spa/Manuela Dietze

Was passiert mit den Schwesternhäusern?

Bautzen. Großer Andrang zum Tag des offenen Denkmals in den Schwesternhäusern in Kleinwelka. Doch was haben die Vereinsmitglieder mit dem Gebäudekomplex vor?

Großer Andrang zum Tag des offenen Denkmals in den Schwesternhäusern in Kleinwelka.

Das einzigartige spätbarocke Kulturdenkmal des Zusammenlebens der Herrnhuter Brüdergemeinde war über Jahre dem Verfall preisgegeben. Nur wenige Details erinnern an die Wohn- und Arbeitsstätte, aber auch das geistliches Zuhause der Schwestern.

Das sind die Pläne des Vereins:

Der Förderverein Schwesternhäuser Kleinwelka e. V. möchte das Chorhausensemble weitgehend im Originalzustand erhalten und einer neuen Nutzung zuführen. Das Ensemble mit Garten soll ein lebendiger Ort werden, der von Einheimischen und Besuchern gern aufgesucht wird.

Verein benötigt finanzielle Unterstützung

Den 165 Gästen, die sich durch die Räume führen ließen, ist klar, hier braucht es viel Geld und langen Atem.  Bisher sichern die Mitglieder des Vereins und einige Unterstützer die marode Bausubstanz weitgehend in Eigenregie mit Hilfe von Spenden.

Bei der kritischen Finanzsituation im öffentlichen Haushalt wird es schwierig, die Vision von einem Ort für Kunst, Kultur und geistliches Leben zu verwirklichen. Die Mitglieder des Vereins brauchen deswegen von außerhalb Unterstützung. Gern können sich interessierte beim Verein melden.

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