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Großartige europäische Zukunftsregion mit Potenzial

Sachsen. Volle Kraft für den Strukturwandel – mit ihrem Geschäftsführer Torsten K. Bork bündelt die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH als Plattform die landkreisübergreifende Planung und Steuerung in den Bundesländern Sachsen und Brandenburg

Am 1. September vergangenen Jahres übernahm Torsten K. Bork die Aufgabe des Geschäftsführers der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WR.Lausitz). Für den Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch zum Beispiel ist er „eine ausgezeichnete Wahl. Torsten K. Bork verfügt über hervorragende Kontakte in Dresden, Berlin, Potsdam und Brüssel, also in die für die Lausitz relevante europäische und nationale, besonders ostdeutsche Politik und Wirtschaft. Er ist ein Netzwerker durch und durch, mit Leib und Seele.“

Besonders wichtig ist es für den Geschäftsführer der WR.Lausitz bei den Verhandlungen mit der Berliner „Kohlekommission“ des Bundes, dass es dabei nicht nur um einen Ausstieg aus der Förderung und Verstromung eines Energieträgers geht: „Mir geht es darum, gemeinsam mit allen Akteuren partnerschaftlich zu verhindern, dass mit dem Ende der Braunkohle ein Riss durch die Lausitz geht. Wichtig sind kreative Aspekte eines tatsächlichen Strukturwandels für die gesamte Region in Sachsen und Brandenburg sowie eine lebendige Weiter- und Neunutzung der Standorte“, sagt Torsten K. Bork.

Grundlage für die Gründung der WR.Lausitz war der politisch motivierte Entschluss, die Förderung und Verstromung von Braunkohle zu beenden. Als dieser Prozess eingeleitet wurde, stellte sich die Frage, wie man sich in der Region dazu verhält. Unter der Mitwirkung der Landesregierungen in Dresden und Potsdam entstand deshalb der Plan, eine Plattform zu schaffen, die länder- und landkreisübergreifend künftige Entwicklungen strukturiert und den Wandel gestaltet. Mit einem volkswirtschaftlichen Blick verfolgt die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH konsequent Projekte, die dem Lebens- und Wirtschaftsraum eine neue Qualität geben werden. Neben den Einzugsregionen Berlins und Dresdens werden weitere Zentren sowie Entwicklungsräume entstehen – z.B. Cottbus, Hoyerswerda, Bautzen, worin neue Verbindungslinien zu schaffen sind. Die WR.Lausitz versteht sich für alle Partner und Akteure als die zentrale Arbeitsplattform für den gemeinsamen Prozess der Strukturwandelentwicklung in allen 235 Gemeinden der gesamten Wirtschafts- und Lebensregion Lausitz.  Ziel dabei soll sein, dass das hochkompetente Fachpersonal in der Region weiter erfolgreich arbeiten und wirtschaften kann. Sowohl die älteren als auch besonders die jüngeren Menschen sollen in der Lausitz weiter mit großer Zuversicht leben und die notwendigen Veränderungen aktiv mitgestalten. 

Zentrale Plattform

Die WR.Lausitz ist als zentrale Plattform arbeitsbereit, um als die gemeinsame Entwicklungsgesellschaft der Lausitz in den Bundesländern Sachsen und Brandenburg mit voller Kraft den notwendigen Strukturwandel zu planen und zu steuern. Die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Michael Kretschmer und Dr. Dietmar Woidke, haben für ihre Bundesländer auf einer Konferenz in Hoyerswerda ein klares Bekenntnis zur WR.Lausitz als dem gemeinsamen Projekt- und Managementinstrument im Prozess der Strukturentwicklung der Lausitz abgegeben. 

Damit die Lausitz eine für Investoren attraktive und beliebte Region bleibt, geht es um viele kluge Köpfe, mutiges Agieren und Durchsetzungsstärke auf allen Ebenen: in der Lausitz und bei den Ländern, aber vor allem auch beim Bund. Torsten K. Bork sagt: „Es geht auch um Investitionen in Infrastruktur, also z.B. Schienen- und Straßenverbindungen, Investitionen in neue Technologien und Industrien. Ich denke z.B. auch an die Produktion von alternativem Kerosin aus CO? mittels regenerativer Energie oder von „Grün“-Gas bis hin zu Forschung und Entwicklung von neuen chemischen Produkten. Zu bewahren ist der große Schatz von Wissen und Fertigkeiten beim Bergbau sowie bei der konventionellen und regenerativen Stromerzeugung. Wir alle müssen jeden Stein umwenden, jede Idee prüfen und die besten gemeinsam zur Durchsetzung bringen.“

Nur mit der Kraft der Jugend

Große Bedeutung misst Bork auch der Kommunikation mit den Kindern und Jugendlichen bei. Die WR.Lausitz wolle mit Schülern und Studenten an den Lausitzer Schulen, Gymnasien und Hochschulen ins Gespräch kommen: „Dieses Marathonprojekt lässt sich nur mit der Kraft der Jugend gestalten. Sie in der Region zu halten und ihnen in Zukunftsgesprächen eine Perspektive aufzuzeigen, ist enorm wichtig für die Zukunft der Lausitz.“ Dabei setzt die WR.Lausitz natürlich auf die neuen Kommunikationskanäle: „Um die Jugend direkt zu erreichen, werden wir z.B. auch auf Twitter und in verschiedenen anderen sozialen Medien verstärkt präsent sein.“ Bei Planungen setzt die Gesellschaft auf die Einbeziehung der Bevölkerung: „Wir wollen aus einer breiten Partizipation noch mehr Kraft schöpfen und werden alle Anregungen und Vorschläge zur Entwicklung unserer Lausitz aufnehmen.“, so der Geschäftsführer.

Torsten K. Bork erstaunt noch immer, dass für die meisten Brandenburger die Lausitz hinter Senftenberg und Spremberg zu enden scheint. Die Lausitz, sagt er, „ist Lebensraum für 1,1 Millionen Menschen und umfasst 235 Gemeinden auf einer Fläche, die viermal so groß ist wie das Saarland.“ Die Lausitz erstreckt sich vom südlichen Rand Berlins und reicht bis Zittau und Radeberg, die Ostgrenze geht von Görlitz bis Mühlberg. Für ihn sei die Lausitz eine europäische Zukunftsregion, sagt Bork. „Das ist die Chance.“ Die Besonderheit der Lausitz ist die nicht vergleichbare schwierige Ausgangssituation im Gegensatz zu ähnlich gebeutelten Regionen wie Leipzig/Halle oder das Rheinische Revier! Anreiz, Förderung und Geld reichen für den Strukturwandel nicht aus, so Bork. „Die Wertschöpfung pro Arbeitsplatz ist außerhalb derer, die in der Braunkohle arbeiten, geringer. Wenn man einen so bestimmenden Faktor wie die Braunkohle hat und den entfernen will, muss man sehr genau die Auswirkungen auf die restlichen vorhandenen Strukturen betrachten.“ Daraus, so Bork, würden sich zwei grundsätzliche Fragen ergeben: In welche Richtung soll der Strukturwandel gehen, und wie schafft man an den vielen Standorten Voraussetzungen für wirtschaftliche Entwicklung.

Gegen alles kleinmütige Regionalgerangel

Die WR.Lausitz will den weiten Horizont der Lausitzer Landschaft beherzt ins Denken und Handeln hineintragen: Engstirnige Konkurrenzallüren zwischen regionalen Strukturen sollen vermieden werden. „Nicht ein Mensch, nicht eine Gegend der Lausitz sollen zum alten Eisen gehören, dafür umso mehr alles kleinmütige Regionalgerangel“, so Bork. Die Wirtschaftsregion Lausitz sei eine funktionierende Organisationsstruktur, die im Strukturwandel von jedem genutzt werden könne. „Die zahlreichen Kompetenzen dieser großartigen europäischen Zukunftsregion mit Potenzial gilt es zusammenzuführen, um im Einklang aller Interessen zielgerichtet noch aktiver zu werden. Das kann die Wirtschaftsregion Lausitz für alle leisten“, ist sich Bork sicher. Besonderen Wert wird die WR.Lausitz dabei auf die enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit allen regionalen Städten und Gemeinden sowie auf die Erfahrungen und Kompetenzen der mandatierten Lausitzrunde von derzeit 25 Städten und Gemeinden, der direkt vom Strukturwandel betroffenen Kommunen, legen. Bürokratie solle vermieden und die vorhandene Funktionskraft der WR.Lausitz voll ausgeschöpft werden. Wichtige Kompetenzen erarbeitete sich die WR.Lausitz auch schon in den vergangenen neun Jahren als vormalige „Energieregion Lausitz“: Sie brachte regelmäßig Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Kammern, Verbände, Politik, Zivilgesellschaft und Sozialwesen zusammen, um neue Impulse für die Entwicklung der Gesamtregion zu setzen. Zudem ist die Gesellschaft bereits heute in der Lage, Fördergelder auf Länder-, Bundes- und EU-Ebene zu identifizieren, akquirieren und „einzuholen“. Sie hat in dieser Art bereits viele Projekte erfolgreich umgesetzt. „Wir müssen den Schritt wagen, nun auch an vorderster Stelle mitzuwirken“, sagt Bork, und: „Es geht um die Chance, europäische Förderungs- und Strukturveränderungsprozesse als Vorbild– und Modellregion aktiv zu Gunsten unserer Lausitz zu begleiten.“

Alles rund um das Thema Energie ist für die Menschen in der Lausitz nun wichtig, genauso wie Digitalisierung, Industrie 4.0, die chemische Industrie, Speichertechnik, Forschung, Wissenschaft, der Gesundheitssektor und der Tourismus. „Die Analyse mit der Leitbildentwicklung unserer Zukunftswerkstatt Lausitz wird auch viele neue Schwerpunkte aufzeigen“, so Bork weiter. 

Neben der technischen Infrastruktur in Straße, Schiene, ÖPNV, Internet, Strom- und Wasserversorgung ist auch auf soziale Einrichtungen zu setzen. „Wir wollen ein Signal aussenden, dass wir hier an die Zukunft glauben, daran, dass junge Familien hier leben und arbeiten werden.“

Hintergrund: 

Die WR.Lausitz ist als gemeinsame Lausitz-Plattform, deren Gründung auf das Mitwirken von Bund und der Bundesländer Sachsen und Brandenburg zurückgeht, eine stadt- und landkreisübergreifende Kooperationsgemeinschaft der Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Görlitz, der kreisfreien Stadt Cottbus und demnächst auch des Landkreises Bautzen. Die Wirtschaftsregion Lausitz verbindet Strukturentwicklung, Wirtschaft, Wissenschaft, Heimat und Lebensqualität. Umringt von den Zentren Berlin, Pozna? (Posen), Wroc?aw (Breslau), Dresden und Leipzig dient sie als attraktiver Lebensraum mit Perspektive und ist Ausgangspunkt, Ideen zu entwickeln und unternehmerische Ziele zu verwirklichen.

Ergänzend zu den bisher vorgelegten Konzepten und Überlegungen gibt es die neue Broschüre „Die Lausitz. Zukunftsatlas. Potenziale. Perspektiven.“  Diese zeigt über die unmittelbare Betroffenheit durch den Kohleausstieg hinaus eine bundeslandübergreifende Sicht mit grafischer Aufbereitung der Chancen und Möglichkeiten.

Internet: www.wirtschaftsregion-lausitz.de

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Eislöwen-Sonderzug auf nach Kassel

Dresden. Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden Wochenende auf Kassel und Freiburg. Auf ihrer Reise nach Hessen werden die Blau-Weißen am Freitag, 22. Februar, vom traditionellen Sonderzug und mehr als 300 Fans begleitet. Verletzungsbedingt nicht mit dabei ist weiterhin Verteidiger Sebastian Zauner. Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Alle Spiele, die jetzt vor uns liegen sind von enormer Bedeutung. Jede Mannschaft kämpft um die beste Platzierung und um jeden Punkt. Wir haben gegen die Huskies schon gute Auftritte gezeigt. Jetzt müssen wir auch wieder auswärts Punkte mitnehmen. Wir müssen mit viel Energie, aber dennoch diszipliniert auftreten. Gegen Freiburg ist die Ausgangslage nicht anders, auch wenn die Tabellensituation der Gäste sich etwas eindeutiger darstellt. Aber denken wir nur an Deggendorf, die ebenfalls nichts zu verschenken hatten. Wir können auf zwei Siege am letzten Wochenende aufbauen, müssen jetzt aber auch eine kleine Serie starten – gerade für den Kopf ist das mit Blick auf die kommende Phase der Saison absolut wichtig." Martin Davidek: „Wir wollen uns die beste Ausgangsposition verschaffen – und dazu ist es unverzichtbar, dass wir auch in Kassel wieder punkten. Dass uns mit dem Sonderzug so viele Fans begleiten, wird uns auf dem Eis sicher helfen. Kassel ist eine aggressive Mannschaft, aber wir haben schon bewiesen, dass wir das Team schlagen können." Das DEL2-Punktspiel bei den Kassel Huskies beginnt am Freitag, 22. Februar, 19.30 Uhr. Die Partie wird geleitet von den HSR Nicole Hertrich und Sascha Westrich. Am Sonntag, 24. Februar empfangen die Dresdner Eislöwen den EHC Freiburg 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Die HSR Tony Engelmann und Sascha Westrich leiten die Partie. Erstmalig setzen die Dresdner Eislöwen im Rahmen des Spiels einen Sledge-Hockey-Tag um. SpradeTV zeigt beide Spiele live. (pm) Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden Wochenende auf Kassel und Freiburg. Auf ihrer Reise nach Hessen werden die Blau-Weißen am Freitag, 22. Februar, vom…

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