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Eggerts SachsenWind – Preis-Fragen

US-Präsident Donald Trump soll, sehr zur allgemeinen Erheiterung der Dänen, darüber nachgedacht haben, Grönland zu kaufen – die größte Insel der Erde, einst eine dänische Kolonie, ist heute ein autonomes Gebiet Dänemarks.

Warum Trump Grönland kaufen will? Richtig: Es ist zwar bevölkerungsarm, aber rohstoffreich und strategisch wichtig. Wieviel Trump dafür auf den Tisch legen würde, bleibt unklar. Wie sich der Verhandlungspreis für die Immobilie errechnet, bleibt ebenfalls im Nebel. Schließlich gibt es einen derartigen Grundstücksdeal selten.

Doch unklar hin oder her – die Story lädt ein, über die Preisbildung nachzusinnen. Auch am Beispiel Sachsens: Wären die Zahl der Sachsen wichtig oder nur die unter ihnen lagernden Bodenschätze, spielte ihr Steueraufkommen oder die Frage eine Rolle, wieviele Straßen- und Schienenkilometer, Supermärkte, Theater und Schulen ihnen zur Verfügung stehen? Und würden Sachsens Einmaligkeiten – so die spezielle Weihnachtsstollen-Rezeptur, das Meißner Porzellan und die Preziosen des »Grünen Gewölbes« – besonders preistreibend wirken? 

Nun ja, ein Gedankenexperiment. Denn Sachsen steht nicht nur nicht zum Verkauf, es ist auch unbezahlbar. Selbst für einen Immobilienspezialisten wie Trump.

Ihr Hans Eggert

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Bessere Luft: Grenzwerte Bergstraße unterschritten

Dresden. Die Luftqualität über Dresden, bezogen auf die Messwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid, hat sich 2019 weiter verbessert. Seit drei Jahren werden die Luftschadstoffwerte an den drei Dresdner Messstellen Schlesischer Platz, Winkelmannstraße und Bergstraße eingehalten. An der Bergstraße wurde der Stickstoffdioxid-Grenzwert nach Berechnungen der Landeshauptstadt sogar nicht nur eingehalten, sondern vergangenes Jahr erstmals mit 35 Mikrogramm je Kubikmeter deutlich unterschritten. Der Grenzwert für das Jahresmittel liegt bei 40 Mikrogramm je Kubikmeter.Auch die Feinstaubwerte blieben 2019 an allen Messstellen im grünen Bereich. Nach einer ersten Einschätzung führen mehrere Faktoren zur Verbesserung der Luftqualität. An der Messstelle Bergstraße wirken sich konkret die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit und die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit zwischen  Nöthnitzer Straße bis Einmündung Kohlenstraße auf 50 km/h positiv aus. Umweltamtsleiter Wolfgang Socher ist erfreut über die Entwicklung: „Es zeigt sich, dass die Verkehrspolitik der Stadt allmählich Früchte trägt. Diese setzt vor allem auf die Stärkung des Umweltverbundes bestehend aus Öffentlichen Personennahverkehr sowie Fuß- und Radverkehr. Verbesserungen in der Kfz-Technik, die es nach der Bewältigung des Dieselabgasskandales gibt, tragen sicherlich auch zur Reduktion von Luftschadstoffen bei“, sagt Socher. Laut des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts der Landeshauptstadt soll bis 2030 der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß des Dresdner Verkehrs um 40 Prozent sinken. Mehr zum Luftreinhalteplan der Stadt hier und aktuelle Messwerte hier Die Luftqualität über Dresden, bezogen auf die Messwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid, hat sich 2019 weiter verbessert. Seit drei Jahren werden die Luftschadstoffwerte an den drei Dresdner Messstellen Schlesischer Platz, Winkelmannstraße und…

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