Carola Pönisch

Sicher ist sicher

Sachsen. Der Freistaat verfügt bundesweit über eine der modernsten Kommunikationsinfrastrukturen für sein Sächsisches Verwaltungsnetz (SVN).

Wie kommunizieren Sachsens Behörden untereinander? Und wie sicher ist dieses »Behördennetz«? Die zweite Frage ist schnell beantwortet: Das Sächsische Verwaltungsnetz ist nicht nur modern, schnell und einheitlich, sondern auch sicher. Das hat jetzt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit einem Zertifikat bestätigt.

»Mit der Zertifizierung des Sächsischen Verwaltungsnetzes 2.0 setzt das Land Sachsen ein starkes Signal: Informations- und Datensicherheit werden hier gelebt, die IT-Sicherheit der sächsischen Verwaltung ist in Land und Kommunen auf dem Stand der Technik. Informationssicherheit gewährleistet sichere und reibungslos ablaufende Prozesse in Verwaltung und Wirtschaft. Dies ist ein deutlicher Standortvorteil für die Länder und Kommunen, zu dem das BSI mit dem IT-Grundschutz beiträgt. Dieses Angebot richtet sich nicht nur an die Verwaltung, sondern auch an Unternehmen vom DAX-Konzern bis zum Mittelständler oder Selbstständigen«, so Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

Eigenes geschlossenes Netz

Durch das SVN kommunizieren die Behörden untereinander über ein eigenes geschlossenes Netz. Der Sprach- und Datenverkehr mit externen Stellen erfolgt ausschließlich über einen durch Firewalls stark gesicherten zentralen Zugang. Das gilt für beide Richtungen, sowohl aus dem Verwaltungsnetz heraus als auch in das Verwaltungsnetz hinein.

Elektronische Verschlüsselung und Signaturen, zentrale Viren- und Schadcodeerkennung und eine in Sicherheitsstufen eingeteilte und überwachte Infrastruktur stellen sicher, dass die Daten der öffentlichen Verwaltung nicht in falsche Hände gelangen.

Einmalig: Erst getrennt, jetzt vereint

Bisher einmalig in der Bundesrepublik ist die Tatsache, dass im SVN die beiden früher getrennten Netze von Land und Kommunen zusammengeführt wurden. Im Verwaltungsnetz sind derzeit etwa 1.300 staatliche und kommunale Behörden angeschlossen. Verwaltet werden die Sprach- und Datenanschlüsse der Staatsverwaltung durch den landeseigenen zentralen IT-Dienstleister Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste (SID).

Die Dienste-Plattform des SVN bildet auch das Rückgrat für die sächsische E-Government-Infrastruktur. Der Freistaat stellt seinen kommunalen und staatlichen Verwaltungen über diese Plattform zentrale Softwarekomponenten, die E-Government-Basiskomponenten, zur Verfügung. Mit diesen Basiskomponenten, wie dem Serviceportal Amt24, dem Servicekonto oder dem elektronischen Zahlungsverkehr entfallen für die Bürger zunehmend zeitaufwendige Wege zum Amt. Denn das Onlinezugangsgesetz (OZG) gibt das Ziel vor: In wenigen Jahren sollen alle Verwaltungsleistungen rund um die Uhr auch online möglich sein.

BSI baut neues Amt in Freital auf

Da Informationssicherheit mit der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche immer wichtiger wird, kooperieren das BSI und der Freistaat Sachsen bereits seit 2018. Die Computernotfallteams (CERT) beider Seiten arbeiten eng zusammen und tauschen Sicherheitsvorfälle und Gefährdungsanalysen aus. Zum Schutz des SVN setzt Sachsen zudem einen speziell vom BSI entwickelten Virenscanner ein.

Wie gut BSI und Freistaat zusammenarbeiten zeigt sich auch mit dem im  Aufbau befindlichen BSI-Dienstsitz in Freital. Dort werden einmal 200 BSI-Mitarbeiter  dafür sorgen, dass die Leitungen innerhalb der sächsischen Verwaltungsnetze sicher sind.

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