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SachsenWind – Skandal

Stanislaw Tillich war bis Ende 2017 sächsischer Ministerpräsident. Seither ist von ihm wenig zu hören gewesen – allein als erwähnenswert erwies sich: Als einer der Chefs der sogenannten Kohlekommission der Bundesregierung beteiligte sich Tillich daran, das Ende der Braunkohleförderung im Jahr 2038 auszuhandeln. Nun, seit Ende September, hat Tillich einen neuen Job – Aufsichtsratsvorsitzender des Braunkohle-Förderers Mibrag mit Sitz in Zeitz.

Die oppositionellen Reaktionen auf diese Nachricht sind, wie sie stets sind, wenn Politiker auf (zugegeben gut dotierte) Posten in die Wirtschaft wechseln: Mangelndes politisches Gespür! Und überhaupt: Erst habe Tillich »wirksamen Klimaschutz« torpediert, indem er in der Kohlekommission »für die Interessen der Kohlelobby« stritt, nun lasse er sich »den Kompromiss auszahlen«. Skandal!
So simpel stellt sich das den grünen und linken Tillich-Kritikern dar. Kein Gedanke daran, dass der Kohleausstieg nach neuen wirtschaftlichen Strukturen verlangt, kein Gedanke daran, dass für Zehntausende neue Lebensperspektiven her müssen. Und dass das erstens Geld und zweitens vor allem Zeit kostet. Darüber lauthals hinweg zu schimpfen – mit Verlaub, dass ist der eigentliche Skandal an der Sache.

Ihr Hans Eggert

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Regionaler Zugewinn

Drebkau.  Anlässlich des ersten Bauabschnittes fand am 15. Oktober im Schlosspark Drebkau-Raa­kow die Grundsteinlegung bei bestem Wetter mit zahlreich geladenen Gäs­ten statt. Das Großprojekt umfasst drei Mehrfami­lienhäuser mit jeweils 21 Mietwohnungen. Vergeben werden Ein- bis Vierraumwohnungen, die barrierefrei zu errei­chen sind und in der jede Altersgruppe ein modernes Zuhause zum Wohlfühlen findet. Die Wohnungen sind in bester Lage, umgeben von einer wunderschönen Naturkulisse und bieten neben einem Balkon, Dach­terrasse bzw. Terrasse, eine moderne Einbauküche und ausreichend Parkmöglich­keiten vor Ort. Der potenzielle Mieter darf seine Wohnung in Ab­sprache mit dem Bauherrn individuell bemustern und gestalten, was die Farbge­bung der Wände, der Ein­bauküche und die Auswahl der verschiedenen Boden­beläge betrifft. Das erste Haus soll bis Ende nächsten Jahres bezugsfertig sein. Bei der Grundsteinle­gung spielte das Wetter mit und die zahlreich gelade­nen Gäste hörten gespannt den Verantwortlichen zu. So sprach Olaf Lalk, Vize­landrat des Spree-Neiße Kreises, begeistert und er­wähnte explizit, dass sich hier ein regionaler Unter­nehmer einem Immobilien Großprojekt gewidmet und sehr viel finanzielle Mittel in die Region investiert hat. Feierlich wurde dieser Moment für die Zukunft mit einer Zeitkapsel fest­gehalten und ein Segen für das Grundstück ausgespro­chen. Insgesamt ist dieses Projekt ein Gewinn für die ländliche Region und ein weiterer Schritt diese auch attraktiv zu gestalten.   Anlässlich des ersten Bauabschnittes fand am 15. Oktober im Schlosspark Drebkau-Raa­kow die Grundsteinlegung bei bestem Wetter mit zahlreich geladenen Gäs­ten statt. Das Großprojekt umfasst drei Mehrfami­lienhäuser mit jeweils 21 Mietwohnungen. …

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