926 in Betrieb genommen, um Dresdens Stromnetz abzusichern. Als Reaktanzen bezeichnet man induktive Blindwiderstände. Sie schützen im Fehlerfall Kabelnetze und begrenzen die Höhe der Kurzschlussströme, die dann von den einspeisenden Umspannwerken oder Kraftwerken in Richtung Fehler-/Schadensstelle fließen Planungen für "Alcatraz" beginnen Der Dresdner Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung 2020 die Förderung der Sanierung des Schaltanlagen-Gebäudes im Kraftwerk Mitte in Höhe von 4,8 Mio. Euro einstimmig beschlossen. Das Gebäude soll für das Technologiezentrum Dresden saniert werden und dient zukünftig als innovativer Standort für Start-up-Unternehmen aus der Dresdner IT-Branche. Wegen seiner zellenartigen Struktur im Inneren wird die Schaltanlage gelegentlich „Alcatraz“ genannt. Die Gesamtbaukosten betragen rund 10,6 Millionen Euro. „Wir freuen uns auf dieses großartige Projekt, das zur weiteren Erhöhung der Strahlkraft des Areals beitragen wird“, so der Bereichsleiter Liegenschaften und Prokurist der SachsenEnergie Frank Neuber. Die Planungen zu den ersten Mietverträgen laufen bereits.Ins ehemalige Reaktanz-Gebäude auf dem Areal des Kraftwerk Mitte ist Leben eingezogen. Verteilt auf vier Etagen sind nun im neuen Haus der Medienkultur die Vereine Medienkulturzentrum Dresden, Deutsches Institut für Animationsfilm, Fantasia und…

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HC Elbflorenz verpflichtet Rene Zobel

Dresden. Der HC Elbflorenz Dresden gibt eine weitere Topverpflichtung bekannt. Der 25-jährige Rene Zobel wird zur neuen Saison aus der ersten Bundesliga an die Elbe wechseln. Der Rückraumrechte ist im Moment noch für die HBW Balingen-Weilstetten aktiv. Ab dem 1. Juli wird der 197cm-große Linkshänder dann beim HC unter Vertrag stehen. Der Kontrakt gilt bis Sommer 2023. Manager Karsten Wöhler zu der Verpflichtung: "Mit Rene bekommen wir eine Menge Qualität und Erstligaerfahrung für unseren rechten Rückraum dazu. Er ist auch ein anderer Spielertyp als Mindaugas und macht uns dadurch variabler. So stark und breit wie in der nächsten Saison waren wir auf dieser Position wahrscheinlich noch nie besetzt. Ich freue mich sehr, dass Rene sich für die Stadt Dresden und den HC Elbflorenz entschieden hat!" "Rene ist ein Spieler mit Erstliganiveau. Er ist sehr stark und vielseitig in seinem Wurfverhalten aus dem Rückraum. Er kann sowohl über die Mitte als auch über die Position Abschlüsse generieren. Das wird unser Angriffsspiel breiter und variabler machen. Außerdem kann er hervorragend decken. In der Abwehr ist er durch seine gute Beinarbeit sehr 1:1-stark. Ein Spieler mit seiner Klasse hebt aber natürlich auch die gesamte Qualität im Spiel und auch im Training an. So kann er dazu beitragen, die Entwicklung der gesamten Mannschaft zu fördern. Sicher hätte er mit seinen Qualitäten in der ersten Liga bleiben können. Deshalb sind wir umso glücklicher, dass er sich für uns entschieden hat und uns in der nächsten Saison verstärken wird.", so Chefcoach Rico Göde zum Neuzugang. "Ich freue mich, ab Sommer Teil eines interessanten Projektes sein zu dürfen. Die positive Entwicklung der letzten Jahre und die professionellen Strukturen haben mich überzeugt. Ich denke, wir haben nächste Saison eine gute Mannschaft mit viel Potential. Außerdem freue ich mich auf eine schöne Stadt und hoffentlich bald wieder viele Fans in einer tollen Halle.", so der gebürtige Duisburger Zobel selbst zu seinem Wechsel nach Dresden. (pm/HC Elbflorenz Dresden)Der HC Elbflorenz Dresden gibt eine weitere Topverpflichtung bekannt. Der 25-jährige Rene Zobel wird zur neuen Saison aus der ersten Bundesliga an die Elbe wechseln. Der…

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Ein »Wunschbaum« vor dem Großen Haus

Cottbus. Vor dem Großen Haus des Staatstheaters Cottbus hat seit dieser Woche ein farbig-leuchtender »Wunschbaum« Wurzeln geschlagen. Und nicht nur das, ein großer gelber Wunschbriefkasten wartet drauf, von kleinen und großen Cottbuserinnen und Cottbuser, befüllt zu werden. Als Ort des Dialogs und des Austausches sendet die Bühne damit ein weiteres Signal in die Stadt. Gerade in diesen unwägbaren Zeiten, wo der direkte Kontakt zwischen Bühne und Publikum nicht möglich ist, will das Haus die Kommunikation mit der Öffentlichkeit nicht abreißen lassen. Der »Wunschbaum« eröffnet dafür einen neuen Weg und schafft Raum für Phantasie und Kreativität. So lädt das Theater alle dazu ein, einen Wunsch ins Universum zu senden. Und auch wenn es die Wünsche nicht erfüllen kann, so soll den Wünschenden doch Hoffnung gemacht werden, dass mit dem Formulieren und dem Aufschreiben des Wunsches bereits ein erster Schritt zu dessen Erfüllung getan ist. Wer Lust hat, das Angebot des Theaters anzunehmen, kann seinen fertigen Wunschzettel ab sofort in den Wunschbriefkasten einwerfen. Die Zettel werden wetterfest gemacht und an den Ästen des »Wunschbaums« in den Wind gehängt.Vor dem Großen Haus des Staatstheaters Cottbus hat seit dieser Woche ein farbig-leuchtender »Wunschbaum« Wurzeln geschlagen. Und nicht nur das, ein großer gelber Wunschbriefkasten wartet drauf, von kleinen und großen Cottbuserinnen und Cottbuser,…

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