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Parkfrust

Hoyerswerda. Eine enge Garagenausfahrt erregt derzeit die Gemüter von Parkplatznutzern im Bleichgäßchen Hoyerswerda. Angeblich kommt der Bürgermeister nicht problemlos aus seiner Garage, deswegen mussten vier Parkplätze weichen - "Dann soll er seinen Führerschein abgeben" - so eine aufgebrachte Anwohnerin.

Nein, so einfach lässt sich Anwohnerin Marion S. ihren Parkplatz nicht nehmen. Angeblich ohne Vorwarnung wurden Anfang letzter Woche im Hoyerswerdaer Bleichgäßchen vier Parkplätze gestrichen. Und nur drei Tage später hagelte es die ersten Knöllchen – vorerst noch nicht gebührenpflichtig.

Doch darum geht es der aufgebrachten Frau auch gar nicht. Der Grund für ihren erhöhten Blutdruck sind die neu gebauten Garagen auf der anderen Straßenseite. Damit hier die Autos problemlos ausparken können, wurden nämlich die Parkplätze gestrichen: »Ich bin 30 Jahre lang ein großes Postauto gefahren. Und wer aus dieser Garage mit seinem Auto nicht rauskommt, der sollte seinen Führerschein abgeben.« Das sagt sie auch dem zufällig vorbeikommenden Garagennutzer unverblümt ins Gesicht – einem Bürgermeister aus Hoyerswerda. Der entgegnet lautstark, dass dies völlig legitim sei und im Frühjahr auf privatem Grund öffentliche Ersatzparkplätze gebaut werden.

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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