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Jagd & Angeln eröffnet

Sachsen. Die Messe "Jagd & Angeln" lädt noch bis zum 7. Oktober auf das Agra-Messegelände in Markkleeberg ein, mit vielen Neuerungen.

Die 28. Auflage der größten Messe der Branche in Mitteldeutschland ist eröffnet und präsentiert sich dieses Jahr mit einigen neuen Programmhighlights. So zum Beispiel die erste "Sächsische Wildgrillmeisterschaft". Insgesamt gehen 15 Teams an den Start, die sich z.T. seit Wochen darauf vorbereitet haben. "Ich war schon auf vielen Grillmeisterschaften. Eine Wildgrillmeisterschaft gab es bislang noch nicht", sagte Ideengeber Markus Ruben Wiese vom gleichnamigen Grill-Equipment-Ausstatter in Leipzig. Um den Titel kämpfen auch die ehemalige Kanutin Birgit Fischer, der frühere Bahnradsportler Jens Fiedler und Wolfgang Hoppe (Bobfahrer). Daneben besteht auch für Kinder die Möglichkeit, sich unter Aufsicht am Kermaikgrill auszuprobieren.

"Mit 240 Ausstellern präsentieren sich dieses Jahr so viele wie noch nie", freute sich Organisatorin Alexandra Feldmann. Die Messe wolle Transparenz bei Themen schaffen, die immer wieder in den Blickpunkt der Medien geraten. Dass Angeln & Jagen längst keine reine Männerdomäne sind, zeigen nicht nur die Besucher. Am Eröffnungstag war auch Cornelia Weiß vor Ort. Die junge Dame betreibt eine Jagdschule in Osnabrück und erklärt auf youtube u.a. die Handhabung von Jagdwaffen. Einen neuen Trend hat auch Enrico di Ventura, amtierender Raubfischweltmeister, ausgemacht. "Die Jugend hat das Angeln für sich wiederentdeckt", sagte er. In Sachsen gibt es derzeit 60.000 Angler, Tendenz steigend. "Wenn man überlegt, dass ein Angler etwa 1.000 Euro pro Jahr für sein Hobby ausgibt, zeigt das ziemlich gut, welchen Stellenwert die Freizeitbeschäftigung hat", sagte er. 

Zu den weiteren Messehighlights gehören ein 23.000 Liter umfassender Aquatruck mit Raufischen, ein Simulator, der die Gefahren von Waldschäden zeigt sowie zahlreiche Fachvorträge und Workshops.

https://www.jagd-und-angeln.de/

 

 

 

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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