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Erste Hilfe in Corona-Zeiten

Sachsen. So schützen sich Ersthelfer vor einer Ansteckung

 In Zeiten von Corona haben viele Menschen Angst um ihre eigene Gesundheit. Wie können wir also im Notfall Erste Hilfe leisten, ohne uns selbst zu gefährden und eine Ansteckung mit Covid-19 zu riskieren.

»Grundsätzlich sollte jeder Mensch immer Erste Hilfe leisten, allein schon aus Solidarität«, sagt Roy-Udo Heim, Fachreferent Erste Hilfe der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Sachsen. »Der Ersthelfer sollte dabei immer auf seinen Eigenschutz achten und sich selbst nicht in Gefahr begeben.« In Corona-Zeiten bedeutet das: Einen Notruf absetzen ist das Minimum im Notfall, denn unterlassene Hilfeleistung ist auch jetzt strafbar.

Da es sich bei den meisten Ersthelfern um Verwandte oder Bekannte handelt, kann das Risiko einer Corona-Erkrankung abgeschätzt werden. »Kennen Sie den Verletzten nicht oder ist er an Corona erkrankt, können Sie auf die Beatmung verzichten. Sie setzen den Notruf ab und führen anschließend ununterbrochen die Herzdruckmassage durch«, so Heim. »Zur weiteren Eigensicherung können Sie sich und dem Verletzten einen Mundschutz, auch aus Stoff, anlegen.«

Wenn man als Ersthelfer zur Risikogruppe gehört, sollte man einen Notruf absetzen und danach andere Personen ermuntern, aktiv zu helfen. Ist außer Ihnen aber niemand in der Nähe, sollte versucht werden, die Hilfe mit einem angemessenen Sicherheitsabstand auszuführen.  

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Belger und Betsch gewinnen 1. BobRun

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