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Sachsen zündet Impfturbo

Sachsen. Die staatlichen Impfangebote in Sachsen sollen weiter ausgebaut werden. Geplant ist eine stufenweise Anhebung bis auf 20.000 Dosen pro Tag.

Aufgrund der hohen Infektionszahlen geht das sächsische Sozialministerium davon aus, dass die Nachfrage nach den Impfungen weiter steigen wird. Auch sei mit schwankenden Impfkapazitäten im Regelsystem zu rechnen – etwa durch Reglementierung der Impfstoffmengen. Zudem könne auch in den Krankenhäusern das Impfangebot durch Überlastung eingeschränkt werden, hieß es in einer Mitteilung. Vor diesem Hintergrund hat das Kabinett am Dienstag eine Aufstockung der staatlichen Impfkapazitäten beschlossen. Der Haushalts- und Finanzausschuss gab grünes Licht für die notwendigen Mittel.

Gesundheitsministerin Petra Köpping: "Unser Ziel liegt bei bis zu 20.000 Impfungen pro Tag durch staatliche Angebote. Damit werden wir unser Impfangebot noch einmal mehr als verdoppeln. In der aktuellen Lage können wir so zuverlässige staatliche Impfkapazitäten anbieten, in Ergänzung zum Regelsystem bei den niedergelassenen Ärzten, Betriebsärzten und Krankenhäusern. Die Inbetriebnahme der vergrößerten Strukturen wird stufenweise geschehen."

So sollen die drei Kreisfreien Städte große Impfstellen bekommen. In den Landkreisen sollen die Impfkapazitäten in den festen Impfstellen möglichst aufgestockt oder bei Bedarf auch weitere kleine Impfstellen eingerichtet werden. Bei Bedarf können weitere mobile Teams zum Einsatz kommen.
Das Impfen von Kindern soll neben dem Angebot bei Kinderärzten als ergänzendes staatliches Angebot ebenfalls ermöglicht werden. Geplant sind zusätzliche Impf-Möglichkeiten an zentralen Orten, separat von Impfangeboten für Erwachsene. Dies kann z.B. durch extra Impfstrecken gewährleistet werden.

Für die nun geplanten Maßnahmen entsteht ein zusätzlicher Finanzbedarf von 160,9 Millionen Euro – der Bund übernimmt die notwendigen und erstattungsfähigen Kosten zur Hälfte.

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Kommentar von Horst
In Kamenz impft kein Arzt + kein MalteserKrankenhaus !!!
Beim DRK/VHS stehen ohne Impftermin stiundenlange Schlangen.
Nix mit TURBO -
Da geht jeder frustriert von dannen!

Forst erhält Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«

Forst. Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek, die Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«, die jede Stadt im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden erhält. Die Bürgermeisterin bedankte sich und versprach, dass diese Plakette einen würdigen Platz im Rathaus finden wird. Die Forster Stadtbibliothek erhielt zudem ein sorbisches/wendisches Medienpaket. Es beinhaltet sorbische/wendische Literatur, Informationen über die sorbische/wendische Geschichte und Kultur sowie Materialien zum Spracherwerb. Darunter zweisprachige Kinderliteratur, Spiele zur Sprachförderung, Sachliteratur zur Brauchtumspflege, Sprachkurse sowie biografische Romane. Initiiert worden ist das Projekt von der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft Masica Serbska und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Die Medien stehen künftig allen Kunden der Stadtbibliothek zum Ausleihen zur Verfügung, betonte die Leiterin der Einrichtung Doreen Sawall. Insgesamt erhalten 16 kommunale Bibliotheken im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden diese Medienpakete. Hinweis: Aufgrund technischer Probleme können gegenwärtig leider keine Fotos angezeigt werden. Wir bitten um Verständnis.Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek,…

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