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Besuchsverbot im Seenland Klinikum

Hoyerswerda. Ab sofort besteht im Lausitzer Seenland Klinikum wieder ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmen sind für die Geburts-, Kinder, Intensiv- und Palliativstation möglich.

Seit gestern gilt im Lausitzer Seenland Klinikum wegen der Corona-Pandemie wieder ein generelles Besuchsverbot. Sofern keine Anzeichen einer Infektion bestehen bzw. Risikokontakte bestanden, sind Ausnahmen für die Geburts-, Kinder, Intensiv- und Palliativstation möglich.

Begleitpersonen dürfen nur noch in Ausnahmefällen in die Klinik. Bei gehbehinderten oder dementen Patienten ist eine Begleitung möglich, auch bei Kindern, die ambulant in die Notfallaufnahme oder Bereitschaftspraxis kommen.

Alle Besucher müssen laut Sächsischer Corona-Notfallverordnung einen negativen Schnelltest vorlegen, unabhängig, ob sie geimpft oder genesen sind.

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Kein Berufsverbot für Pflegekräfte im Landkreis Bautzen

Bautzen. Am Montagabend 24. Januar) versammelten sich wieder zahlreiche Demonstranten in der Bautzener Innenstadt, die gegen die Corona-Maßnahmen protestierten. So lief eine größere Gruppe von bis zu 2.000 Menschen vom Fleischmarkt in Richtung Bahnhofstraße. Sie hielten schließlich vor dem Bautzener Landratsamt. „Es wird kein Berufs- und Betretungsverbot für Pflegekräfte und medizinisches Personal geben.“ Dabei trat der Vize-Landrat Udo Witschas in Erscheinung und sprach zu den Demonstranten. Auf die Frage, wie denn die Kreisbehörde nach dem 15. März mit ungeimpften Pflegepersonal umgehen werde, antworte Witschas emotional: „Wenn Sie mich fragen, was das Bautzener Gesundheitsamt machen wird, ab dem 16. März, dann werden wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im medizinischen oder pflegerischen Bereich kein Berufs- oder Betretungsverbot erteilen“ und ergänzt weiter: „Wer soll sich um die Pflegebedürftigen kümmern, wenn die Mitarbeiter nicht mehr da sind“, so der CDU-Politiker. Gesundheitsämter vor einer Zwangssituation bewahren Auch der Landrat Michael Harig (CDU) findet, dass die Impfpflicht für medizinisches und pflegerisches Personal aufgehoben werden sollte. In einem Brief wandte sich Harig an den Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU), der wiederum auf Bundeseben für eine gesetzliche Änderung werben solle. Der Landrat möchte keinesfalls die Impfung in Frage stellen, aber es gehe ihm um die Versorgungssicherheit im Landkreis Bautzen: „Gesetzliche Regelungen sollten nur dann getroffen werden, wenn deren Umsetzung machbar und damit verbundene Ziele erreichbar sind. Beides ist nicht gegeben", so der Landrat. Hinweis: Aufgrund technischer Probleme können gegenwärtig leider keine Fotos angezeigt werden. Wir bitten um Verständnis. Am Montagabend 24. Januar) versammelten sich wieder zahlreiche Demonstranten in der Bautzener Innenstadt, die gegen die Corona-Maßnahmen protestierten. So lief eine größere Gruppe von bis zu 2.000 Menschen vom Fleischmarkt in Richtung Bahnhofstraße.…

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