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Was hat er, was andere nicht haben?

Der Mythos lebt weiter - Matthias Reim im Interview

Menschen. Sänger Matthias Reim (58, „Verdammt, ich lieb` dich“) - kaum steht er auf der Bühne, fliegen ihm Blumen und Geschenke zu. Seine Konzerte in Sachsen sind immer ausverkauft. Am 23. Juli startet er seine große Deutschland-Tournee „Phoenix“ in Kamenz, am 20. August in Chemnitz und am 26. August gastiert er in Dresden.

Herr Reim, Sie sind gerade wieder auf einer ausgedehnten Konzert-Tournee, bringen Sie Ihre neue Liebe, Schlagersängerin Christin Stark (25, „Hier“) mit?

Matthias Reim: „Natürlich, ich habe Christin einfach gern an meiner Seite. Ich habe das Gefühl, als ob sie die Frau ist, mit der ich alt werden möchte. Auch, wenn Sie 32 Jahre jünger ist als ich.
Beruflich geht sie ihren eigenen Weg, aber bei Konzerten sehe ich sie gern im Publikum.“

Werden Ihre Fans Sie auf der Bühne mit einem neuen Outfit erleben? Schließlich ist ihre jetzige Partnerin gelernte Friseurin...

Reim: „Wenn Sie auf meine Haare anspielen, muss ich sagen, die bleiben wie sie sind – blond und kurz. Etwa alle drei Monate frage ich aber Christin, ob ich noch gut aussehe. Wenn nötig, greift sie zur Schere.“

Und sonst?

Reim: „Was meine Sachen angeht, wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Jeans und T-Shirt sind nun mal meine Lieblingsklamotten. Bisher hat sich noch niemand darüber beschwert.“

Wie kamen Sie beide eigentlich zusammen?

Reim: „Wir kannten uns ja schon länger, der Kontakt riss nie ab. Als wir beide dann zusammen an Ihrer aktuellen Platte arbeiteten, funkte es wieder.“

Manch einer hört da schon wieder die Hochzeitsglocken läuten...

Reim: „Völliger Unsinn, ich bin ja noch nicht einmal von meiner jetzigen Ehefrau Sarah geschieden. Aber, wie heißt es doch so schön: Sag niemals nie!“

Sie werden bei Ihren Auftritten von weiblichen Fans umschwärmt. Brauchen Sie das noch?

Reim: „Wenn das nicht so wäre, wäre ich sehr enttäuscht.“

Hatten Sie noch nie das Gefühl, genug von Frauen zu haben?

Reim: „Nö, ich bin doch nicht verbittert. Ich kremple die Ärmel hoch und weiter geht`s!“

Sie haben einen Beschützer, ein silbernes Kreuz, das Sie an einer Kette um den Hals tragenden. Woher stammt es?

Reim: „Das ist mein Glücksbringer, ich habe ihn 2001 für 17 Euro auf einem Markt in Ibiza gekauft.“

Den Talisman hatten Sie in letzter Zeit auch bitter nötig. Ihre Einstellung zu einer gesünderen Lebensweise war bis dahin nicht die Beste?!

Reim: „Vor allem meine schwere Herzmuskelentzündung im Vorjahr war der Grund dafür.“

Ihre Fans waren geschockt...

Reim: „Trotzdem war das, was passierte, ein Glücksfall für mich.“

Das ist nicht Ihr Ernst?

Reim: „Doch, sonst hätte ich weiter Raubbau an meinem Körper betrieben und meine stressige und ungesunde Lebensweise nicht geändert. Jetzt schiebe ich zwischen meinen vielen Konzerten auch mal eine Erholungspause ein und treibe mit professioneller Hilfe Sport.“

Sie wohnen inzwischen mit Christin und drei Ihrer Kinder in einer Villa am Bodensee.Wenn Sie nicht mit Ihrem Boot unterwegs sind, was tun Sie dann?

Reim: „Ich schwimme, jogge oder radle am Ufer entlang.“

Was sagt Christin zu ihrem sportlichen Treiben?

Reim: „Ihr imponiert mein gut definierter Körper. Es ist doch toll, wenn man in den Spiegel schaut und sieht, dass man täglich besser aussieht.“

Leben Sie auch nach einem strengen Ernährungsplan?

Reim: „Nein, ich esse, worauf ich Appetit habe. Spaghetti Bolognese, Pizza oder ein Filetsteak mit  einer Ofenkartoffel und frischem Salat.“

Angeblich haben Sie sich aber schon Gedanken über Ihren Grabstein gemacht, auf dem, abgewandelt von Ihrem großen Hit „Verdammt, ich lieb`dich“, dann „Verdammt, ich lieg` hier“ eingemeißelt werden soll. Stimmt das?

Reim: „Das war ein dämlicher Stammtisch-Witz, ich fange doch gerade erst an, richtig zu leben.“

Zum Abschluss die Frage: Wann war für Sie die schönste Zeit Ihrer Karriere?

Reim: „Die kommt gerade erst!“

(Hans Jancke)

Matthias Reim im Internet

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Augustusmarkt darf stattfinden

Dresden. Dresdens zweitgrößter Weihnachtsmarkt hat eine entscheidende Hürde zur Durchführung genommen: Matteo Böhme und Holger Zastrow, die beiden Veranstalter, halten ein bestätigtes Hygienekonzept in den Händen. Einfriedung des Areals, Einlasskontrollen, Kontaktnachverfolgung, eine moderate Entzerrung der Marktpagoden und eine deutlich größere Marktfläche sind die Eckpunkte dieses Konzepts. Markttreiben soll vom 25. November bis 3. Januar herrschen. Mit 120 Händlern, Gastronomen, Schaustellern und Angeboten ist der Augustusmarkt in Dresden der zweitgrößte, jüngste und zugleich  der einzige große Markt auf Neustädter Elbseite. Mit seiner modernen Gestaltung als internationaler Flanierweihnachtsmarkt zwischen Goldenem Reiter und Albertplatz sticht er in der sächsischen Weihnachtsmarktlandschaft hervor. Kennzeichnend sind seine 500 Meter lange Weihnachtsallee aus weiß-goldenen Pagoden, der berühmte Blaue Baum, die glitzernde Weihnachtstanne am Gomondai-Platz, die vielen gemütlich gestalteten Weihnachtsstuben und das nicht zu übersehende Riesenrad.   Was passiert, wenn... ? In Dresden hält man noch an der Durchführung von Striezelmarkt und der anderen thematischen Weihnachtsmärkte fest - im Gegensatz zu vielen anderen großen Städten, die ihre Weihnachtsmärkte bereits abgesagt haben wie Bautzen, Chemnitz und Nürnberg. Natürlich müsse man das Infektionsgeschehen weiter beobachten und kann nicht vorhersagen, was wann passiert. Aber „es ist falsch, die Waffen zu zeitig zu strecken“, sagte Holger Zastrow, Mitveranstalter des Augustusmarktes. „Der Marktzeitraum ist lang, für den Augustusmarkt sogar bis 3. Januar. Da kann in jede Richtung noch viel passieren. Außerdem ist die Ansteckungsgefahr im Freien viel geringer als in geschlossenen Räumen. Auf den Besuch von Märkten zurückzuführende Infektionen sind bislang nicht bekannt. Damit dürften Weihnachtsmärkte mit ihren genehmigten Hygienekonzepte mit die sichersten Orte weit und breit sein." Die Weihnachtsmärkte hätten zudem nicht nur eine enorme wirtschaftliche Bedeutung für sehr viele Akteure in der Region, sondern seien auch für die Seele und das Miteinander der Menschen ausgesprochen wichtig.  Dresdens zweitgrößter Weihnachtsmarkt hat eine entscheidende Hürde zur Durchführung genommen: Matteo Böhme und Holger Zastrow, die beiden Veranstalter, halten ein bestätigtes Hygienekonzept in den Händen. Einfriedung des Areals, Einlasskontrollen,…

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Gruselfaktor bei Halloween auf Hofewiese

Langebrück. Die Hofewiese in Langebrück lädt am Wochenende zum Familienhalloween ein. Unter dem Motto „Fröhlich Gruseln in der Heide" wurde das gesamte Landgut aufwendig dekoriert und mit Gruselfiguren ausstaffiert. Der Biergarten wird zum Gruselgarten. Was ist los? Kürbisse schnitzen, sich schminken lassen, an Feuerkörben stehen, Kürbissuppe, Knüppelkuchen, Hefeklöße essen, Glühwein und Kinderpunsc trinken - Höhepunkt ist der Samstag, 31. Oktober, mit Einbruch der Dunkelheit,  wenn Besucher in Corona-gerechten Kleinstgruppen auf schaurig-schöne Gruselwanderungen in die nahe Heide geführt werden. Wer Glück hat, trifft auf Hans Jagenteufel, den berüchtigten Reiter ohne Kopf. Die Sagengestalt treibt in dieser Zeit in der Dresdner Heide ihr Unwesen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kostümierte Gäste sind sehr gern gesehen. Ausdrücklich werden wetterfestes Schuhwerk und entsprechende Kleidung empfohlen. Die Wanderungen werden getaktet. Teilnahmeberechtigungen sind am Samstag vor Ort erhältlich.  Am Sonntag (1. November) lädt die Reitschule von Claudia Bosert ab 14 Uhr zum Ponyreiten auf verkleideten Pferden ein und 15 Uhr ist das Puppentheater Vollmann mit einer neuen Kaspergeschichte zum letzten Mal in diesem Jahr zu Gast. Verkehrskonzept Zwischen 14 und 22 Uhr am Samstag sowie von 11 bis 19 Uhr am Sonntag pendelt im Halbstundentakt zwischen Klotzsche (Käthe-Kollwitz-Platz), Langebrück (Klotzscher Straße, Lindenhof, Sparkasse) und der Hofewiese ein kostenloser Bus-Shuttle der Stadtrundfahrt Dresden. Er fährt immer zur halben und zur vollen Stunde ab Klotzsche (Käthe-Kollwitz-Platz) und Langebrück. Coronaregeln Die Hofewiese ist am Reformationstag von 10 bis 22 Uhr und am 1. November von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Zutritt zur Hofewiese ist wie immer eintrittsfrei, die Kapazitäten sind ausreichend. Allerdings gelten strengere Hygieneregeln. So müssen sich die Gäste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung registrieren, wobei ein Familien- bzw. Besuchergruppenmitglied ausreicht. Der Zugang zum Landgut erfolgt diesmal ausschließlich über den Eingang am Parkplatz (Gänsefuß). Ausklang und Winterbetrieb Mit Halloween stellt die Hofewiese ihren Biergarten auf Winterbetrieb um. Ab November ist die Freiluftwirtschaft wochentags wieder geschlossen, hat aber an den Wochenenden, an allen Feiertagen und zwischen den Jahren von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Nur am 25. Dezember bleibt sie geschlossen. Die Saison endet voraussichtlich am 3. Januar 2021. Die Hofewiese in Langebrück lädt am Wochenende zum Familienhalloween ein. Unter dem Motto „Fröhlich Gruseln in der Heide" wurde das gesamte Landgut aufwendig dekoriert und mit Gruselfiguren ausstaffiert. Der Biergarten wird zum Gruselgarten. Was…

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