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Eggerts SachsenWind – Sächsische Schweiz?

Das muss man Michael Kretschmer lassen: Er ist wie keiner seiner Vorgänger im Amt des Ministerpräsidenten unterwegs, um mit den Leuten zu reden. Seine »Sachsengespräche« beispielsweise sind mittlerweile so etwas wie Alltag. Das mag einem traumatischen Erlebnis geschuldet sein, dem sich Kretschmer bei der jüngsten Bundestagswahl ausgesetzt sah: Er verlor seinen bislang für die CDU sicheren Wahlkreis an einen AfD-Kandidaten.

Darüber hinaus aber darf man ihm wohl zugute halten, dass er sich ein Stück jener Offenheit gegenüber Bürger-Wünschen erhalten hat, die vielen anderen politischen Akteuren abhanden gekommen ist. Ob sich das für Kretschmer und seine ans Regieren gewöhnte Partei bei der kommenden Landtagswahl auszahlt, sei dahingestellt. Für das sächsische Wahlvolk immerhin würde es etwas bringen: Das nämlich will, hat Kretschmer immer wieder gehört, mehr Mitsprache zwischen den Wahlen. Und die soll es, die Schweiz lässt grüßen, bekommen – per Volksbefragung. Kretschmer nennt das »Volkseinwand«.

Einem solchen könnte jedes Gesetz nach einem festen Verfahren ausgesetzt werden, das der sächsische Landtag beschließt. Nur eines nicht: das zum Landeshaushalt. Aber hört beim Geld die Freundschaft wirklich auf?

Ihr Hans Eggert

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St. Joseph-Stift: Baby Nr. 1000 ist da

Dresden. Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter groß und ist bereits das dritte Kind seiner Eltern. Die kommen eigentlich aus Riesa, haben sich aber ganz bewusst für die Entbindung in dem Dresdner Krankenhaus entschieden. „Die Erfahrungen bei den Geburten meiner ersten beiden Kinder in einer anderen Klinik waren leider nicht so positiv. Deshalb bin ich auf die Suche gegangen. Aufgrund der Beckenendlage von Charlotte Mara habe ich mich im St. Joseph-Stift beraten lassen und war sofort überzeugt. Das Personal, das ruhige Arbeiten ohne Hektik und Stress haben mir ein sehr sicheres Gefühl gegeben. Auch dass man hier auf das Stillen und den Bindungsaufbau von Mutter und Kind so viel Wert legt, das ist etwas Besonderes, das findet man nicht überall", begründet die frischgebackene Mama Stefanie.   Im St. Joseph-Stift, das seit 2011 nach den Kriterien von WHO und UNICEF als "Babyfreundliche Geburtsklinik" zertifiziert ist, gibt es  nicht nur ärztlich und pflegerisch, sondern auch räumlich beste Voraussetzungen für Entbindungen:  Drei Kreißsäle, ein Entbindungsraum für Wassergeburten, Wehenzimmer, ein OP-Saal für Kaiserschnittentbindungen sowie wohnliche Ein- und Zweibettzimmer, die auch als Familienzimmer genutzt werden. Das ganzheitliche Betreuungskonzept kommt bei den Dresdnern gut an: Im vergangenen Rekordjahr kamen 1.678 Neugeborene im St. Joseph-Stift zur Welt. In diesem Jahr waren es per 16. August schon 523 Jungen und 479 Mädchen, darunter zwei Zwillingsgeburten (deshalb 1.002 Kinder).Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter…

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