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Kein Thema für Hoyerswerda

Hoyerswerda. Die Nachricht von der bevorstehenden Schließung der Geburtenstation in Bischofswerda verunsichert nicht nur werdende Mütter. In den sozialen Netzwerken fragen sich die Leser: Wie steht es eigentlich um unser Krankenhaus? Wir haben im größten Klinikum der Region mal nachgefragt.

"Geburtenstation schließt wegen Personalmangel" - war die Nachricht, die in dieser Woche die Gemüter erhitzte (siehe Link auf der linken Seite). In dem Artikel sagte Bischofswerdas Oberbürgermeister Holm Große: "Letztlich erscheinen die Bemühungen in Sachen Geburtenstation erfolglos, da die Entscheidung zu deren Schließung aus Sicht der OLK und des Landkreises aufgrund Personalmangels und durch diesen bedingte mögliche Gefährdungen für Gesundheit und Leben der Mütter und Kinder notwendig sei – im Interesse der Patientensicherheit."

WochenKurier fragte mal im Lausitzer Seenland-Klinikum in Hoyerswerda nach, wie sich die Situation hier darstellt. Geschäftsführer Jörg Scharfenberg sagte: "In Hoyerswerda sind wir sehr gut und zukunftssicher aufgestellt. Derzeit sind auf der Geburtenstation 11 Ärzte, 8 Hebammen und 25 Pflegekräfte beschäftigt."

Und die hatten in den letzten Monaten gut zu tun. Im Jahr 2016 verzeichnete das Klinikum ein Geburtenhoch. Während des Jahres fanden insgesamt 676 Geburten statt, bei denen 686 Babys das Licht der Welt erblickten. "Ich gehe davon aus, dass auch in diesem Jahr wieder rund 670 Geburten stattfinden werden", freut sich Jörg Scharfenberg. Somit ist die traurige Nachricht aus Bischofswerda kein Thema für das Klinikum und die vielen werdenden Mütter in Hoyerswerda.

 

 

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Anti-Drogen-Zug macht Station in Hradek

Zittau. Ein tschechisch-deutsches INTERREG Projekt hat es möglich gemacht, dass der Anti-Drogen-Zug „Revolution-Train“ aus Prag vom 21. bis 23. Juni nach erfolgreichen Tourneen in den Vorjahren in die Euroregion kommt. Leider ist es auf Grund der Bauarbeiten nicht gelungen, den Zug auf dem Bahnhof Zittau zu stationieren, so dass für die deutschen Besucher der Weg nach Hradek erforderlich wird. Der gesamte Vormittag und frühe Nachmittag ist für die Schüler der Zittauer Oberschulen reserviert. Ab 16.10 bis 17.50 Uhr werden im 20-Minuten-Rhythmus deutschsprachige Gruppenführungen für die Öffentlichkeit angeboten. Der Eintritt ist dank der Förderung kostenfrei. Der „Revolution Train“ ist ein multimedialer Ausstellungszug, der in interaktiver und neuartiger Form eine primärere Prävention ermöglicht. Durch die Aktivierung aller menschlichen Sinne mit der 5D-Methode ist es möglich, die Besucher sehr emotional anzusprechen und dessen Sicht auf legale und illegale Suchtmittel zu beeinflussen. Der Zug besteht aus sechs Wagons, vier davon werden vollständig für das Programm genutzt. Jeder der vier Wagen ist unterteilt in drei Bereiche: 1. Kinosaal mit Filmprojektion, 2. Diskussion mit Fachleuten, 3. Ausstellungsraum. Die Wagons wurden im Inneren zu multimedialen interaktiven Räumen umgebaut, in denen sich jeweils in dramatischer Form eine Geschichte über die Ursprünge, Entwicklung und Folgen einer Drogensucht abspielt. Die Besucher werden durch die interaktiven Technologien unmittelbar an der Geschichte beteiligt. Die Bereiche des Zuges stellen Szenen und Räume, wie Drogennest, Gefängnis, Untersuchungsraum einer Polizeistation, Entzugsanstalt und die Stätte eines Autounfalls dar, mit denen man im normalen Leben kaum konfrontiert wird. In diesen Räumen, die sich visuell, durch Geräuschkulisse, Temperatur oder Gerüche unterscheiden, spielt sich auf mehreren Ebenen eine Geschichte über die Ursprünge, Entwicklung und Folgen einer Drogensucht ab.  Ein tschechisch-deutsches INTERREG Projekt hat es möglich gemacht, dass der Anti-Drogen-Zug „Revolution-Train“ aus Prag vom 21. bis 23. Juni nach erfolgreichen Tourneen in den Vorjahren in die Euroregion kommt. Leider ist es auf Grund der Bauarbeiten…

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