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Eggerts SachsenWind – Wider die Bürokratie

Sage einer, Finanzminister lieferten keine guten Nachrichten, wohingegen sie mit schlechten, etwa über Steuern und Abgaben, regelmäßig die Zeitungsspalten füllten. Sachsens Kassenwart  Matthias Haß (CDU) hat es jüngst andersherum versucht – wenngleich für das Thema nur wenige Zeitungszeilen verwendet wurden, und das nicht auf Seite 1, sondern deutlich weiter hinten. Dabei hätte die Nachricht eine bessere Platzierung verdient: Haß will einen Bürokratieberg abtragen, der Bürgermeister oder auch Privatleute zuweilen zur Verzweiflung treibt, Bauvorhaben verzögert und die Kosten steigert – die Rede ist vom Fördermittel-Wesen.

Nach den Plänen des Finanzministers stünden künftig denjenigen weniger Hürden im Weg, die an Fördergeld heran kommen wollen. Beispielsweise soll dann schon mal mit dem Bau einer Straße, eines Sportplatzes oder eines Kindergartens begonnen werden dürfen, ehe die einschlägigen Papiere endgültig mit Unterschrift und Stempel versehen sind. Gut so.

Doch ob der kühne Plan tatsächlich im wirklichen Leben Wirkung zeigen kann, steht dahin. Zuvor nämlich ist eine Lebensaufgabe zu bewältigen: Die Zahl der Richtlinien, die zu ändern oder zu beseitigen sind, beläuft sich auf nicht weniger als – 140.

Ihr Hans Eggert

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Regionaler Zugewinn

Drebkau.  Anlässlich des ersten Bauabschnittes fand am 15. Oktober im Schlosspark Drebkau-Raa­kow die Grundsteinlegung bei bestem Wetter mit zahlreich geladenen Gäs­ten statt. Das Großprojekt umfasst drei Mehrfami­lienhäuser mit jeweils 21 Mietwohnungen. Vergeben werden Ein- bis Vierraumwohnungen, die barrierefrei zu errei­chen sind und in der jede Altersgruppe ein modernes Zuhause zum Wohlfühlen findet. Die Wohnungen sind in bester Lage, umgeben von einer wunderschönen Naturkulisse und bieten neben einem Balkon, Dach­terrasse bzw. Terrasse, eine moderne Einbauküche und ausreichend Parkmöglich­keiten vor Ort. Der potenzielle Mieter darf seine Wohnung in Ab­sprache mit dem Bauherrn individuell bemustern und gestalten, was die Farbge­bung der Wände, der Ein­bauküche und die Auswahl der verschiedenen Boden­beläge betrifft. Das erste Haus soll bis Ende nächsten Jahres bezugsfertig sein. Bei der Grundsteinle­gung spielte das Wetter mit und die zahlreich gelade­nen Gäste hörten gespannt den Verantwortlichen zu. So sprach Olaf Lalk, Vize­landrat des Spree-Neiße Kreises, begeistert und er­wähnte explizit, dass sich hier ein regionaler Unter­nehmer einem Immobilien Großprojekt gewidmet und sehr viel finanzielle Mittel in die Region investiert hat. Feierlich wurde dieser Moment für die Zukunft mit einer Zeitkapsel fest­gehalten und ein Segen für das Grundstück ausgespro­chen. Insgesamt ist dieses Projekt ein Gewinn für die ländliche Region und ein weiterer Schritt diese auch attraktiv zu gestalten.   Anlässlich des ersten Bauabschnittes fand am 15. Oktober im Schlosspark Drebkau-Raa­kow die Grundsteinlegung bei bestem Wetter mit zahlreich geladenen Gäs­ten statt. Das Großprojekt umfasst drei Mehrfami­lienhäuser mit jeweils 21 Mietwohnungen. …

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