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Sachsen und Brandenburg vertiefen Zusammenarbeit

Schneider und Schmidt unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Brandenburg und Sachsen geben ihrer Zusammenarbeit bei der weiteren Entwicklung der Lausitz einen festen Rahmen. Die Chefin der Brandenburger Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider, und Sachsens Staatsminister für Regionalentwicklung, Thomas Schmidt, unterzeichneten dazu heute in einer gemeinsamen Videokonferenz eine Kooperationsvereinbarung. Darin bekräftigen die Länder das Ziel, die Lausitz gemeinsam zu einer europäischen Modellregion für den Strukturwandel und zu einer nachhaltigen Energieregion zu entwickeln.

Best Search Patent Assignments service you can rely on. Cheap essays, research papers, term papers, dissertations. 30 Days Money Back 100% Plagiarism FREE Ministerin Schneider: »Mit der heutigen Unterschrift bekräftigen wir unsere gemeinsamen Ziele für die erfolgreiche Strukturentwicklung der Lausitz. Brandenburg und Sachsen folgen einem gemeinsamen Kompass. Für die Umsetzung länderüberschreitender Infrastrukturen und die Schaffung von Industriearbeitsplätzen – wie z. B. an den Industriestandorten Schwarze Pumpe und Schwarzheide/Lauchhammer – ist eine gute Abstimmung unabdingbar. Aber auch beim Aufbau neuer Forschungseinrichtungen und der Entwicklung der Gesundheitsregion Lausitz ist eine enge Kooperation für beide Seiten von Vorteil. Mit dem Ausbau des Bahnwerks in Cottbus, der Kathodenfabrik am BASF-Standort in Schwarzheide und dem Gründerzentrum Dock 3 in Schwarze Pumpe haben wir bereits wichtige Meilensteine gesetzt. Darauf bauen wir auf und gehen Projekt für Projekt unseren Weg weiter zu einer europäischen Modellregion für den Strukturwandel.«

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Zur Frage eines vorgezogenen Ausstiegs aus der Kohleverstromung erklärten Schneider und Schmidt: »Brandenburg und Sachsen werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass bis zum Ausstieg aus der Kohleverstromung und dem damit einhergehenden Verlust zahlreicher Arbeitsplätze in der Lausitz neue Arbeitsplätze in ausreichendem Umfang insbesondere in der Industrie geschaffen werden. Das ist eine Frage von Verlässlichkeit und Vertrauen in politische Zusicherungen.«

Brandenburg und Sachsen hatten im Jahr 2017 mit dem »Großräschener Grundsatzpapier« die Weichen für eine einheitliche Strukturentwicklung der Lausitz gelegt. Dabei hatten sie sich auf die fünf Handlungsfelder verständigt:

  • Infrastruktur und öffentliche Fürsorge,
  • Digitalisierung, Innovation, Forschung und Wissenschaft,
  • Wirtschaftsförderung und -entwicklung,
  • Fachkräfteentwicklung und -sicherung,
  • Marketing, Kultur, Kunst und Tourismus

Inzwischen läuft der Prozess der Strukturentwicklung in der gesamten Lausitz und bekommt mit der heute unterzeichneten Kooperationsvereinbarung eine feste politische Struktur. Das Format der gemeinsamen Kabinettsitzungen als höchstes Gremium wird verbindlich fortgeführt. Es gibt einen regelmäßigen, quartalsweisen Austausch auf Ministerebene. Die Revierbeauftragten beider Länder stimmen sich ab und die Fördergesellschaften koordinieren gemeinsam die länderübergreifenden Projekte. Zudem werden Brandenburg und Sachsen ein Schaufenster-Format entwickeln, um die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und einzubeziehen.

https://byota.ca/topics-for-research-proposal-in-psychology essay writing service - The Hidden Gem of INeedHelpwithMyEssay A Secret Weapon for I Need Help with My Essay An excellent title Ziele der Kooperationsvereinbarung

Die Lausitz soll als Region mit hoher Lebensqualität einheitlich entwickelt werden. Brandenburg und Sachsen bekräftigen in der Kooperationsvereinbarung folgende Ziele für die Lausitz:

  • Entwicklung zu einer europäischen Modellregion für den Strukturwandel
  • Schaffung eines zentralen, europäischen Verflechtungsraums
  • Ausbau einer innovativen und leistungsfähigen Wirtschaftsregion
  • Etablierung einer modernen und nachhaltigen Energieregion
  • Stärkung als moderner Forschungs-, Innovations- und Wissenschaftsstandort und als eine Modellregion für Gesundheit
  • Herausstellung als Region mit hoher Lebensqualität, kultureller, touristischer, sprachlicher, ethnischer sowie sportlicher Vielfalt und intakten Naturräumen.

Das im vergangenen Jahr vom Bund verabschiedete Investitionsgesetz für die Kohleregionen unterstützt alle vom Braunkohleausstieg betroffenen Reviere bei der Strukturentwicklung mit insgesamt rund 40 Milliarden Euro. Für das Lausitzer Revier stellt der Bund im Rahmen von drei Förderperioden bis zum Jahr 2038 insgesamt rund 6 Milliarden Euro bereit, wovon ca. 3,6 Milliarden auf das Land Brandenburg und rund 2,4 Milliarden auf den Freistaat Sachsen entfallen. Der Bund selbst unterstützt das Lausitzer Revier noch einmal mit eigenen Maßnahmen zur Strukturentwicklung im Umfang von bis zu 11,18 Milliarden Euro.

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Wetter '21 in Dresden: Eigentlich normal

Dresden. Stell dir vor, es ist Klimawandel und keiner merkt‘s. Klingt provokativ, zugegeben. Aber mit Blick auf die meteorologischen Daten, die das vergangene Jahr hinterließ, steht fest: Die große Hitze, die uns die drei vorangegangenen Jahre brachten und auch der große Wassermangel blieben aus. 2021 war wettertechnisch ein ziemlich normales bis unterdurchschnittliches Jahr. Übrigens mit einer  Jahresdurchschnittstemperatur in Dresden von gerademal 9,6 Grad Celsius – nach sieben Jahren wurde damit die 10-Grad-Marke erstmalig wieder unterschritten. Witterung im Detail, Monat für Monat Der Januar startete sehr trüb und bescherte uns nur 26 Stunden Sonne, weniger als halb so viel im Vergleich zum Mittelwert 1991 bis 2020. Es war der trübste Januar seit 1977, als es die Sonne nur auf 24 Stunden brachte. Der Februar kam mit Winter satt: Eine über mehrere Tage geschlossene Schneedecke machte Rodeln und Skifahren im Elbtal möglich. Am 10. Februar sank das Thermometer auf minus 16,2 Grad und brachte damit den kältesten Tag des Jahres 2021. Dann brachte der Februar noch »Blutschnee« (Saharastaub) und am 25. Februar 20 Grad plus dank Hoch »Ilonka« mit sich. Extremer geht‘s kaum. Im März kommt bekanntlich der Frühling ins Land, doch der 2021er war nicht so toll: Er war der drittkälteste der letzten 30 Jahre. Um 1,9 Grad lag die mittlere Frühlingstemperatur unter dem Mittelwert 1991 bis 2020. Besonders der April zeigte uns die kalte Schulter. Mit 6,4 Grad Celsius im Monatsmittel war es der viertkälteste April seit 1961. Die zehn Spätfrosttage, die er uns brachte, gab es statistisch letztmalig 1997. Der Mai schließlich? Durchwachsen, nicht der Rede wert. Was brachte der Sommer? Ganze vier heiße Tage, an denen über 30 Grad erreicht oder überschritten wurden. Das ist die geringste Zahl seit neun Jahren. Allerdings konnte der Juni als zweitwärmster seit 1961 punkten. So kletterte am 19. Juni das Thermometer auf 33,6 Grad, an der Messstation Klotzsche sogar auf 37,3 Grad. Zugleich landete der Juni 2021 als viertnassester Juni seit 1961 in der Statistik. Mit einer Regensumme von 128 Millimetern wurde die doppelte Regenmenge im Vergleich zum Mittelwert der Jahre 1991 bis 2020 gemessen. Der Juli? Brachte überdurchschnittlich viel Regen. Mit einer Monatssumme von 129 Millimetern war er der achtnasseste Juli seit fünzig Jahren. Blicken wir auf den Herbst zurück: »Normal schön« war der September, doch der Oktober kam schon wieder als der vierttrockenste seit 1961 daher. Und er fegte am 21. Oktober mit Herbststurm »Ignatz« und Windstärke 11 über Sachsen. In Klotzsche wurden Orkanböen von 119,2 Stundenkilometern gemessen. Parks und Gärten machten dicht, der Regionalverkehr war eingestellt. Viele Bäume fielen dem Sturm zum Opfer und die Feuerwehr war im Dauereinsatz. An den Winter können wir uns noch gut erinnern, denn wir befinden uns noch in ihm. Der Dezember brachte seit vielen Jahren wieder mal eine Überraschung: Kleine weiße Flocken fielen in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag vom Himmel und hüllten alles in eine zarte weiße Decke. Minus 10,4 Grad zeigten die Messeinrichtungen vom 24. zum 25. Dezember an und mit einer Maximumtemperatur von minus 1,1 Grad an einem Tag war es so kalt wie letztmalig 2010. Seinen letzten großen Auftritt hatte der Dezember, wie es sich gehört, am 31.: Hoch »Christine« brachte sehr milde Atlantikluft aus dem Süden und verabschiedete das Jahr mit 16,2 Grad, gemessen in der Messtation am Bahnhof Neustadt. Hinweis: Aufgrund technischer Probleme können gegenwärtig leider keine Fotos angezeigt werde. Wir bitten um Verständnis. Stell dir vor, es ist Klimawandel und keiner merkt‘s. Klingt provokativ, zugegeben. Aber mit Blick auf die meteorologischen Daten, die das vergangene Jahr hinterließ, steht fest: Die große Hitze, die uns die drei vorangegangenen Jahre brachten und…

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