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Wir suchen die "Super-Pfleger"

Sachsen. Was haben Köche, Restaurants, Menschen mit besonderen Castingshow-Talenten und Z-Promis im australischen Outback gemeinsam? Richtig! Sie alle wollen mit Sternen ausgezeichnet werden. Doch wer ehrt diejenigen, die sich ihrem Job nicht nur mit den Händen, sondern auch mit dem Herzen widmen? Für die hat der WochenKurier sich etwas ganz Besonderes überlegt.

Es gibt Pflegerinnen und Pfleger in Krankenhäusern, Altenheimen und der häuslichen Krankenpflege, die viel mehr geben als das übliche Maß an Betreuung. Wo die tägliche Essensausgabe zum schnellen Pläuschchen genutzt wird und beim Wocheneinkauf gleich noch die ein oder andere Kleinigkeit mit besorgt wird.

Wir wollen Pflegekräfte ehren, die mit außergewöhnlich viel Herz und Einsatzbereitschaft das Leben ihrer Patienten bereichern. Deshalb sucht der WochenKurier ab sofort die "Superpfleger".

Kandidaten gesucht

Sie kennen jemanden, der diesen Titel verdient hätte? Bestens! Schicken Sie uns bis zum 18. Juli ihre Vorschläge, eine kurze Begründung, warum der Stern an Ihren Kandidaten vergeben werden sollte, die Kontaktdaten und ein Foto des Nominierten an:

* E-Mail: aktion@wochenkurier.info, Betreff: "Superpfleger"

* Fax: (03571 / 406 891)

* oder Brief an: Wochen-Kurier Lokalverlag GmbH & Co. KG, Geierswalder Str. 14, 02979 Elsterheide OT Bergen)

Die Preisverleihung

Auf der Pflegemesse "Zukunft Pflege" in Dresden, am 1. und 2. September, wird den Auserwählten dann der "Pflegestern" des WochenKurier und damit der Titel "Superpfleger" verliehen.

Infos zur 3. Pflegemesse

Anmelden und dabei sein

* Geöffnet: 1. und 2. September, jeweils 10 bis 18 Uhr

* Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei

Aussteller können sich anmelden bei: ulrikemueller@dwk-verlag.de oder unter: www.pflegemesse-dresden.de

 

 

 

 

 

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Friedenslauf-Spenden gehen an Drudel 11

Ostritz. Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal, Dr. Michael Schlitt, und der Mitorganisator des Friedenslaufes, Landrat a.D. Günter Vallentin (Ostritz), mit. Drudel 11 engagiert sich seit 25 Jahren als anerkannter Träger der Jugendhilfe. In zahlreichen Projekten – vom Jugendzentrum bis hin zur Ausstiegsberatung für Neonazis  – hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen Selbstkompetenz zu vermitteln und dabei Anreize zum Perspektivwechsel zu geben. Inzwischen kann das Team von Drudel 11 auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen der Gewalt- und Radikalisierungsprävention zurückblicken. Sebastian Jende vom Verein Drudel 11 dazu: „Mit großer Freude hat unser Verein diese tolle Nachricht von der Spende erhalten. Ein besonderer Dank geht an alle Spender und Läufer und natürlich an das IBZ St. Marienthal als Veranstalter sowie an die Verantwortlichen der Stadt Ostritz.“ Drudel 11 bietet Beratungen für Ausstiegswillige aus rechtsextremen Zusammenhängen an. Gemeinsam mit den Ausstiegwilligen wird in der vertraulichen Einzelberatung der bisherige, zumeist von Gewalterfahrungen, Vorurteilen und Hassideologien geprägte Lebensweg reflektiert. Dabei werden gemeinsam neue Lebensperspektiven für die Ausstiegswilligen erarbeitet. Sebastian Jende dazu weiter: „Die Struktur der rechtsextremen Szene hat oft zur Folge, dass sich Ausstiegswillige in einem eng gesponnenen Netz gefangen fühlen. Vor allem der hohe soziale Druck aus der Szene, bis hin zu Drohungen und Verfolgung, führt bei Ausstiegswilligen oftmals zu einem Gefühl der Ohnmacht. Ist aber die Ausstiegsmotivation gegeben, dann setzt unsere Beratung genau an diesem Punkt an und hilft den Aussteigern einen Ausweg zu finden und sich neu zu orientieren.“ Der andere Teil der Spenden wurde für das „Ostritzer Friedensfest“ zur Verfügung gestellt. Der „Ostritzer Friedenslauf“ im Oktober war auch eine Reaktion auf den am gleichen Tag im Ostritzer Hotel „Neißeblick“ stattgefundenen „Kampf der Nibelungen“. Zu dieser Kampfsportveranstaltung kamen zahlreiche Mitglieder der rechtsextremen Szene.Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende…

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