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Eggerts SachsenWind – Kugelschreiber

Unlängst räsonierte der SachsenWind-Schreiber über den Wahlplakatewald, der sich derzeit übers Land ausbreitet, und äußerte angesichts der bedruckten Papiermassen ökologische Bedenken. Nun muss er sich von einigen wahlkämpfenden Parteien belehren lassen: Sie achten bei der Produktion wahlwerbender Mittel sehr wohl aufs Klima und auf Umweltfreundlichkeit.

Voran die Grünen. Plastebeutel oder Kugelschreiber gibt’s nicht mehr, dafür Luftballons aus Naturkautschuk oder vegane Kondome. Auch wird Blumensamen verteilt, auf dass es möglichst bis zur Wahl im Freistaat grünt und blüht. Und grün gedruckt wird auf recyceltem Papier.

Auch die CDU macht’s umweltbewusst – keine Plastebeutel, dafür wiederverwendbare Papiertüten. Bei der SPD gibt‘s statt Plaste- die beliebten Jutebeutel, dazu Trinkbecher aus Maisstärke, bei der FDP setzt man allgemein »auf nachhaltige Wahlwerbung«. Einzig die AfD tanzt aus der Reihe: Da das Klima sich nach deren Erkenntnissen unabhängig von menschlichem Tun wandle, werden nach wie vor plastene Kugelschreiber unters Wahlvolk gebracht.

Allerdings wäre dabei zu bedenken: Plaste entsteht auf Erdölbasis. Und Öl ist irgendwie endlich. Doch bitte – bis zur Landtagswahl reichen die Ölreserven allemal.

Ihr Hans Eggert

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Aubis Fishing: Vater&Sohn gründen Angelschule

Dresden. Ein dreistündiger Crashkurs für Anfänger und begleitete Angelausflüge zu sächsischen Gewässern - schon sollte es mit dem Anbeißen klappen. „Wer angeln will, macht üblicherweise einen Lehrgang für den Fischereischein und lernt erstmal nur Theorie", weiß Kay Aubrecht. "Bei uns gibt es dagegen sofort praktische Tipps. Nichts ist frustrierender, als mit dem nagelneuen Angelschein loszuziehen und ohne Fisch nach Hause zu kommen." Der passionierte Angler, der selbst im Vorstand des Vereins „Dresdner Angel- und Naturfreunde e.V.“ agiert und sich dort mit der Aktion „Sauberes Gewässer“ auch gegen die Verschmutzung der Uferzonen einsetzt, angelt seit seine zwölften Lebensjahr. Gemeinsam mit seinem 14-jährigen Sohn Ben gründete er jetzt die Angelschule „Aubis Fishing“, mit der Spontan-Anglern zu schnellem Erfolg verholfen werden soll. „Wir waren schon oft mit Freunden beim Angeln und haben ihnen gezeigt, wie man eine Angel so benutzt, dass es überhaupt möglich ist, einen Fisch zu angeln“, erzählt Ben. „So entstand die Idee, eine Angelschule zu gründen, aber nie war so richtig Zeit dafür.“ Den letzten Ausschlag gab die Corona-Zeit. Eigentlich ist Kay Aubrecht Unternehmer und betreut mit seiner Firma SAM-Production Veranstaltungen wie die Dresdner Schlössernacht oder das Große Adventskonzert im Dynamo-Stadion. Doch in den vergangenen Monaten, als die gesamte Kultur- und Veranstaltungsbranche im Komplett-Lockdown lag und teilweise noch immer liegt, blieb Aubrecht viel Zeit für sein Hobby Angeln. So nahm die Idee der Angelschule konkrete Gestalt an. „Wir haben Angeltouren entworfen, viel Wissenswertes zusammen getragen und eine Webseite gebaut, auf der verschiedene Workshops und Touren samt Anmeldeformularen, Terminen und  Tipps zum Thema Angeln zu finden sind." Natürlich geht es auch um Genehmigungen, Fischereischeine und Angelreviere. Wer sich spontan für einen Spontan-Angelkurs interessiert: Der erste dreistündige Crashkurs beginnt am 11. Juli. Und wenn dann der Fisch am Haken ist, hat Hobbykoch Kay Aubrecht auch gleich noch die besten Tipps zur Zubereitung zur Hand. Ein dreistündiger Crashkurs für Anfänger und begleitete Angelausflüge zu sächsischen Gewässern - schon sollte es mit dem Anbeißen klappen. „Wer angeln will, macht üblicherweise einen Lehrgang für den Fischereischein und lernt erstmal nur Theorie",…

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