gb

Team Deutschland ist zurück

Sachsen. Rund 80 Athletinnen und Athleten landen in Frankfurt und ließen sich feiern.

 Am späten Montagnachmittag (26. Februar) landete das Team Deutschland auf dem Frankfurter Flughafen. Empfangen von vielen Medienvertreten und Fans ließen sich die Athletinnen und Athleten bei Ihrer Rückkehr nach Deutschland feiern. Die Sportlerinnen und Sportler sowie die Mannschaftsleitung des Team Deutschland waren am Montag aus Seoul abgeflogen. Rund 40 Medaillengewinner waren an Bord der Lufthansa Maschine, darunter die komplette Eishockey-Mannschaft, die Bobfahrer sowie die Doppel-Olympiasieger Laura Dahlmeier und Eric Frenzel und die Eiskunstlauf-Olympiasieger Aljona Savchenko und Bruno Massot.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die gastgebende Stadt Frankfurt bereiteten den Heimkehrern einen warmherzigen Empfang im Fraport Forum am Frankfurter Flughafen. Begrüßt wurde das Team D unter anderem von Oberbürgermeister Peter Feldmann, Hessens Innenminister Peter Beuth  und Generalleutnant Martin Schelleis. Die ARD schickte die Bilder vom Empfang live in die deutschen Wohnzimmer. Untermalt wurde der Auftritt des Team D von einem Song von Rennrodler Sascha Benecken, der sich zur Team-Hymne im Deutschen Haus in PyeongChang entwickelt hat.

Zum Video geht's >>HIER<< 

"Das Team D hat diesen herzlichen Empfang mehr als verdient. Ganz unabhängig von der erfreulich hohen Anzahl an Medaillen war der Auftritt des Team D fair, sympathisch, leidenschaftlich und vorbildlich. Darauf sind wir stolz und darauf wollen wir auch für die Zukunft bauen“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. „Dass die Begeisterung für die Olympischen Spiele in PyeongChang nach Deutschland übergeschwappt ist, werten wir als positives Signal für ganz Sportdeutschland.”

Veronika Rücker, Vorstandsvorsitzende des DOSB: „Team D ist in PyeongChang zu einer herausragenden Marke geworden, die ausnahmslos mit positiven Aspekten in Verbindung gebracht wird: Fair Play, Leistungsbereitschaft, Teamgeist und Stärke im Umgang mit Niederlagen sind Markenzeichen des Team D. Das Deutsche Haus hat einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Team D geleistet und Maßstäbe auch im internationalen Vergleich gesetzt“.

„Ich bin unglaublich stolz auf dieses Team D“, sagte Dirk Schimmelpfennig, Chef de Mission, „und damit meine ich Athleten, Trainer, Betreuer und die ganzen Teams hinter den Erfolgen. Viele Athletinnen und Athleten haben es geschafft, ihre Topleistungen genau bei den Olympischen Spielen abzurufen. Dahinter steckt jahrelange, harte und strukturierte Arbeit.“

Um die Ankunft in nach einigen Wochen Korea leichter zu machen, wurde die Delegation von der koreanischen Trommelgruppe Bibong – Fliegende Stöcke - mit koreanischen Klängen begrüßt. Eine Fangruppe der Adler Mannheim war ebenso vor Ort, wie die Fans vom Ski-Club Hirzenhain, Heimatverein der hessischen Skeleton-Pilotin Tina Hermann.

Bevor die Athletinnen und Athleten von Team D nach den gemeinsamen erfolgreichen und emotionalen Wochen in die jeweiligen Heimatorte weiterreisten, standen sie noch für zahlreiche Interviewwünsche zur Verfügung. Die angereisten Fans durften sich noch über eine Autogrammmeile mit ihren Sportstars freuen. (pm) 

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Friedenslauf-Spenden gehen an Drudel 11

Ostritz. Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal, Dr. Michael Schlitt, und der Mitorganisator des Friedenslaufes, Landrat a.D. Günter Vallentin (Ostritz), mit. Drudel 11 engagiert sich seit 25 Jahren als anerkannter Träger der Jugendhilfe. In zahlreichen Projekten – vom Jugendzentrum bis hin zur Ausstiegsberatung für Neonazis  – hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen Selbstkompetenz zu vermitteln und dabei Anreize zum Perspektivwechsel zu geben. Inzwischen kann das Team von Drudel 11 auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen der Gewalt- und Radikalisierungsprävention zurückblicken. Sebastian Jende vom Verein Drudel 11 dazu: „Mit großer Freude hat unser Verein diese tolle Nachricht von der Spende erhalten. Ein besonderer Dank geht an alle Spender und Läufer und natürlich an das IBZ St. Marienthal als Veranstalter sowie an die Verantwortlichen der Stadt Ostritz.“ Drudel 11 bietet Beratungen für Ausstiegswillige aus rechtsextremen Zusammenhängen an. Gemeinsam mit den Ausstiegwilligen wird in der vertraulichen Einzelberatung der bisherige, zumeist von Gewalterfahrungen, Vorurteilen und Hassideologien geprägte Lebensweg reflektiert. Dabei werden gemeinsam neue Lebensperspektiven für die Ausstiegswilligen erarbeitet. Sebastian Jende dazu weiter: „Die Struktur der rechtsextremen Szene hat oft zur Folge, dass sich Ausstiegswillige in einem eng gesponnenen Netz gefangen fühlen. Vor allem der hohe soziale Druck aus der Szene, bis hin zu Drohungen und Verfolgung, führt bei Ausstiegswilligen oftmals zu einem Gefühl der Ohnmacht. Ist aber die Ausstiegsmotivation gegeben, dann setzt unsere Beratung genau an diesem Punkt an und hilft den Aussteigern einen Ausweg zu finden und sich neu zu orientieren.“ Der andere Teil der Spenden wurde für das „Ostritzer Friedensfest“ zur Verfügung gestellt. Der „Ostritzer Friedenslauf“ im Oktober war auch eine Reaktion auf den am gleichen Tag im Ostritzer Hotel „Neißeblick“ stattgefundenen „Kampf der Nibelungen“. Zu dieser Kampfsportveranstaltung kamen zahlreiche Mitglieder der rechtsextremen Szene.Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende…

weiterlesen