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Elternbeiträge für Lockdown-Zeit werden erstattet

Freistaat und Kommunen teilen sich die Kosten

Eltern, die ihr Kind aufgrund des aktuellen Lockdowns nicht in Krippe, Kindergarten, Hort oder in der Kindertagespflege betreuen lassen können, sollen dafür keine Elternbeiträge entrichten müssen. Eine komplette Erstattung soll es aber nicht geben.

Landtagsabgeordnete Peschel fordert komplette Entlastung der Familien

Der AfD-Landtagsabgeordnete Frank Peschel forderte die Erstattung der Hort- und Kitagebühren sowie des Eigenanteils bei der Schülerbeförderung bereits Anfang Januar. »Seit Mitte Dezember 2020 sind Schulen und Kitas (bis auf Notbetreuung) geschlossen. Viele Eltern müssen mit massiven Lohnkürzungen leben und trotzdem all ihre laufenden Kosten weiterhin voll bezahlen. Darunter sind auch viele einkommensschwache Familien und Alleinerziehende, die jetzt schon unter den hohen Gebühren und Kosten leiden«, findet er deutliche Worte in Richtung Landesregierung. Seine Forderung: Der Freistaat solle die Gebühren für die Elternteile komplett übernehmen, solange der Lockdown gilt.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung des Sächsischen Finanz- und Kultusministeriums wurde am 8. Januar schließlich bekanntgegeben, dass die Familien entlastet werden.

Familien bekommen Geld zurück

Für den Zeitraum vom 14. Dezember 2020 bis 17. Januar 2021 wird demnach ein Monatsbeitrag pauschal erstattet. Bei einer fortgesetzten Schließung soll die Entlastung der Eltern über Beitragserstattungen fortgesetzt werden, und zwar für jede Woche zu einem Viertel des jeweiligen Monatsbetrages. Diese Befreiung gelte allerdings nur, wenn die Notbetreuung nicht in Anspruch genommen wurde. Die Rückerstattung der Elternbeiträge erfolgt über die jeweiligen Träger der Einrichtungen. Mit dieser Regelung möchte die Landesregierung vielen Familien finanziell entgegenkommen. Die Kosten teilen sich die Kommunen und der Freistaat jeweils hälftig aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleiches sowie dem Corona-Bewältigungsfonds.

Vorgezogene Winterferien für die Schüler

Beschlossen wurde ebenfalls, dass wegen anhaltend hoher Infektionszahlen die Schulen, Schulinternate und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bis zum 7. Februar geschlossen bleiben. Die Schülerinnen und Schüler setzen so lange bis Ende Januar die häusliche Lernzeit fort und haben in der ersten Februarwoche ein vorgezogene Woche Winterferien.

Ausnahmen bestehen für Abschlussklassen. Diese können unter besonderen Hygienemaßnahmen den Unterricht am 18. Januar wiederaufnehmen, damit ihnen, laut Ministerpräsident Michael Kretschmer, ein guter Abschluss ermöglicht wird. Die Entscheidung wurde von Elternvertetern mitgetragen.

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Auf ein Wiedersehen in Saxdorf

Saxdorf. In Abstimmung mit dem Förderverein der Landesgartenschau Torgau 2022 organisierten die Vereinsmitglieder Anfang März die Frühblühertage. So mancher Besucher hatte ein pflanzliches Andenken in der Tasche und der Verein finanziell einen guten Start ins neue Gartenjahr. »Wir hatten beim Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster Rosi Stamm, unsere unermüdliche Helferin, für einen Kulturpreis vorgeschlagen. Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung erhielt sie den Kulturpreis für Heimatpflege, auch wenn sie an der Veranstaltung leider nicht teilnehmen konnte«, so der Vereinsvorsitzende Klaus-Peter-Manig. Danach begann die Zeit der Absagen. Eine Veranstaltung nach der anderen fiel aus. Zum Sommeranfang organisierte die Evangelische Kirchengemeinde Bad Liebenwerda zwei kurze musikalisch-literarische Gottesdienste. Am 26. Juli wurde der Radiogottesdienst des MDR aus der Saxdorfer Galerie übertragen. Dass auch der Deutschlandfunk diese Sendung übernommen hatte, war dann am Hörertelefon zu erleben. Am 28. August wurde ein Neuanfang versucht. Irmela Boßler und Bernhard Kastner schenkten dem Verein ein schönes, stimmungsvolles Konzert. Die danach geplanten Konzerte und Veranstaltungen konnten durchgeführt werden. Das traditionelle Jahresabschlusskonzert mit Andreas Göbel war bei nicht einmal halbvoller Galerie ausverkauft. Im Pfarrgarten gelang es, dank vieler Helfer, Unterstützer und Spender, den Garten zu erhalten und behutsam zu entwickeln. Der Gestaltungsbeirat traf sich zweimal. Höhepunkte im Gartenjahr waren wieder die Frühlingsblüte und die Rosenzeit. Das Ensemble Kirche-Pfarrhaus-Garten wurde maßgeblich vom Maler Hanspeter Bethke geprägt. Saxdorf soll als Ort von Kultur, Kunst und Garten erhalten werden. Zu diesem Zweck arbeitet der Kunsthistoriker Andreas Pretzel über geförderte Projekte seit Monaten in Saxdorf. Er erfasste 665 Gemälde, 6610 Arbeiten auf Papier sowie 640 Arbeiten anderer zeitgenössischer Künstler. »Für uns endete das Jahr 2020 mit einer sehr guten Nachricht: Andreas Pöschl, der ehemalige Kulturamtsleiter des Landkreises Elbe-Elster, seit Jahrzehnten ein Freund von Hanspeter Bethke und Karl-Heinz Zahn, ist seit 1. Januar 2021 Vereinsmitglied. Wir rechnen fest damit, dass somit die kulturelle Arbeit eine neue Qualität erreicht. Im Namen des Vorstandes freue mich auf ein Wiedersehen im Saxdorfer Pfarrgarten«, betont der Vereinsvorsitzende.In Abstimmung mit dem Förderverein der Landesgartenschau Torgau 2022 organisierten die Vereinsmitglieder Anfang März die Frühblühertage. So mancher Besucher hatte ein pflanzliches Andenken in der Tasche und der Verein finanziell einen guten Start ins…

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