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Lockerung der Besuchsregelungen

Bautzen. Auf Basis der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 3. Juni können die Krankenhäuser Bautzen und Bischofswerda die bislang geltenden Besuchsverbote lockern.

Allerdings sind zur Vermeidung von möglichen Infektionen weiterhin strenge Regeln einzuhalten. Dabei machen die vorhandenen räumlichen Möglichkeiten von Besuchsbereichen und Patientenzimmern Begrenzungen der Besuche notwendig. Eine Dokumentation aller Besuche ist zum Zweck der Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten vorgeschrieben.

Ab dem 6. Juni gelten folgende Regelungen für Patientenbesuche:

  • Jeder Patient darf einmal am Tag für maximal eine Stunde einen Besucher empfangen.
  • Jeder Besuch muss vorab mit der betreffenden Station telefonisch abgesprochen werden.
  • Bei Mehrbettzimmern müssen die Besuchszeiten ggf. weiter verkürzt werden.
  • Besuche können nur im Zeitfenster von 15 bis 17 Uhr erfolgen. In Ausnahmefällen sind abweichende Vereinbarungen möglich.
  • Kinder dürfen von maximal zwei Familienangehörigen besucht werden, vorrangig durch die Eltern.
  • Beim Betreten und Verlassen der Station ist eine Händedesinfektion vorzunehmen.
  • Besucher melden sich bitte immer erst am Stationsstützpunkt und betreten Patientenzimmer erst nach Erlaubnis.
  • Jeder Besucher muss zuvor einen kurzen Fragebogen ausfüllen und seine persönlichen Daten und Kontaktdaten notieren.
  • Im Krankenhaus ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, das Abstandsgebot (mind. 1,5 m) ist einzuhalten.
  • Nach Ende des Besuches ist das Krankenhaus umgehend zu verlassen.
  • Besucher mit Infektsymptomatik oder möglichem COVID-Kontakt in den letzten 14 Tagen dürfen die Krankenhäuser nicht betreten.

Es werden alle Verwandten und Besucher um Verständnis für diese Regelungen gebeten und auch dafür, dass möglicherweise nicht alle Besuche zur gewünschten Zeit erfolgen können. Dies dient der Sicherheit der Patienten und Besucher.

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Ein Sprungbrett für die Pinguine

Hoyerswerda. 2018 war im Zoo ein trauriges Jahr für die Humboldtpinguine. Achtzehn Tiere sind an einer gefährlichen Pilzerkrankung verstorben. Seitdem stand die Anlage leer und Zoodirektor Eugéne Bruins sammelte mit seinen Mitarbeitern neue Ideen und informierte sich detailliert bei Experten über bestmögliche Haltungsbedingungen, um zukünftig optimalen Lebensraum schaffen zu können.  So wurde die Anlage in den letzten zehn Monaten für 75 000 Euro umgebaut. Ein Großteil der Investitionssumme wurde durch Spenden von den Versorgungsbetrieben (VBH), dem Verein der „Zoofreunde“ und von Tierfreundin Heike Widanski finanziert. Neben der weltweit einzigartigen Insektenlounge und der neuen Leopardenanlage ist mit der neuen Pinguinanlage dank Sponsoren ein weiteres Highlight im Zoo entstanden. „Wir freuen uns darüber sehr. Der Zoo erhält auch von außen eine gute Rückenstärkung. Wir hoffen, an unsere bisherigen Zuchterfolge anknüpfen zu können. Sind Humboldtpinguine doch akut vor dem Aussterben bedroht“, erklärte der zoologische Leiter Eugéne Bruins. Die neue Anlage verfügt über einen Sonnenschutz, eine Schmutzwasserrinne und eine moderne Filteranlage die ständig für frisches, klares Wasser sorgt. Die Pinguine haben drei verschiedene Bodenuntergründe zur Verfügung. Kies, größere Steine sowie Rasenflächen schaffen natürliche Bedingungen und sorgen dafür, dass die Tiere in ihren Höhlen nahezu immer mit trockenen Federkleid ankommen. Das verhindert Staunässe, schafft ein besseres Raumklima und minimiert die Entstehung von Krankheiten erheblich. „Es gibt kein Patentrezept, um Pinguine gut halten zu können. Ich habe mich intensiv informiert und aus allem das Beste für die Umsetzung mitgenommen“, berichtete Eugéne Bruins über seine intensive Recherchearbeit. Fünf Pinguine warteten am Donnerstagvormittag schon ungeduldig auf die Einweihung ihrer Anlage. Die Tiere stammen aus einem Zoo im französischen Beauval.  Fünf weitere Tiere sind am Donnerstagvormittag ganz „frisch“ aus dem Zoo in Halle nach Hoyerswerda umgezogen. Sie durften als Erstes die neue Anlage in Beschlag nehmen. Pinguin Sveni war der mutigste, erkundete als Erster die neue Anlage und probierte das neue Wasserbecken direkt aus, dass je nach Jahreszeit, auch beheizt oder gekühlt werden kann.  Die anderen Tiere tragen Namen wie Elli, Lisa, Happy, Nick, Pia und Paul. Das zwei Pinguine auch Heike und Caro heißen, also wie die oben bereits erwähnte Sponsorin und eine Tierpflegerin, ist wohl kein Zufall.  Zweimal täglich werden die Pinguine mit Fisch gefüttert. Schaufütterungen müssen wegen der Corona – Pandemie noch ausfallen, sollen aber so bald wie möglich wieder stattfinden.2018 war im Zoo ein trauriges Jahr für die Humboldtpinguine. Achtzehn Tiere sind an einer gefährlichen Pilzerkrankung verstorben. Seitdem stand die Anlage leer und Zoodirektor Eugéne Bruins sammelte mit seinen Mitarbeitern neue Ideen und informierte…

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