pm

Fragwürdigen Werbemaschen keine Chance geben

Verbraucherzentrale warnt vor Werbung mit Corona-Schutz

Die aktuelle Corona-Krise ruft weiterhin zweifelhafte Angebote auf den Plan. Bisher gibt es keinerlei Warnungen bezüglich einer Ansteckung über das Trinkwasser. Dennoch wandten sich nun genau zu diesem Thema Verbraucher aus dem Vogtland an die Verbraucherzentrale Sachsen. Diese erhielten Werbung für Wasserfilter und deren besonderen Schutz vor einer Covid-19-Ansteckung.

„Der Vertreiber springt auf die Sorge vor einer Erkrankung auf und suggeriert, dass gefiltertes Wasser vor einer Infektion schützt“, erklärt Dr. Birgit Brendel, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. „Dies trifft jedoch eindeutig nicht zu.“ Zwar ist regelmäßiges Trinken bei Atemwegserkrankungen empfehlenswert, da es das Feuchthalten der Schleimhäute unterstützt. Dafür ist normales und ungefiltertes Leitungswasser aber völlig ausreichend.

Der wesentliche Übertragungsweg verläuft über die sogenannte Tröpfchen-Infektion, bei der die Coronaviren von infizierten Menschen in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet werden. Weiterhin können die Erreger über Schmierinfektionen übertragen werden. Hierbei gelangen die Viren von den Händen an die Schleimhäute der Nase oder des Auges, wo sie zu einer Infektion führen können. „Nach aktuellem Wissensstand wird die Infektion nicht über Lebensmittel und Trinkwasser übertragen“, so Brendel. Daher ist es auch nicht sinnvoll, Wasser als Infektionsschutz zusätzlich zu filtern.

Ratsuchende Verbraucher können auf der Homepage der Verbraucherzentrale Sachsen eine telefonische Beratung vereinbaren oder per E-Mail anfragen.

pm/Verbraucherzentrale Sachsen

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Neuer Chefarzt am Zittauer Klinikum

Zittau. Ab 1. April hat die Klinik für Innere Medizin am Krankenhaus in Zittau einen neuen Leiter. Dr. med. Wolfgang Eipperle übernimmt die Leitung von Chefärztin Dr. med. Heidrun Zeißig. Eipperle, Jahrgang 1960, hat nach dem Abitur in seiner Heimatstadt Crailsheim (Baden-Württemberg) an der RWTH Aachen Humanmedizin studiert und ist danach als Truppenarzt zur Bundeswehr gegangen. Im Bundeswehrkrankenhaus Ulm erfolgte die Facharztausbildung im Bereich der Anästhesie. Es folgten eine weitere Facharztausbildung in Neurochirurgie in Kaiserslautern und Stuttgart und eine fachärztliche Weiterbildung als Internist in Waiblingen mit der Subspezialisierung Gastroenterologie (Magen-Darm-Erkrankungen). Weitere berufliche Einsatzschwerpunkte führten Dr. Eipperle auch nach Thüringen. Seit 2012 ist er als Leitender Oberarzt in Eichstätt, Öhringen und Rotenburg/Fulda tätig. Nun wird er die Klinik für Innere Medizin am Standort Zittau weiterführen. Wolfgang Eipperle freut sich auf die neue Tätigkeit am Klinikum Oberlausitzer Bergland: „Man spürt den alten Geist der einst reichen Stadt, die sich ihre kulturellen Schönheiten, wertvolle Zeugnisse der Vergangenheit, aber auch eine aufgeschlossene Atmosphäre für die Zukunft auf eine ganz besondere, sympathische Weise bewahrt hat. Zittau ist einfach sehens-, erlebens- und liebenswert.“ Ab 1. April hat die Klinik für Innere Medizin am Krankenhaus in Zittau einen neuen Leiter. Dr. med. Wolfgang Eipperle übernimmt die Leitung von Chefärztin Dr. med. Heidrun Zeißig. Eipperle, Jahrgang 1960, hat nach dem Abitur in seiner Heimatstadt…

weiterlesen