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Kleiner Piks gegen Viren

Sachsen. Gesundheitsamt Dresden empfiehlt Grippeschutzimpfung

 Ab Oktober sollte man sich mit einer Schutzimpfung gegen Grippe wappnen, so der Rat der Mediziner im Dresdner Gesundheitsamt.

Nach den Diskussionen in den vergangenen Jahren wird jetzt generell ein Impfstoff verabreicht, der vor vier Virustypen schützt. »Niemand kann vorhersagen, welche Virustypen uns attackieren werden und wie gut der Impfstoff dann schützt. Und trotzdem: Nur wer sich impfen lässt, kann überhaupt einen Schutz vor einer Influenza-Infektion erwarten«, gibt Jens Heimann, Amtsarzt und Leiter des Gesundheitsamtes zu bedenken.

Die Grippesaison beginnt im Oktober und endet im Mai. Die meisten Grippefälle treten in der Regel von Januar bis April auf. In der Grippe-Saison 2018/19 gab es in Dresden 2.140 gemeldete Influenzafälle. Elf Personen starben, 280 mussten im Krankenhaus behandelt werden. In der Saison 2017/18 waren es 4.808 Erkrankungen mit 22 Todesfällen und 490 Krankenhauseinweisungen.

Impfungen führen die niedergelassenen Ärzte und die Impfstelle des Gesundheitsamtes auf der Bautzner Straße 125 durch. Die Impfungen sollten bevorzugt im Oktober und November erfolgen, sind aber auch später sinnvoll.

Empfohlen wird die Grippeschutzimpfung in Sachsen generell allen Personen, auch Kindern ab sieben Monate. Die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten.

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Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

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