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Großeinsatz der Bundespolizei

Sachsen. Ein zweitägiger Großeinsatz der Bundespolizei auf den grenznahen Autobahnen und Landstraßen in Sachsen führte zu 51 Fahndungstreffern.

Die Bundespolizeidirektion Pirna hatte am 16. und 17. April im Grenzgebiet zu Polen und Tschechien eine Vielzahl von Kontrollstellen aufgebaut. Innerhalb von 48 Stunden kontrollierten die Ordnungshüter den Verkehr und Reisende entlang der Fahndungsachse im 30 Km-Grenzraum von Görlitz über Chemnitz bis nach Klingenthal. Schwerpunkt dieser Kontrollen war insbesondere die Urkunden- und Migrationskriminalität.

An den Bundesautobahnen 4, 17 und 72 wurde teilweise der Fahrzeugverkehr über verschiedene Rast- und Parkplätze umgeleitet. Die Polizistinnen und Polizisten von Bund und Land waren auf der Suche nach Straftätern, überprüften dabei Ausweisdokumente auf Echtheit und Gültigkeit, glichen personenbezogene Daten in den polizeilichen Fahndungssystemen ab und durchsuchten Fahrzeuge.

Auch das Fahndungs- und Kompetenzzentrums (FKZ) Bautzen steuerte einen wesentlichen Anteil zum Einsatzerfolg bei, darunter die Feststellung von 11 Personen, die sich unerlaubt in der Bundesrepublik aufhielten.

Insgesamt wurden von der Bundespolizei an beiden Einsatztagen 1504 Identitätsfeststellungen durchgeführt, dabei konnten 51 Fahndungstreffer erzielt werden. Weiterhin konnten 27 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt und 3 Haftbefehle vollstreckt werden. Am Einsatz waren rund 500 Einsatzkräfte und ein Polizeihubschrauber beteiligt.

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