Carola Pönisch

Neubau für Epilespiezentrum

Radeberg. Das Sächsische Epilepsiezentrum Kleinwachau in Radeberg baut ein modernes Wohn- und Pflegeheim. Bis Mitte 2020 sollen 40 Apartments entstehen.

Der erste Spatenstich für das "Tannenhaus" ist vollzogen, der Startschuss für den Neubau erfolgte am 4. Oktober.

Auf dem Gelände des Epilepsiezentrum Kleinwachau entsteht ein modernes Doppelhaus, das ab Mitte 2020 eine Kombination aus Wohn- und Pflegeheim bieten wird. In der einen Haushälfte werden 20 Wohnangebote für Menschen mit Epilepsie und schweren Behinderungen realisiert. Die andere Hälfte soll Raum für eine Pflegeeinrichtung mit ebenfalls 20 Plätzen bieten. Hinzu kommen fünf Zimmer, die für eine Verhinderungsbetreuung genutzt werden. So können behinderte Menschen zum Beispiel während der Urlaubszeit der Angehörigen betreut werden.

Der rund 5,9 Millionen Euro teure Neubau wird komplett barrierefrei sein und aktuellsten Standards entsprechen. Er wird zudem vollständig mit Einzelzimmern und individuellen Sanitärzellen ausgestattet. Anschlüsse für die Installation von Miniküchen werden ebenfalls vorbereitet. So können die Apartments später unkompliziert zu ambulanten Lösungen erweitert werden.

Das Tannenhaus soll das Spektrum im Epilepsiezentrum Kleinwachau also um ein neues Pflegezentrum für Menschen mit komplizierten Epilepsien erweitern. Geschäftsführer Martin Wallmann sagt über die Beweggründe: „Bei uns leben Personen, die im höheren Alter oft pflegebedürftig werden. Wir möchten nicht, dass diese Menschen aus ihrem gewohnten Umfeld plötzlich umziehen müssen. Schließlich haben wir hier in Kleinwachau die beste medizinische Versorgung, mit Notfall-EEG und Fachärzten direkt vor Ort. Es ist menschlich einfach der richtige Schritt. Wir wollen die Pflegeplätze hier vor Ort haben.“

 

 

 

 

 

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