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Zum Valentinstag: Amore im Zoo

Hoyerswerda. Zwei neue Liebespaare sind ab sofort im Zoo Hoyerswerda zu sehen. Am Valentinstag lernten sich die Gürteltiere Gwendolyn und Günther zum ersten Mal persönlich kennen. Monty und Mandy bezogen ebenfalls gemeinsam ihr neues Gehege. Sie sind die ersten Baumstachler im Zoo.

Das erste Aufeinandertreffen von Günther und Gwendolyn verlief sehr harmonisch. Günther war direkt bei der Sache. Gwendolyn hingegen fand die neue Umgebung spannender. Nun hofft der Zoo auf baldigen Nachwuchs des frisch verliebten Paares.

Bei den Baumstachlern zeigte sich nur Monty auf der Außenanlage. Seine neue Partnerin Mandy ist erst seit letzter Woche im Zoo Hoyerswerda und muss sich noch ein wenig an ihr neues Zuhause gewöhnen. Beide können sich aber schon im Innenstall durch ein „Schmusegitter“ beschnuppern. Damit sich das Paar in Hoyerswerda wohlfühlt, hat das Zooteam sein Zuhause aufwendig umgestaltet. Das ehemalige Mara-Gehege wurde komplett umgebaut.

Die beiden Nager können nun über einen Pfad aus Stämmen und Holzscheiben klettern. Der Bau war alles andere als einfach. Manche Baumscheiben waren so schwer, dass die Zoomitarbeiter Unterstützung von schweren Maschinen brauchten.  Weil Monty und Mandy schon bald eine Wohngemeinschaft mit Stinktieren gründen sollen, wurde bereits ein Untergrabschutz in der Anlage installiert. Im Zaun wurden kleine Fenstern eingebaut, damit auch Kinder die Tiere bestens beobachten können.

„Mit dieser für den Zoo Hoyerswerda völlig neuen Tierart aus Nordamerika bereichern wir unser Geo-Zoo-Konzept, mit dem wir Besuchern rund 120 Arten aus sechs Teilen der Erde zeigen. Ich war schon länger auf der Suche nach einer Art aus Nordamerika. Der Zoodirektor aus Cottbus bot mir eine Nachzucht Baumstachler an. Die Nagetiere passen perfekt. Die Baumbewohner sind in Zoos recht selten zu sehen, aber sehr interessant“, sagt Zooleiter Eugène Bruins.

Innerhalb von zwei Wochen war dann auch ein Partner für das junge Weibchen Mandy gefunden:  Monty aus Hamburg. „Die WG mit den Stinktieren macht das Ganze dann noch extra spannend und interessant“, ist Eugène Bruins sicher.

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