Altenzentrum Schwanenhaus bekommt Anbau

Dresden. Der Startschuss für das neue Bauvorhaben der Diakonie in der Holzhofgasse ist gefallen. Das Altenzentrum Schwanenhaus, eine Pflegeeinrichtung mit derzeit 66 Plätzen, wird erweitert. Drei Jahre Bauzeit und eine Investition von 14,3 Millionen Euro sind dafür geplant. Bauherr ist die DIAKO Seniorenhilfe, ein Tochterunternehmen der Diakonissenanstalt Dresden. Doch nicht nur der Anbau an das Schwanenhaus gehören zum Bauvorhaben, auch die bestehende Pflegeeinrichtung wird saniert.  In dem ersten Bauabschnitt bis September 2021 werden die beiden Neubauten errichtet. Danach beginnt die Sanierung und bauliche Aufstockung der einen Hälfte der Pflegeeinrichtung bis  September 2022, der zweiten Hälfte bis September 2023. Die  Bewohner ziehen in die jeweils fertiggestellten Gebäude und sind von daher in der Wohnqualität und pflegerischen Versorgung nicht beeinträchtigt. Besonderheit: Ein Hotel Garni Das 1990 fertiggestellte Schwanenhaus der Pflegeinrichtung wird aufgestockt, damit es eine durchgängige Verbindung zum 3. Obergeschoss der beiden Anbauten gibt. Für das dritte Obergeschoss ist ein Hotel Garni mit 25 Gästezimmern vorgesehen. Betreiben wird es die Evangelische Behindertenhilfe Dresden, ebenfalls ein Tochterunternehmen der Diakonissenanstalt. Nach Abschluss aller Bauarbeiten wird die Diako Seniorenhilfe in der Holzhofgasse eine Pflegeeinrichtung mit 96 Betten haben, davon 78 in Einzelzimmern (heute 33 Doppelzimmer). Der Startschuss für das neue Bauvorhaben der Diakonie in der Holzhofgasse ist gefallen. Das Altenzentrum Schwanenhaus, eine Pflegeeinrichtung mit derzeit 66 Plätzen, wird erweitert. Drei Jahre Bauzeit und eine Investition von 14,3 Millionen Euro sind…

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Freie Fahrt auf der Industriestraße

Coswig. Gefühlt ewig war die Industriestraße, die durch das große Gewerbegebiet führt, eine Baustelle, doch seit dem Nachmittag des 3. Juli rollt der Verkehr wieder durchgängig. Vor fast genau einem Jahr, im Juni 2019, wurde nach einjähriger Bauzeit der erste Bauabschnitt von der Dresdner Straße bis zur Gleisquerung Am Baggerteich freigegeben.  Der zweite Bauabschnitt bis zum Anschluss an den Ziegelweg wurde sofort danach in Angriff genommen, in sechs Etappen ausgebaut und ist nun, wiederum nach einem Jahr, ebenfalls fertig. Die Industriestraße trägt nun auf 7,75 Metern Breite glatten Asphalt statt wie bisher Kopfsteinpflaster. Sie hat zwei 3,87 Meter breite Fahrspuren mit Radweg. Der linksseitige Gehweg ist 1,50 Meter breit, auf der gegenüberliegende Seite entstanden Parkstreifen, damit auch LKW abgestellt werden können. Neu ist eine Linksabbiegerspur vor der Einmündung der Industriestraße auf den Ziegelweg. Für den Ausbau der Industriestraße mussten mehrere kranke Pappeln gefällt werden. Dafür wurden nicht nur an der Straße, sondern auch auf der Böschung Auerstraße/Ziegelweg neue Bäume gepflanzt, außerdem Obstgehölze auf einer Ausgleichsfläche hinter der Weinbergstraße. Die Kosten für das Gesamtprojekt Industriestraße betragen  4,7 Millionen Euro inklusive Planung und aller Medien. Davon werden rund drei Millionen Euro als förderfähige Kosten für den Straßenbau anerkannt, die wiederum zu 90 Prozent vom Freistaat kommen.Gefühlt ewig war die Industriestraße, die durch das große Gewerbegebiet führt, eine Baustelle, doch seit dem Nachmittag des 3. Juli rollt der Verkehr wieder durchgängig. Vor fast genau einem Jahr, im Juni 2019, wurde nach einjähriger Bauzeit der…

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Neuer Chefarzt für Chirurgie

Pirna. Dr. med. Jakob Dobroschke hat am 1. Juli die Nachfolge als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie, Proktologie am Helios Klinikum Pirna von Dr. med. Judith Stiebitz angetreten. Die langjährige Chefärztin geht in ihren wohlverdienten Ruhestand. Dr. Stiebitz etablierte im Pirnaer Klinikum die moderne Viszeralchirurgie sowie die Koloproktologie und koordinierte das zertifiziertes Darmzentrum. »Wir bedanken uns bei ihr herzlich für ihr langjähriges Engagement und ihre fachliche Expertise als Chefärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie in den letzten 17 Jahren hier in Pirna«, so Dr. Katrin B. Möller, Klinikgeschäftsführerin im Helios Klinikum Pirna.Dr. Dobroschke wurde in Lich geboren und absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Regensburg. Er wechselt von der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Dresden »Carl Gustav Carus« nach Pirna. Sein Ziel ist es, den Fachbereich auch in den nächsten Jahren auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln und auszubauen. Als Facharzt für Chirurgie und Facharzt für Viszeralchirurgie mit den Zusatzbezeichnungen spezielle Viszeralchirurgie und Intensivmedizin hat  er große operative Erfahrungen in allen Gebieten seiner Disziplin. Neben der Bauchchirurgie liegen die Schwerpunkte des 42-jährigen in der chirurgischen Behandlung von Darmkrebserkrankungen, in der Leberchirurgie und in minimalinvasiven Operationstechniken. »Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Dobroschke einen erfahrenen Mediziner für die Behandlung unserer Patienten in der Klinik für Chirurgie I gewinnen konnten«, sagt Dr. MöllerDr. med. Jakob Dobroschke hat am 1. Juli die Nachfolge als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie, Proktologie am Helios Klinikum Pirna von Dr. med. Judith Stiebitz angetreten. Die langjährige Chefärztin geht in…

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Lausitzer Kunst im virtuellen Raum

Oberspreewald-Lausitz. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz mit einer großen Themenvielfalt. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu Werken einer jungen Lausitzer Künstlergeneration. Am Freitag, den 03. Juli 2020 laden das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH zum ersten von vier virtuellen Rundgängen durch die gemeinsame Ausstellung ein. Ab 17 Uhr öffnet sich für eine Stunde ein digitaler Raum mit ausgewählten Kunstwerken der  Ausstellung. „Wie in einer klassischen Führung greifen wir die Schlaglichter unserer Sammlung auf, aber der virtuelle Raum gibt uns ein zusätzliches Experimentierfeld. Hier können wir Werke und Künstler gegenüberstellen, die man sonst nicht so zusammen sehen könnte.“ verspricht Museumspädagogin Christiane Meister. „Wer sind die Künstlerinnen und Künstler? Was verbindet sie mit der Lausitz und wie sind ihre Werke zu uns in die Sammlung gekommen? Wir werden den Geschichten hinter den Bildern nachspüren und Raum zum Dialog geben.“ Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Wer mitmachen möchte, muss sich bis zwei Stunden vor Beginn per E-Mail unter museum@osl-online.de anmelden. Mit dem eigenen Smartphone oder Computer kann man sich dann bequem von Zuhause in den Rundgang einwählen. Die Ausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt noch bis zum 25. Oktober 2020 an zwei Orten Kunstwerke, die seit der deutschen Wiedervereinigung Eingang in die Kunstsammlung Lausitz gefunden haben. Im Senftenberger Schloss und im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide sind über einhundert Arbeiten von achtzig Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen. Die Kunstsammlung Lausitz im Senftenberger Schloss steht Besuchern in der Sommerzeit täglich von  10.30 bis 17.30 Uhr offen. Da der Ausstellungsort in Schwarzheide aufgrund der aktuellen Corona- Maßnahmen noch nicht besucht werden kann, ist dieser digitalisiert worden. Als virtuelle Ausstellung ist er rund um die Uhr kostenfrei unter www.basf-schwarzheide.de erlebbar. Geführte digitale Ausstellungsrundgänge bieten das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitzund die BASF Schwarzheide GmbH einmal im Monat an. Weitere Termine sind Dienstag, der 11.08.2020, Dienstag, der 15.09.2020 und Freitag, der 16.10.2020, jeweils um 17 Uhr.Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz mit einer großen Themenvielfalt. Die Bandbreite reicht von Arbeiten…

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Landrat und Bürgermeister durch Verfassungsschutz informiert

Bautzen. Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten Veranstaltung waren Vertreter des Landesamtes für Verfassungsschutz, Landeskriminalamt, Polizei und Innenministerium vor Ort, um über die Hintergründe des im Landkreis Bautzen geplanten Projektes zu informieren und die Vertreter von Städten und Gemeinden zu sensibilisieren. Durch das Landesamt für Verfassungsschutz wurde die Ankündigung des neurechten Musiker Chris Ares für ein Siedlungsprojekt im Landkreis Bautzen als ernstzunehmend bewertet. Ähnliche Projekte fänden sich im gesamten Bundesgebiet und passten in die Strategie der Bewegung. Die gute Vernetzung des Rechtsmusikers mit dem lokalen Ableger der als rechtsextrem geltenden Gruppierung „Identitäre Bewegung“ sei ein weiterer Hinweis. Anhaltspunkte, in welchen Städten und Gemeinden das in sozialen Medien angekündigte Projekt genau realisiert werden soll, liegen bisher jedoch noch nicht vor. Für das geplante „patriotische  Jugendzentrum“ habe man die Ankündigung registriert, dass dies in der Stadt Bischofswerda vorgesehen sei. Landrat Harig: „Die Beratung war ein wichtiger erster Schritt, um ein rechtsextremes Projekt im Landkreis Bautzen zu verhindern. Wir freuen uns eigentlich über jeden Zuzug in unsere Region – für völkische Siedlungsprojekte, patriotische Jugendzentren und dergleichen, gilt dieses Willkommen jedoch ausdrücklich nicht.“Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten…

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