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Niederlagenserie der Bienen hält an

Die Rödertalbienen dienen derzeit als Aufbaugegner für die Mannschaften aus dem Tabellenkeller. Dem Team von Frank Mühlner gelang es nicht die lange Führung über die Zeit zu bringen. Deswegen müssen sie sich der HSG Gedern/Nidda mit 25:28 (13:11) geschlagen geben.

Nach ihrer Verletzung rückte Rabea Pollakowski (2 Tore) direkt in die Startformation. Die Nachwuchsspielerinnen Lara Tauchmann und Isabel Wolff durften erneut Zweitliga-Luft schnuppern.

Den Bienen gelang ein bravouröser Start – trotz Anwurf für die Gäste erzielten sie die 1:0-Führung. Torfrau Ann Rammer parierte den ersten Wurf auf ihr Tor, spielte dann einen langen Pass zu Pollakowski, die einnetzte. Dank zwei zugesprochener Siebenmeter, die Kristin Amos (6/4 Tore) verwandelte, ging die HSG bis zur vierten Minute mit 2:1 in Front. Die Mühlner-Sieben drückte weiter aufs Tempo. Zunächst bediente Lisa Loehnig ihre Mitspielerin Thilde Boesen (3 Tore) am Kreis, die zum Ausgleich traf. Danach lief Meret Ossenkopp (2 Tore) einen erneuten Konter und erzielte das 3:2 für den HCR. Die Rödertalbienen spielten in dieser Phase wie entfesselt auf. Immer wieder zwangen sie die HSG durch eine gute Abwehrleistung zu Fehlern und passten dann schnell nach vorne. Bis zur neunten Minute legten sie so einen 5:0-Lauf zum zwischenzeitlichen 6:2 hin. Nur kurze Zeit später bauten sie den Vorsprung sogar auf 8:3 aus. Doch dann riss plötzlich der Faden. Durch einfache Fehler im Angriffsspiel wurden die Gäste zu Kontern eingeladen. Bis zur 22. Minute hatte die HSG den 9:9-Ausgleich geschafft. Pollakowski brachte die Gastgeberinnen erneut in Führung. Kurz darauf sah Julia Mauksch (9/1 Tore) eine große Lücke in der Gäste-Abwehr, zog ab und traf zum 11:9. Bis zur Pausensirene hielt der Zwei-Tore-Vorsprung. Mit 13:11 ging es in die Kabine.

Für die zweite Hälfte brachte HCR-Coach Mühlner Jessica Jander (5/3 Tore) auf der Außenbahn. Die Bienen waren gedanklich noch nicht wieder auf der Platte. Dadurch benötigte die HSG Gedern/Nidda lediglich zwei Minuten für den 13:13-Ausgleich. Die Gastgeberinnen blieben unbeeindruckt und stellten durch Boesen und Mauksch wieder den alten Abstand her. Keine der Mannschaften drückte der Partie ihren Stempel auf. Sehenswert war der Treffer von Jander in der 38. Minute. Sie lief von außen ein, wurde mustergültig bedient und schloss zum 17:15 ab. Bienen-Trainer Mühlner brachte Kamila Szczecina in die Partie und ließ seine Mannschaft mit zwei Kreisläuferinnen agieren. Trotz der Führung wirkte das Spiel des HCR zunehmend fahriger. Wie schon im ersten Durchgang häuften sich besonders im Abschluss die Fehler. Doch auch die Gäste ließen einige Möglichkeiten liegen. Trotzdem gelang Sabine Eisenacher (6 Tore) nach 42 Minuten der 20:20-Ausgleich. Jander, mit einem Strafwurf nach einem Foul an Szczecina, und kurz darauf Ossenkopp, die einen Tempo-Gegenstoß vollendete, stellten den alten Vorsprung wieder her (22:20 in der 45. Minute). Der Wille der HSG-Spielerinnen war ungebrochen. Bis zur 52. Minute hatten sie erneut den Anschluss geschafft (24:24). Wieder brachte Jander den HCR mit 25:24 in Front. Die HSG konterte im direkten Gegenzug. Nach einem misslungenen Angriff der Bienen zückte Gäste-Coach Christian Breiler die grüne Karte. Er schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Mannschaft stellte mit einem 3:0-Lauf den 25:28-Endstand ein. Der Mühlner-Sieben gelang in den letzten fünf Minuten keine Aktion mehr. Auch die Auszeit des Bienen-Trainers knapp drei Minuten vor dem Ende zeigte keine Wirkung. Nach einem guten Beginn machten sich die Bienen selbst das Leben schwer. Durch einfache technische Fehler und schwache Abschlüsse ließen sie die HSG Gedern/Nidda Mitte der ersten Hälfte wieder herankommen und verfielen im Anschluss in ihr altes Muster. Der Absteiger aus Hessen belohnte sich für den gezeigten eisernen Willen.

HCR-Trainer Frank Mühlner: „Es gab heute nicht nur einen Knackpunkt. In der ersten Viertelstunde hält sich meine Mannschaft in der Abwehr und im Angriff an das Besprochene. Dann sind sie plötzlich der Meinung, in der Abwehr nicht mehr arbeiten zu müssen. Ich erwarte, dass sich die Mannschaft in den letzten Spielen noch einmal zusammenreißt und den sprichwörtlichen Bock umstößt. Wir brauchen dringend ein positives Erlebnis.“

Florian Triebel

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