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Kino verkauft seine Sitze

Hoyerswerda. Wer will sich ein "Heimkino" mit Original-Mobiliar einrichten? Im Cinemotion Hoyerswerda wird umgebaut und bekommt eine neue Bestuhlung. Die alten Sitze gibts ab 10 Euro.

Ab Montag, 25.02.2019 werden im CineMotion Hoyerswerda umfangreiche Umbaumaßnahmen in den Kinosälen beginnen.

Drei der insgesamtvier4 Kinosäle erhalten eine neue Bestuhlung, neuen Teppich und neue Lichtkonzepte.
Nach Ende der Umbaumaßnahmen werden insgesamt drei neue Platzkategorien - statt bisher zwei –dem Kinobesucher die Wahl geben, sich für seinen Lieblingssitz zu entscheiden. Die bekannten Kategorien „Loge und Parkett“ werden durch die Kategorie „Luxus“, in dem die Besucher mit extra Beinfreiheit und kleinen Tischchen in den Filmgenuss eintauchen können.

Auch in den anderen Platzkategorien wird es dank neuer Bestuhlung und mehr Platz noch komfortabler. Im großen Saal entfallen die bisherigen Reihen 1 - 4 komplett. Der Abstand zur Leinwand wird größer und das Gefühl in der Leinwand sitzen zu müssen, gehört der Vergangenheit an. In Kino 2 und 4 werden die vordersten Reihen ebenfalls ersatzlos gestrichen.

Der Spielbetrieb wird, mit etwas weniger Vorstellungen als sonst, aufrechterhalten!

Die Einnahmen vom Verkauf der Stühle werden anschließend einer oder mehrerer (je nach Höhe) gemeinnützigen Organisationen aus bzw. um Hoyerswerda gespendet.
Wer den Spendenzuschlag bekommt, wird noch entschieden. Gern können Vorschläge an hoyerswerda@cinemotion-kino.de gesendet werden. Nach Abschluss der Baumaßnahmen werden wir den bzw. die Spendenempfänger bekannt geben.

Der Stuhlverkauf ist für folgende Tage geplant:
- Di., 26.02.2019 in der Zeit von 10 bis 14 Uhr
(nur blaue Sitze aus Kino 1)

- Mo., 11.03.2019 in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr
(rote Sitze aus Kino 2, ggf .Restbestände aus Kino 1)

- So., 24.03.2019 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr
(rote Sitze aus Kino 4, ggf. Restbestände aus Kino 1 und 2)

Wenn die Nachfrage sehr groß ist, werden Zusatztermine kurzfristig bekannt gegeben.

Hinweis für potentielle Käufer:
Die Stühle lassen sich nicht frei im Raum aufstellen sondern müssen fest im Boden verschraubt werden! Die ausgesuchten Stühle müssen unbedingt am jeweiligen Verkaufstag mitgenommen werden. Die Möglichkeit einer Zwischenlagerung kann nicht gegeben werden!

 

 

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Neues Dach für Filmnächte-Areal

Dresden. Seit 20 Jahren ist die Terrasse der Filmnächte am Elbufer überdacht. Jeder, der einmal das Erlebnis Filmnächte genossen hat, wird sich im Zickzack durch die Seile bewegt haben. Das alte Dach war ein Segel, das all jene vor Regen schützte, die sich einen Platz auf der Terrasse gesichert hatten. Nach zwanzig Jahren war es schließlich Zeit, eine neue Überdachung zu installieren: „Wir arbeiteten bereits seit vielen Jahre an der Idee und Umsetzung eines neuen Dachs, das deutlich mehr Gäste vor Wind, Regen und Sonne schützt“, erklärt der Geschäftsführer der Filmnächte, Matthias Pfitzner. Regenschutz auf 1.200 Quadratmetern Jetzt endlich ist es soweit: Die Ämter sind einverstanden mit der Gestalt des neuen Daches, das von der Brühlschen Terrasse aus prominent zu sehen ist. Und auch die notwendigen 600.000 Euro Investitionskosten konnten aufgebracht werden. Über den Gästen wölben sich nach Fertigstellung dann insgesamt 18 Membranfelder, die  1.200 Quadratmeter überspannen. Gestützt wird das Dach von einer Holzkonstruktion. Bei der Gestaltung hat man sich leicht am Vorgängermodell orientiert, das bereits in den letzten zwei Jahrzehnten maßgeblich die Atmosphäre des Open-Air-Festivals ausmachte. Mit Robert Kerbl wurde das gleiche Architektenbüro aus Berlin verpflichtet, das schon für die alte Konstruktion verantwortlich zeichnete. Kerbl und sein Team machten u.a. durch den Bau des „Haus 2019“ des Umweltbundesamts von sich reden, dem ersten Netto-Null-Energie-Bürogebäude des Bundes. Am Projekt waren darüber hinaus die 3dtex GmbH, Sound Light Event und Hoch und Tiefbau Dresden GmbH & Co. KG beteiligt. Für das besonders in der Mitte wesentlich größere Dach wurden von den Partnern ab Mitte März neue Fundamente in das Areal am Königsufer eingelassen.  Aufgrund der langen Vorarbeiten soll das Dach nun ausnahmsweise bis Beginn der Filmnächte am Elbufer stehen bleiben. „Ab der nächsten Saison wird der Aufbau nur noch sieben Tage dauern“, versichert Filmnächte-Geschäftsführer Johannes Vittinghoff. Mit dem weiteren Aufbau des Filmnächte-Areals wird am 3. Juni begonnen.Seit 20 Jahren ist die Terrasse der Filmnächte am Elbufer überdacht. Jeder, der einmal das Erlebnis Filmnächte genossen hat, wird sich im Zickzack durch die Seile bewegt haben. Das alte Dach war ein Segel, das all jene vor Regen schützte, die sich…

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HCR: Sieg zum Saisonabschluss

Großröhrsdorf. Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand Brigita Ivanauskaite wieder im Kader von HCR-Coach Frank Mühlner. Trotz Anwurf für die Gäste feierten die Bienen den ersten Torerfolg der Partie. Nach einem Fehlpassvon Lintfort trieb Tammy Kreibich (4 Tore) den Ball in Richtung des gegnerischen Tors und versuchte selbst abzuschließen. TuS-Torfrau Sabrina Romeike konnte den strammen Wurf nur nach vorne abklatschen lassen, wo Thilde Boesen(1 Tor) bereit stand und zum 1:0 einnetzte. Kurz danach bekam die Kreisläuferin eine Zeitstrafe. Den daudrch vorhandenen Platz nutze Lintfort zum 1:1-Ausgleich. Nachdem die Bienen durch Egle Alesiunaite (4 Tore) wieder in Front gingen, verwertete der TuS zwei Konter zur Führung (2:3 nach acht Minuten). Der HCR war unbeeindruckt –Kreibich und Jessica Jander (3 Tore) erzielten die Tore zum 4:3. Nach dem erneuten Ausgleich übernahm die Mühlner-Sieben das Geschehen auf der Platte und setzte sich mit einem 3:0-Lauf auf 7:4 ab. Der HC Rödertal spielte wie entfesselt. Dererfolgreich abgeschlossene Tempo-Gegenstoß durch Meret Ossenkopp (4 Tore) bedeutete die 11:6-Führung (19. Minute). Die Fans waren begeistert und feierten ihre Mannschaft. In der 21. Minute parierte die wieder glänzend aufgelegte Torfrau Ann Rammer einen Strafwurf der Gäste. Eine Minute später erhöhte Rabea Pollakowski (2 Tore) nach einem Ballgewinn von Victoria Hasselbusch auf 14:8. TuS-Trainerin BettinaGrenz-Klein zog die grüne Karte, um ihre Mannschaft, die völlig von der Rolle war, neu einzustellen. Es brachte nichts ein – die Bienen vergrößerten den Vorsprung mit einem 4:1-Lauf auf 18:9 (28. Minute). Kamila Szczecina (2 Tore)verwertete kurz vor dem Pausenpfiff noch einen Abpraller von Ossenkopp zum 19:10-Zwischenstand. Der HCR war früh aus der Kabine zurück. Ossenkopp eröffnete den zweiten Durchgang mit dem 20:10 nach einem Tempo-Gegenstoß. Julia Mauksch (7/3 Tore) erzielte in der 34. Minute mit einer sehenswerten Einzelaktion das 22:12. Im direkten Gegenzug verkürzte der TuS mit zwei Toren auf 22:14. Die Gäste steckten noch nicht auf und agierten besonders in der Abwehr deutlich aggressiver. Nach 40 Minuten hatten sie sich wieder auf 23:16 herangepirscht. Bienen-Coach Mühlner reagierte und zückte seine zweite grüne Karte. Trotzdem verkürzte Lintfort auf 23:17. Dann hatte Mauksch jede Menge Platz und erhöhte den Vorsprung wieder auf sieben Tore (24:17 nach 43Minuten). Die Gäste sahen ihre Chance. Bis zur 51. Minute war der Vorsprung auf 26:21 geschmolzen.Acht Minuten vor dem Ende durfte Isabel Wolff jubeln, als sie den Ball zum 28:22 über den Block in den Winkel hämmerte. Nach einem 3:0-Lauf war die Mannschaft von Grenz-Klein beim 28:25 in der 55. Minute wieder in Schlagdistanz. Die Fans im Bienenstock spürten, dass die Mannschaft ihre Unterstützung brauchte und erhoben sich von den Sitzen. Die Routiniers Rammer und Alesiunaiteavancierten in der Schlussphase der Partie zu den Matchwinnern. Zunächst parierte die Torfrau einen Strafwurf von Loes Vandewal. Im Gegenzug machte Alesiunaite mit dem 29:25 den Deckel auf die Partie. Den Gästen gelangen in der Schlussphase noch zwei Treffer zum 29:27-Endstand. Nach Abpfiff lagen sich Spielerinnen und Offizielle in den Armen und feierten den langersehnten Sieg. Besonders in der ersten Hälfte spielte die Mühlner-Sieben entfesselt auf und ließ die zuletzt schlechten Vorstellungen in Vergessenheit geraten. In der zweiten Halbzeit verwalteten sie bis zum Ende den großen Vorsprung. Somit beendeten die Rödertalbienen die Saison auf dem neunten Tabellenplatz. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Für meine Mannschaft und die Fans ist es natürlich super, dass wir die Saison so beenden konnten. In der ersten Halbzeit haben wir endlich wieder richtig guten Handball gespielt und uns nur auf uns fokussiert. Mit dem großen Vorsprung im Rücken konnte ich dann auch durchwechseln, um fast allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. Wir beenden die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz. Mit der Rückrunde können wir aber nicht zufrieden sein. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen.“ Florian Triebel Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand…

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