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Maskenpflicht im Unterricht entfällt

Sachsen. Ab 8. November ist die Maskenpflicht im Unterricht obsolet. So sieht es die neue Coronaverordnung für Schule und Kita vor. Außerdem tritt bereits am 21. Oktober eine neue Corona-Schutz-Verordnung in Kraft.

Das Sächsische Kabinett hat am 19. Oktober eine neue Schul- und Kita-Coronaverordnung verabschiedet. Demnach entfällt ab dem 8. November die Maskenpflicht im Unterricht für alle Schulklassen. "Kaum eine Bevölkerungsgruppe muss am Tag so lange Maske tragen wie die Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen. Wir dürfen von Kindern und Jugendlichen nicht mehr abverlangen als von Erwachsenen. An der Testpflicht als Infektionsschutz halten wir fest. Damit haben wir einen guten Überblick über das Infektionsgeschehen an den Schulen und können gegebenenfalls einschreiten«, sagte Kultusminister Christian Piwarz.

Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 muss allerdings im Schulgebäude eine Maske getragen werden. Die Maskenpflicht im Unterricht setzt erst wieder ein, wenn die in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung für die Vorwarnstufe festgelegten Schwellenwerte zur Bettenauslastung in den Krankenhäusern erreicht oder überschritten werden.

So läuft es nach den Ferien

In den ersten zwei Schulwochen vom 1. bis 14. November gelten wieder gesonderte Schutzmaßnahmen. So bleibt die Maskenpflicht im Unterricht an den weiterführenden Schulen in der ersten Woche (1. bis 7. November) nach den Ferien für Schüler und Personal bestehen. Hinzu kommt eine dreimalige Testpflicht für die zwei Wochen nach den Ferien (1. bis 14. November). Vollständig Geimpfte oder Genesene müssen sich nicht testen. Nach den zwei gesonderten Schutzwochen finden dann die Tests wieder zweimal wöchentlich statt, wenn die Sieben-Tages-Inzidenz im entsprechenden Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt über 10 liegt. Liegt sie darunter, reicht es, einmal wöchentlich einen Testnachweis zu erbringen.

Einschränkungen im Schul- und Kitabetrieb

Sachsenweit wird der Präsenzunterricht erst eingeschränkt, wenn die festgelegten Schwellenwerte zur Bettenauslastung mit an COVID-19-Erkrankten (Überlastungsstufe) in den Krankenhäusern erreicht oder überschritten werden. Erst dann wechseln alle Kitas, Grundschulen und Förderschulen in den eingeschränkten Regelbetrieb. Für viele andere Schülerinnen und Schüler findet dann Wechselunterricht statt. Sachsenweite Schulschließungen sind in der Verordnung weiterhin nicht vorgesehen.

Neue Corona-Schutz-Verordnung

Am 21. Oktober tritt eine neue Corona-Schutz-Verordnung für Sachsen in Kraft. Danach bleiben Vorwarn- und Überlastungsstufe auch weiterhin an die Bettenkapazität und 7-Tage-Inzidenz-Hospitalisierungen geknüpft, jedoch kommt es zu einer Änderung hinsichtlich der Bedingungen für das Erreichen der Vorwarn- und Überlastungsstufe: Fortan gilt, dass es bereits ausreicht, wenn die jeweiligen Belastungswerte für die Krankenhausbetten auf der Normal- oder Intensivstation erreicht sind. Die Grenzwerte liegen für die Vorwarnstufe bei 650 Covid-19-Patienten auf Normalstation und 180 Covid-19-Patienten auf Intensivstation, für die Überlastungsstufe bei 1.300 Patienten auf Normalstation bzw. 420 Intensiv-Patienten.

Ausnahmen für Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte, Bergparaden und ähnliche landestypische Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern dürfen dieses Jahr wieder stattfinden. Die Gesundheitsämter können dafür Ausnahmen von der Kontakterfassung, der 3G-Regelung und der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes zulassen. Genehmigte Hygienekonzepte sind jedoch notwendig. Diese Reglung gilt nur bis zum Erreichen der Vorwarnstufe

Auch mit Erreichen der Vorwarn- oder Überlastungsstufe sind die Veranstaltungen weiterhin möglich. Sofern die Veranstaltung in Flanier- und Verweilbereiche aufgeteilt wird, kann in den Flanierbereichen auf Kontakterfassung, 3G-Regelung und Maskenpflicht verzichtet werden.

In den Verweilbereichen entfallen die genannten drei Einschränkungen, wenn sich nicht mehr als 1.000 Personen zur gleichen Zeit in dem Bereich aufhalten. Andernfalls sind Kontakte zu erfassen, die 3G-Regel anzuwenden und es gilt grundsätzlich die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

2G-Optionsmodell

Entscheidet sich ein Veranstalter – unabhängig davon, ob weniger oder mehr als 1.000 Besucher zeitgleich anwesend sind – für das 2G-Optionsmodell, entfällt mit der neuen Verordnung die bisherige Begrenzung auf 5.000 Besucher und die Pflicht zur Kontakterfassung. Es können zudem ungeimpfte Personen teilnehmen, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder für die die STIKO aus medizinischen Gründen keine Impfempfehlung vorgelegt hat. Beide benötigen jedoch einen negativen Test für den Zutritt und ggf. ein medizinisches Attest. Die neue Corona-Schutz-Verordnung gilt bis einschließlich 17. November 2021.

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