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Wohin am Wochenende?

Sachsen. Trödelmarkt, Pittiplatsch und Oldtimer: Auch dieses Wochenende helfen wir bei der Freizeitgestaltung in Dresden und der Region. Hier kommen unsere Tipps für's Wochenende.

Weinböhla

Am Sonntag kann auf der Festwiese und dem Parkplatz und rund um den Zentralgasthof in Weinböhla (Kirchplatz 2) wieder getrödel werden. Auf dem Weinböhlaer Flohmarkt werden u.a. Spielzeug, Möbel, antiquarische Bücher, Gemälde, Schmuck, Münzen und Porzellan angeboten. Los geht es 10 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Riesa

Seit dem 20. September stellen mehrere Künstler in Riesa Kunstwerke aus Stahl her. In dieser Zeit sind aus vielen Tonnen Material insgesamt sieben Arbeiten entstanden, die nun dem interessierten Publikum präsentiert werden, bevor sie im Stadtbild von Riesa ihren Platz finden sollen. Am Samstag, ab 17 Uhr findet die Vernissage im alten Rittergut Gröba statt. Eintritt frei!

"Pittiplatsch – So ein Zirkus!" heißt es dann am Sonntag, ab 10.30 Uhr, in der Stadthalle "stern". Pitti und seine Kumpels haben sich dieses Mal etwas ganz Besonderes für Buddelflink ausgedacht, denn dieser feiert Geburtstag. Tickets: 12 Euro. 

Dresden

Knatternde Motoren, viel Rost bei dem einen, eine auf Hochglanz polierte Karosserie bei dem anderen: Oldtimer-Liebhaber kennen an diesem Wochenende nur ein Ziel. Am Sonntag findet im Alberthafen Dresden-Friedrichstadt zum vierzehnten Mal Sachsens größter Freiluft-Oldtimerteilemarkt statt. Von A-wie Automobil bis Z-wie Zündapp ist alles zum Thema Oldtimer zu finden und zu kaufen. Denn das Treffen ist zugleich Schau und Markt. Zeit: 8 bis 16 Uhr. Eintritt: 5 Euro (Männer), 3 Euro (Frauen), Kinder unter 14 Jahre frei.

Königstein

Vom 16. bis 31. Oktober lädt das Schlösserland Sachsen unter dem Titel "Ferienspaß für Königskinder" mit Erlebnis- und Mitmachangeboten in die bedeutendsten Baudenkmale des Freistaates ein. Auf der Festung Königstein stellen die jungen Besucher bronzezeitlichen Schmuck her, probieren alte Spiele aus, arbeiten mit einer historischen Druckerpresse und erleben, wie Urgroßmutters Wäschemangel funktionierte. Alle Aktionen sind im Eintrittspreis enthalten. Termine hier.

Dohna

Frisch, regional, und gesund: Auf dem Sächsisch-Böhmischen Bauernmarkt in Röhrsdorf (bei Dohna), der in diesem Jahr sein 20-jährgies Bestehen feiert, wird es am Wochenende 16. und 17. Oktober 2021 bunt. Jeweils von 10 bis 17 Uhr steigt auf dem ehemaligen Wirtschaftshof des Schlosses Röhrsdorf (Am Landgut 1, 01809 Dohna – Röhrsdorf) ein Herbstmarkt mit regionalen Erzeugern, Direktvermarktern, Handwerkern und Händlern, die u.a. an Filz- und Hausschuhe sowie herbst- und winterliche Hüte, Wolleprodukte, Pflanzen, Seiler- und Korbwaren anbieten. Zu Gast ist eine Pfefferküchlerei mit Pulsnitzer Lebkuchen. Eintritt ist frei.

Dorf Wehlen

Fratzen in Kürbisse schnitzen, Sandstein bearbeiten, Seife gießen, mit Naturmaterialen basteln und gestalten, unter Anleitung Bogenschießen, Kinderschminken, Apfelsaft-Pressen, mit der Bergbahn fahren - zum Auftakt in die Herbstferien macht der Miniaturpark „Die kleine Sächsische Schweiz“ in Dorf Wehlen (Schustergasse 8) am Sonntag, 17. Oktober, zusätzlich zu den bestehenden Attraktionen eine Menge los. Von 10 bis 18 Uhr steigt in der 8.000 Quadratmeter großen Parkanlage ein Herbstfest mit vielen Mitmach-Aktionen.

Bei vielen Dingen können sich kleine und große Besucher selbst betätigen und sich die Zeit vertreiben, so Miniaturpark-Chef Jan Lorenz. Zweimal - 11 und 15 Uhr – tritt Puppenspieler Jens Hellwig von der gleichnamigen Radebeuler Puppenbühne in Aktion, u.a. mit dem Stück „Kasper und der Goldschatz in der Mühle“. Eintritt:10 Euro (Erwachsene), 7 Euro Kinder (3 bis 14 Jahre)

Osterzgebirge: Tag des traditionellen Handwerks

Traditionelles Handwerk kennenlernen, ausprobieren und mitmachen – im Osterzgebirge stehen an diesem Sonntag, 17. Oktober, historische Gewerke, die dort zu Hause sind, im Mittelpunkt. Auf die Finger der Akteure schauen, selbst schnitzen, basteln und gestalten: Der 22. Tag des traditionellen Handwerks bietet von 10 bis 17 Uhr die Möglichkeit, selbiges kennenzulernen. Viele Handwerker der Region öffnen am Familien-Erlebnistag ihre Werkstätten, um ihre Arbeit und ihr Handwerk vorzustellen (Eintritt überall frei!).

An der Wiese nahe der Bahnbrücke im Glashütter Ortsteil Bärenhecke können Besucher bei der letzten Wiesenmahd dabei sein und zusehen wie ein historischer Rollenreuter, wie er noch vor 60 Jahren angewendet wurde, gebaut, mit frischem Gras bestückt und so das Heu getrocknet wird. André Werner, freischaffender künstlerischer Produktdesigner, zeigt außerdem einige historische Traktoren und am Nachmittag wie man mit Kettensägen aus der Nachkriegszeit (Forstwirtschaft) Schnitte an Stammholz macht. Kinder nimmt der Inhaber der Holzkunst Werner gern auf dem Traktor mit, wenn er mit diesem über das Wiesengelände fährt. In der Mühle und Bäckerei Bärenhecke können Gäste bei Führungen erleben, wie Korn zu Mehl wird und sich von imposanter historischer Technik begeistern lassen. Der Glashütter Volkskunstverein klöppelt und schnitzt. 

Vom Schaf zur Wolle heißt es u.a. in der Schäferei Drutschmann und Spinnstube im Schafstall in Reichstädt (bei Dippoldiswalde). Gezeigt wird, wie Wolle manuell verarbeitet, also sortiert, gewaschen, gekämmt, gesponnen, gewebt und gefärbt wird. Gäste können mit der Handspindel oder am Spinnrad spinnen sowie Stuhlkissen flechten.

Schausägen ist in der 230-jährigen Illingmühle Reichenau (Gimmlitztal 103, 01762 Hartmannsdorf-Reichenau) angesagt. Es wird Wolle verarbeitet, gesponnen, gewebt, gewaschen und gefärbt. Die Flechtwerkstatt im Ferienhof Näcke in Klingenberg Ortsteil Beerwalde heißt Schaulustige willkommen. Auf dem Hof wird – wie kann es anders sein – geflochten: vom Untersetzer bis zum Heukorb. 

Räucherkerzen selber kneten, das ist bei Knox – Apotheker Hermann Zwetz in der Räuchermittelherstellung GmbH im Mohorn-Grund (bei Wilsdruff) neben einem Museumsrundgang möglich. 

In Stracos Erlebniswelt im Klingenberger Ortsteil Colmnitz ist viel los. Dort wird in der Schauwerkstatt per Hand gedrechselt, Spanbäume gestochen oder auch verschiedenen Montagearbeiten vorgeführt. Kinder können u.a. Räucherhäuschen, Adventskränz, Pyramiden basteln oder Holzfiguren bemalen. Im Galerierestaurant werden Besucher mit erzgebirgischen Klitschervariationen oder Buttermilchgetzen kulinarisch verwöhnt. Bei Essig-Schneider im Klingenberger OT Colmnitz wird vorgeführt, wie Senf altherkömmlich mit einer Senfmühle produziert wird. Auf einer kleinen Steinmühle werden Senfkörner mit der Hand gemahlen. In einem Workshop können Besucher, die an einer Produktionsführung teilnehmen sowie Essig und Senf kosten können, eigene Senf- und Essigkreationen herstellen. Der Hofladen hat geöffnet. 

Zwischen 10 und 14 Uhr hält der Förderverein die Herklotzmühle zwischen Rehefeld und Seyde (bei Hermsdorf/Erzgeb.) im Tal der Wilden Weißeritz das Sägewerksmuseum offen und führt die uralte Technik vor. Sägegatter und Motorbügelsäge arbeiten dort. Eine Blütenbilderin, Holzbildhauer, Polsterer, Intarsienschneider sind im Deutschen Stuhlbaumuseum Rabenau am Werk.

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Sachsenderby in Crimmitschau

Dresden. Die Dresdner Eislöwen reisen heute zum Sachsenderby nach Crimmitschau. Gespielt wird 20 Uhr vor leeren Rängen. Die Personallage bei den Eislöwen scheint sich vor dem Derby zumindest etwas zu entspannen. Vladislav Filin und Adam Kiedewicz könnten in Crimmitschau wieder im Dresdner Kader stehen, dazu steht Kristian Hufsky vor seinem vierten Saisoneinsatz im Eislöwen-Tor. Kristian Hufsky, Torhüter Dresdner Eislöwen: „Ich bereite mich auf das Spiel in Crimmitschau genauso vor, wie auf jedes andere Spiel. Als Torhüter musst du immer bereit sein zu spielen. Ich werde also definitiv bereit sein. Das erste Spiel gegen Crimmitschau war knapp, ich denke auch dieses Derby wird eng werden. Sie hatten eine längere Pause zuletzt und werden heiß sein.“ Aufgrund von Coronafällen haben die Eispiraten mittlerweile vier Spiele Rückstand auf die Eislöwen. Erst seit einer Woche spielen die Westsachsen wieder und konnten am Sonntag einen klaren 4:1-Heimsieg gegen Selb feiern. Daran werden die Crimmitschau anknüpfen wollen. Die Eislöwen wollen das natürlich verhindern. Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es ist ein Derby, ob mit oder ohne Zuschauern und das wollen wir gewinnen. Ich habe das Spiel gegen Selb gesehen. Sie sind eine sehr gute Mannschaft, die sehr aggressiv spielt. Wir müssen unseren Job machen, um das Spiel gewinnen zu können.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen reisen heute zum Sachsenderby nach Crimmitschau. Gespielt wird 20 Uhr vor leeren Rängen. Die Personallage bei den Eislöwen scheint sich vor dem Derby…

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