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Gute Nacht, Igel?

Sachsen. Wie die Tiere über den Winter kommen.

 Im Herbst sind sie häufiger zu sehen als sonst: Igel. Die Stacheltierchen müssen sich jetzt die nötigen Fettreserven für den Winterschlaf anfressen und Ausschau nach einem frostsicheren Quartier halten. Gartenbesitzer können dabei helfen: Dichtes Gebüsch, Reisig- und Komposthaufen oder trockene Hohlräume (z.B. unter Holzstapeln in Gartenhäuschen) eignen sich dafür gut. Blätter, Gestrüpp, Reisig und Zweige dürfen im Garten ruhig liegen bleiben, damit die Igel sie zum Isolieren ihrer Nester nutzen können.

Richtig füttern

Wenn im Herbst das Nahrungsangebot für Igel knapper wird, kann auch eine Futterstelle helfen. Dafür eignet sich Katzen- oder Hundedosenfutter, ungewürztes Rührei, gekochtes Geflügelfleisch oder durchgegartes Hackfleisch. Auf den Speiseplan der Stacheltiere gehören auf keinen Fall Essensreste, Süßes oder Gewürztes. Igeltrockenfutter darf nur in geringen Mengen unter das weitere Futter gemischt werden. Zu Trinken bekommen Igel frisches Wasser.

Wann helfen?

Tiere, die bei Bodenfrost oder Schnee tagsüber unterwegs sind und Anzeichen von Unterernährung aufweisen, krank oder verletzt sind, bedürfen Hilfe.

Experten-Rat beim Auffinden von hilfebedürftigen Igeln: www.pro-igel.de

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