Schleuser auf A17 mit 31 Illegalen geschnappt

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel führen ein Verfahren gegen einen 57-jährigen Türken wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, vermutlich in den frühen Morgenstunden des 14. Juli in Ungarn 31 Männer im Alter zwischen 18 und 47 Jahren, welche die türkische (24x), syrische (3), iranische (3) und irakische (1) Staatsangehörigkeit besitzen, in einem Kühllaster versteckt und nach Deutschland gebracht zu haben, obwohl er wusste, dass die Personen nicht über die erforderliche Erlaubnis zur Einreise in das Bundesgebiet verfügten. Die geschleusten Personen wurden am 14. Juli gegen 20.25 Uhr bei einer gemeinsamen Kontrolle von Bundespolizei und Zoll zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität auf dem Parkplatz »Am Heidenholz« auf der A17 in Fahrtrichtung Dresden festgestellt. Sie lagen während der Fahrt auf der Ladung (Melonenkisten), hatten dabei weniger als einen Meter Platz bis zur Decke des Aufliegers und froren durch die Kühlung. Fünf geschleuste Personen erlitten bei dem ungesicherten Transport Verletzungen. Der Fahrer wurde vor Ort vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat  beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Pirna Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen Fluchtgefahr gegen den Beschuldigten gestellt.Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel führen ein Verfahren gegen einen 57-jährigen Türken wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, vermutlich in den frühen…

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»Man traut uns was zu«

Südbrandenburg. Am 26. Juni, unterschrieben die Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WRL) und der Innovationsregion Lausitz GmbH (iRL), Heiko Jahn und Prof. Hans-Rüdiger Lange, eine Kooperationsvereinbarung. Beide Geschäftsführer sehen das als einen weiteren Schritt zum Schulterschluss zwischen den regionalen Akteuren aus Wirtschaft-Wissenschaft mit denen aus Kreisen und Kommunen. Die in der Vereinbarung angelegte Zusammenarbeit soll dazu führen, die Umsetzung des Strukturwandels zu optimieren. »Das ist eine unglaubliche Chance«, freut sich Hans-Rüdiger Lange: »Wir bündeln die Kräfte und haben nun die Pflicht, professionell zusammenzuarbeiten.« Seit 2016 hat die iRL durch die Arbeit in über 130 Innovationsprojekten, vielen Unternehmergesprächen sowie den Aufbau einer Ko-Innovationsplattform in der Industrieautomatisierung diesen Prozess bereits unterstützt. Die WRL hat seit 2017 hat durch eine Reihe von Studien und eine Serie von Pilotprojekten die Datengrundlage geschaffen und über Veranstaltungen einen breiten Dialog über den Strukturwandel ermöglicht. Jetzt sei es erforderlich, der Lausitz eine abgestimmte Management-Struktur für reibungslose Koordinationsprozesse zu geben. Heiko Jahn betont: »Nun geht die Lausitz gut aufgestellt an die Startblöcke. Sobald Strukturstärkungs- und Kohleausstiegsgesetz auf Bundesebene beschlossen sein, kann die Umsetzung beginnen.« Dass in Brandenburg nicht wie in Sachsen mit der Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) ebenfalls nur eine Gesellschaft gegründet und iRl und WRL dazu fusioniert wurden, steht einer erfolgreichen Arbeit nicht im Wege, so Hans-Rüdiger Lange. Heiko Jahn ist sich da ebenfalls sicher: »Wir brauchen keine neue Institution, sondern müssen alle an einem Strang ziehen. Die Lausitz spricht jetzt mit einer Stimme.« Die Organisationsprozesse würden bis ins Detail abgestimmt. Er sieht auch keinen Abbruch in der länderübergreifenden Zusammenarbeit. Sigurd Heinze, als OSL-Landrat auch Gesellschafter bei der WRL, meint in Hinblick auf die brandenburgische Landesregierung, die die Kooperation zwischen iRl und WRL befürwortete: »Das zeugt von Vertrauen in die kommunale Ebene. Man traut uns was zu.« Peter Kopf, Präsident der Industrie- und Handelskammer Cottbus und Gesellschafter der iRL, ermahnt jedoch: »Der Strukturwandel muss unternehmerischer angegangen werden.« Ergänzt wird das durch Harald Altekrüger, Landrat des Landkreises Spree-Neiße und Sprecher der WRL: »Wir brauchen eine neue Ansiedlungsoffensive für das Lausitzer Revier!« Ob die sächsischen Landkreise Bautzen und Görlitz noch weiterhin Gesellschafter in der brandenburgischen WRL bleiben, nachdem nun in Sachsen mit der SAS eine eigene Agentur für den Strukturwandel gegründet wurde, bleibt offen. Harald Altekrüger: »Es gibt bis dato keine Austrittsgesuche der sächsischen Landräte.« (PM)Am 26. Juni, unterschrieben die Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WRL) und der Innovationsregion Lausitz GmbH (iRL), Heiko Jahn und Prof. Hans-Rüdiger Lange, eine Kooperationsvereinbarung. Beide Geschäftsführer sehen das als einen…

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Vertragsverlängerung im Fuchsbau

Weißwasser/O.L.. Bei den Lausitzer Füchsen füllt sich der Kader weiter. Mit Kale Kerbashian bleibt ein weiterer Leistungsträger an Bord. Nachdem der in Thunder Bay geborene Kanadier in der letzten Saison Anfang Februar von HK Nitra aus der slowakischen Liga nach Weißwasser kam, zeigte er in den acht Spielen für unseren Club durchweg starke Leistungen. Mit 10 Punkten, davon zwei Toren und acht Vorlagen, war er maßgeblich an der mannschaftlichen Stabilisierung zum Ende der Hauptrunde beteiligt. Er konnte sich sofort in die Mannschaft integrieren und hat die Trainer und auch die Zuschauer als Führungsspieler überzeugt. "Ich bin sehr froh, dass Kale in Weißwasser bleibt. Er ist ein äußerst talentierter Spieler und läuferisch sehr stark. Er besitzt aufgrund seiner vielen Fähigkeiten eine Menge Möglichkeiten, das Offensivspiel zu gestalten. Zudem hat er einen ausgezeichneten Charakter mit dem brennenden Willen, zu gewinnen. Dieser unbedingte Siegeswille ist für mich als Trainer äußerst wichtig. Denn wir spielen, um möglichst jedes Match zu gewinnen. Seine Professionalität, seine Fähigkeiten und sein Charakter werden uns garantiert helfen, unser Ziel, ein beständig gutes und wettbewerbsfähiges Team zu sein und attraktives Eishockey zu spielen, zu erreichen – eben Füchse-Eishockey!“, erklärte Füchse-Headcoach Corey Neilson. „Ich freue mich sehr, in dieser Saison wieder bei den Lausitzer Füchsen zu sein. Ich habe meine kurze Zeit in der letzten Saison in Weißwasser wirklich genossen. Meine Teamkollegen, die Trainer, das Management und besonders die Fans waren alle großartig. Ich denke, wir haben einige starke Spieler für die nächste Saison verpflichtet und haben das Potenzial, eine Top-Mannschaft zu sein, was das Wichtigste ist“, so der Kanadier zu seiner Vertragsverlängerung. Kale Kerbashian wird in Weißwasser eine weitere Kontingentstelle besetzen. (pm/Lausitzer Füchse)Bei den Lausitzer Füchsen füllt sich der Kader weiter. Mit Kale Kerbashian bleibt ein weiterer Leistungsträger an Bord. Nachdem der in Thunder Bay geborene Kanadier in der letzten Saison Anfang Februar von HK Nitra aus der slowakischen Liga nach…

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