pm

Hentschke Bau zahlt 1.500 Euro Bonus

Anerkennung für Leistung in einer schwierigen Zeit

Bautzen. Die Corona-Krise verlangt den Menschen viel ab. Arbeiten unter erschwerten Bedingungen, Masken tragen und der Blick in eine unsichere Zukunft mit eingeschränkten Kontakten. Die Kinder können nicht in die Kita oder in die Schule. Viele sind zerrissen zwischen Job, Homeschooling und den Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens. Fast niemand kann sein gewohntes Leben in den üblichen Routinen weiterführen. Die Verantwortung und Einsatzbereitschaft vieler ist sehr groß. Viele Menschen geben ihr Bestes. Das sieht auch die Geschäftsführung der Hentschke Bau GmbH so und zahlt allen Mitarbeitern des Unternehmens eine Corona-Prämie von bis zu 1.500 Euro.

"Unsere Mitarbeiter zeigen einen außergewöhnlichen Einsatz und beweisen viel Kreativität. Trotz widriger Umstände und zahlreicher Auflagen laufen unsere Baustellen – Lieferengpässen und Personalausfall durch geschlossene Grenzen zum Trotz. Dafür verdienen unsere Mitarbeiter Dank, Respekt und Anerkennung", sagen Jörg Drews und Thomas Alscher, die beiden Geschäftsführer der Hentschke Bau GmbH. Diese Anerkennung müsse sich auch finanziell auswirken. Jeder durchgängig im Einsatz befindliche Mitarbeiter erhält in den Monaten März, April und Mai je 500 Euro zusätzlich, die Auszubildenden erhalten je 150 Euro – steuerfrei.

Man sei froh, dass die Regierung die Möglichkeit geschaffen habe, derartige Prämien steuerfrei auszuzahlen. "So können wir Danke sagen und außerordentliches Engagement belohnen – gerade in schwierigen Zeiten." Das Geld komme so auch wirklich ohne Abzüge bei den Mitarbeitern an.
Was die Menschen jetzt brauchten, seien Zuversicht und positive Signale. Diese wolle man als Unternehmen senden. Der gesellschaftliche Zusammenhalt, der Team-Gedanke und das Miteinander habe an Bedeutung gewonnen und sei die wichtigste Waffe in der Bekämpfung der Pandemie und der Krise. In diesem Kontext möchte Hentschke Bau seine Prämie auch verstanden wissen. "Wir kommen da nur gemeinsam durch. Es braucht die Kraft und den Einsatz jedes Einzelnen", so Drews und Alscher.
Die beiden Bauunternehmer appellieren auch an andere Arbeitgeber, Prämien auszuzahlen. Das sei auch ein Beitrag zur regionalen Wirtschaftsförderung. Freilich könne dies nicht jeder. Hentschke Bau habe auch in den letzten Monaten arbeiten dürfen und leide weniger als andere unter den Maßnahmen. Dennoch sei der Aufwand gestiegen. "Gerade deswegen haben unsere Mitarbeiter eine Prämie verdient. Wir sind wirklich allen zu Dank verpflichtet."

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Elektro-Duo ist wieder zurück

Senftenberg. Groß ist die Freude im Institut für Maschinenbau und Management der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg in Senftenberg sowie beim Institut für Umwelttechnik und Recycling Senftenberg e.V. (IURS). Denn das im Sommer entwendete Fahrzeug DUO befindet sich wieder auf dem Campus, informiert BTU-Sprecher Ralf-Peter Witzmann. Bereits Ende November habe Kriminalhauptkommissar Mathias Baumgärtner vom Kriminalkommissariat der Polzeiinspektion Oberspreewald-Lausitz mitgeteilt, dass das Fahrzeug aufgefunden werden konnte. »Inzwischen wurde das in einem Senftenberger Garagenkomplex sichergestellte DUO wieder an die BTU zurückgeführt«, informiert Witzmann. Eigentümer des Fahrzeuges ist laut dem BTU-Sprecher das IURS. Das DUO sei ein wesentlicher Bestandteil der Lehrveranstaltung »Projekt International« im Maschinenbau und sei in diesem Rahmen auf einen elektrischen Antrieb umgerüstet worden. »Dank des Fahndungserfolges kann das Projekt nun im geplanten Umfang weitergeführt werden. Partner sind dabei im Nachbarland Polen die Universität Zielona Góra mit ihrer Fakultät für Maschinenbau sowie das Technische Gymnasium/Berufsschule Emilii Plater in Zgorzelec«, führt Witzmann aus. »Wir bedanken uns herzlich bei der Kriminalpolizei. Ganz besonders danken wir den Medien und der Bevölkerung für die Unterstützung bei der Suche und für die Hinweise, die letztlich zum Wiederauffinden des Fahrzeuges geführt haben«, betont Prof. Dr. Sylvio Simon, der Studiengangsleiter des Maschinenbaus und Vorsitzender des IURS e.V. ist. »Besonders gern würden wir uns bei der Person persönlich bedanken, die den entscheidenden Hinweis gab.« Für das aktuelle Jahr plane das IURS gemeinsam mit den Studierenden der Lehrveranstaltung »Projekt International«, sofern es die Situationen zulässt, die aktuellen Ergebnisse der E-Motorisierung des DUOs öffentlich vorzustellen.Groß ist die Freude im Institut für Maschinenbau und Management der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg in Senftenberg sowie beim Institut für Umwelttechnik und Recycling Senftenberg e.V. (IURS). Denn das im Sommer…

weiterlesen