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Härtetest für Rödertalbienen

Nach den schweißtreibenden Einheiten in den letzten Wochen geht es jetzt für die Mühlner-Sieben um den Feinschliff in Vorbereitung auf das neue Spieljahr.

Im Rhythmus Wochenende-Mittwoch-Wochenende testete Trainer Mühlner gegen durchweg namhafte Gegner. Nach Zwickau am letzten Wochenende und Jelenia Gora (polnische Superliga) am Mittwoch folgte am Wochenende mit dem 8. Domstadt-Cup in Fritzlar die wohl härteste Belastungsprobe für das Team. Vier Erstligisten, drei Zweitligateams und Gastgeber Drittligist Germania Fritzlar kämpften am Samstag und Sonntag um den Domstadt-Cup und die Gegnerschaft für die Rödertalbienen hatte es in sich. In der Gruppenphase trafen sie bereits auf Turnierfavorit HSG Blomberg-Lippe, Erstligaaufsteiger 1. FSV Mainz 05 und Zweiligakonkurrent TuS Lintfort. Auch wenn alle Teams sich noch in der Vorbereitung befinden ging es richtig zur Sache, denn eine Blöße wollte sich niemand geben. Auch für die Mädels ging es um sehr viel, immerhin wollte sich jede für die Stammformation empfehlen. Und die Bienen machten es in ihrer Gruppe mehr als spannend. Nach dem sicheren Auftaktsieg gegen den TuS Lintfort folgte noch am Samstagabend das Spiel gegen den haushohen Favoriten aus Blomberg. Der Erstligist hatte sich das sicherlich wesentlich einfacher vorgestellt. Der Underdog spielte munter mit.

Von einem Klassenunterschied keine Spur und so war die Pausenführung der Rödertalbienen mit 12:11 völlig verdient. Trainer Mühlner blieb seiner Linie treu und wechselte komplett. Hatte erst Newcomerin Ronja Nühse das Bienentor gehütet, so kam jetzt Ann Rammer und die brachte die Lippstädterinnen schier zur Verzweiflung. Sie glänzte reihenweise mit großartigen Paraden und brachte ihre Vorderleute immer wieder ins Spiel und die standen ihr in nichts nach. So blieb das Spiel umkämpft bis zum Schluss. Als der Hallensprecher die letzte Minute ankündigte gelang Rödertal der Führungstreffer zum 22:21. Die Halle stand Kopf. Nun aber spielte Blomberg seine ganze Routine aus und erzielte 15 Sekunden vor Schluss den Ausgleich. Ann Rammer reagierte sofort und brachte den Ball ganz schnell zur Mitte und zwei Sekunden vor der Sirene wurde Meret Ossenkopp am Kreis gefoult. Die Schiedsrichter zögerten keine Minute und gaben Strafwurf. Ann-Catrin Höbbel behielt die Nerven und verwandelte sicher. Nun kannte der Jubel keine Grenzen und die Enttäuschung war den Blomberger Mädels anzusehen. Da zwischenzeitlich Blomberg gegen Mainz 05 mit drei Toren gewonnen hatte, war das Spiel der Rödertalbienen gegen Mainz am Sonntag ein Entscheidungsspiel. Bereits ein Unentschieden reichte zur Finalteilnahme. Bei einer Niederlage mit drei Toren spielte man nur um Platz fünf. Aber auch Mainz konnte bei einem Sieg mit fünf Toren Differenz noch das Finale erreichen. Und wieder war das Spiel nichts für schwache Nerven. Die Rödertalbienen gingen von Beginn an das Tempo der Mainzerinnen mit und brachten sie auch immer wieder in Verlegenheit. Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Zur Halbzeit führte Mainz ganz knapp mit 14:13. Auch jetzt wechselte Mühlner fast den kompletten Kader. Mainz suchte gleich zu Beginn von Hälfte zwei die Entscheidung. Rödertal spielte nicht schlechter, machte aber die entscheidenden Fehler und die nutzten die Mainzerinnen brutal. Bis fünf Minuten vor Schluss beim Spielstand von 21:23 aus Rödertaler Sicht, war noch alles möglich. Aber die letzten Fünf Minuten gehörten Mainz 05 und so ging deren Sieg mit 26:23 auch in Ordnung. Sie waren in der entscheidenden Phase das abgeklärtere Team. Der lachende Dritte aber war Blomberg-Lippe, der nun Dank des besten Torverhältnisses in das Finale einzog. Für Rödertal blieb nur das Spiel um Platz 5. So nah waren Freud und Leid beieinander.

In der anderen Vorrundengruppe hatte Gastgeber Fritzlar den dritten Platz belegt. Die wollten ihrem Publikum im Spiel um Platz 5 natürlich noch etwas bieten. Bei Rödertal aber war irgendwie die Luft raus, da überwog noch die Enttäuschung über die verpasste Chance. Ohne zu glänzen wurde der Drittligist mit 15:12 bezwungen. So blieb bei drei Siegen und nur einer Niederlage Platz fünf. Für Trainer Frank Mühlner war es der ideale Test. Er probierte verschiedene Aufstellungsvarianten. Die Neuzugänge überzeugten durchweg.

Andreas Zschiedrich

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Kader-News: Filin kehrt zu Eislöwen zurück

Dresden. Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore. Am Ende erreichten die Blau-Weißen das Halbfinale. Seine Ausbildung genoss der jetzt 25-Jährige bei den Eisbären Berlin. Durch die damalige Kooperation zwischen den beiden Clubs konnte Filin für die Sachsen auflaufen und in Dresden Spielpraxis sammeln. In den letzten Jahren spielte der Linksschütze sowohl für DEL- als auch DEL2-Clubs. Seit der Saison 2018/2019 stand Filin in Straubing unter Vertrag und erhielt in seinem ersten Jahr bei den Tigers auch eine Förderlizenz für den Deggendorfer SC. Nun kehrt „Vlad“ wieder in seine alte Wirkungsstätte zurück und wird für die Eislöwen auf Torejagd gehen. Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Wir freuen uns, dass Vladislav sich für uns entschieden hat. Er kennt Dresden und bringt sehr viel Geschwindigkeit in die ersten beiden Reihen. Die Mannschaft bekommt durch Ihn viel Qualität dazu.“ Vladislav Filin: „Wenn ich an meine Zeit in Dresden zurückdenke, habe ich nur gute Erinnerungen an die Fans, den Club und die Stadt. Die Eislöwen waren meine erste Wahl in der DEL2, denn ich habe mich nicht nur direkt wohlgefühlt, sondern ich weiß auch, dass wir als Team hier etwas erreichen können. Meine Freude wieder das Eislöwen-Trikot zu tragen, ist sehr groß. Außerdem kann ich es kaum erwarten, bald wieder auf das Eis zu gehen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore.…

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