Polizei/tok

Fahrer nickt ein: Crash auf der A4

Weißenberg. Am Samstagabend führte ein Sekundenschlaf zu einem Unfall auf der A4.

Ein 39-Jähriger war in seinem Renault aus Görlitz kommend in Richtung Dresden Unterwegs. Etwa zwei Kilometer nach der Anschlussstelle Weißenberg nickte der Fahrer in einem Baustellenbereich ein und fuhr auf den vor ihm fahrenden Citroen einer 58-Jährigen auf. Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuge in die Leitplanken geschleudert. Das Trümmerfeld erstreckte sich über eine Länge von ca. 300 Metern in beide Fahrtrichtungen.

Durch die umherfliegenden Fahrzeugteile wurde der Volvo eines 71-Jährigen beschädigt, der auf der Gegenfahrbahn unterwegs war. Die Citroen-Fahrerin und ihre beiden Insassen, eine 36-jährige Frau und ein 58-jähriger Mann, verletzten sich leicht. Beide am Zusammenstoß beteiligte Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Verkehr war für etwa zwei Stunden an der Unfallstelle eingeschränkt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 35.000 Euro. Durch den Verkehrsunfalldienst wird nun gegen den Renault-Fahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

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Siebente Niederlage in Folge für die Bienen

Großröhrsdorf. Nach 60 spannenden Minuten, in denen die Anhänger beider Mannschaften bis zum Schluss zitterten, gewann der TSV Nord Harrislee. Die Gastgeberinnen setzten sich vor 427 Zuschauern in der Holmberghalle mit 24:23 (14:12) durch. Wie schon vergangenes Wochenende musste Jasmin Eckart passen. Außerdem ging auch Rabea Pollakowski nicht mit auf Auswärtsfahrt. Dafür nahm HCR-Trainer Frank Mühlner alle drei Nachwuchsspielerinnen mit, die in der bisherigen Saison zum Einsatz kamen – Lara Tauchmann (1 Tor), Linda Emely Zöge (3 Tore) und Isabel Wolff. Die „Nordfrauen“ hatten Anwurf und kamen direkt mit der ersten Aktion gefährlich vor das Bienen-Tor. Doch Schlussfrau Yuko Minami konnte den Ball entschärfen. Auf der anderen Seite fehlten Tammy Kreibich (3 Tore) nur Millimeter, als ihr Wurf von der Lattenunterkante vor der Torlinie aufprallte. Im direkten Gegenzug schloss Merle Carstensen (11 Tore) zum 1:0 ab. Nur wenig später verwertete Kamila Szczecina (2 Tore) ein Anspiel von Julia Mauksch (5/1 Tore) zum 1:1-Ausgleich. Bis zum 5:5 in der elften Minute begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Allerdings erlaubten sich beide Seiten immer wieder technische Fehler. Die Schleswig-Holsteinerinnen minimierten diese Quote zuerst und setzten sich in der Folge auf 8:5 ab. Bienen-Coach Mühlner zog zum ersten Mal seine grüne Karte und brachte anschließend Tauchmann ins Spiel. Die Jugendspielerin fasste sich direkt ein Herz, ging durch eine Lücke im Mittelblock der Gastgeberinnen und erzielte das 6:8. Dann folgte eine Schrecksekunde auf Bienenseite. Beim Stand von 9:6 wollte die bis dahin gut spielende Torfrau Minami einen Tempo-Gegenstoß der „Nordfrauen“ verhindern. Sie kam jedoch zu spät und erwischte statt des Balls ihre Gegenspielerin, was die rote Karte und einen Strafwurf zur Folge hatte. Die angeschlagene Ann Rammer musste zwischen die Pfosten und feierte mit dem gehaltenen Siebenmeter ihren Einstand. Die Gäste kamen weiterhin nicht ins Spiel, sodass sich der Rückstand auf 6:11 vergrößerte (20. Minute). Den vielen angereisten Bienenfans schwante bereits nichts Gutes. Zunächst verkürzte die eingewechselte Lisa Loehnig (1 Tor) auf 7:11. Der HCR ließ sich nicht abschütteln und kämpfte verbissen. In der 27. Minute beim Stand von 9:13 brachte Mühlner Wolff und stellte auf eine 5:1-Abwehr um. Jessica Jander (6/3 Tore) per Strafwurf und dann Kreibich mit viel Schwung aus dem Rückraum brachten die Bienen wieder auf 11:13 heran. Mit dem 12:14 durch Szczecina 4 Sekunden vor der Sirene ging es in die Pause. Der HC Rödertal kam gut aus der Kabine und Mauksch netzte ungeblockt zum 13:14-Anschlusstreffer ein. Die Mühlner-Sieben agierte weiterhin mit einer 5:1-Deckung, womit die Gastgeberinnen deutlich größere Probleme hatten. Wenn sie einmal zum Abschluss kamen parierte Torfrau Rammer. Als Mauksch in der 33. Minute die wartende Meret Ossenkopp (1 Tor) in Szene setzte, war der 15:15-Ausgleich geschafft. Die feiernden Heimfans verstummten vorerst, als Mauksch kurz darauf sogar zur 16:15-Führung einnetzte. Die „Nordfrauen“ konterten jedoch und gingen ihrerseits wieder mit 17:16 in Front. Der HCR ließ sich nicht irritieren. Zunächst kam der Ball über zwei Stationen zu Jander, die von außen zum Ausgleich einschob. Nur wenige Sekunden später war es wieder die schnelle Außenspielerin die einen langen Pass von Rammer zur 18:17-Führung verwandelte (39. Minute). Die Rödertalbienen konnten die Fehler ihrer Gegnerinnen nicht nutzen, um die Führung weiter auszubauen. Stattdessen zog Harrislee wieder auf 19:18 davon. Es entwickelte sich ein wahrer Krimi. Bis zur 51. Minute gelang es den Gästen immer wieder den Ausgleich zu erzielen (21:21). Dann erkämpften sich die Gastgeberinnen eine 23:21-Führung. Bei einem fälligen 7-Meter in der 55. Minute hätte der TSV für die Vorentscheidung sorgen können, doch Rammer parierte den Wurf. Im Gegenzug verkürzte Zöge auf 22:23. Den Norddeutschen unterlief erneut ein Fehler im Angriffsspiel – Ballbesitz für den HCR. Kreibich ließ mit einer Körpertäuschung ihre Gegenspielerin stehen und erzielte den 23:23-Ausgleich. Bei noch drei zu spielenden Minuten nahm TSV-Trainer Herluf Linde seine letzte Auszeit. Franziska Peters (5/1 Tore) brachte die Gastgeberinnen erneut in Führung (24:23 nach 57 Minuten). Die Bienen kamen bei ihrem Angriff nicht mehr zum Torerfolg. Die „Nordfrauen“ ließen in Ballbesitz clever die Uhr ablaufen und konnten so den knappen 24:23-Erfolg bejubeln. Der HCR zeigte zwar eine kämpferische Leistung erlaubte sich aber schlicht zu viele einfache Fehler im Aufbauspiel. Ein großer Dank geht an die vielen Fans, die sich auf die lange Fahrt nach Harrislee gemacht haben, um die Mannschaft tatkräftig zu unterstützen. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Für die Zuschauer war es heute sicherlich ein schönes und spannendes Spiel. Als Trainer muss ich sagen, dass wir uns schlicht viel zu viele unnötige Fehler erlaubt haben. Wir müssen qualitätsmäßig definitiv zulegen. Unser gezeigtes Niveau war heute wirklich niedrig.“ Florian TriebelNach 60 spannenden Minuten, in denen die Anhänger beider Mannschaften bis zum Schluss zitterten, gewann der TSV Nord Harrislee. Die Gastgeberinnen setzten sich vor 427 Zuschauern in der Holmberghalle mit 24:23 (14:12) durch. Wie schon vergangenes…

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