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Eggerts SachsenWind – Kohle-Kohle

Im Januar beschloss eine »Kohlekommission«, die Förderung der deutschen Braunkohle bis 2038 einzustellen und mithin deren Verfeuerung zum Zwecke der Stromerzeugung. Seither werden immer mehr Überlegungen bekannt, wie dieser für die betroffenen Regionen (unter anderem in der Lausitz und in West-Sachsen) tiefgreifende Wandel vollzogen, wie also neue Arbeitsplätze geschaffen, die Folgen des Umpflügens ganzer Landstriche beseitigt, die Stromversorgung gesichert und vor allem die Lebensperspektiven jener Menschen möglichst schmerzfrei verändert werden können, die ihr Brot mit und in der »Kohle« verdienen.

40 Milliarden Euro will der Bund dafür springen lassen, etwa ein Viertel davon soll nach Sachsen fließen. Soll, denn Gesetz ist das noch lange nicht. Nach Bekanntwerden der Summen meldeten sich immerhin schon mal fünf CDU/CSU-Hinterbänkler im Bundestag und teilten mit, die Sache könne so nicht laufen. Sie sorgen sich um Stromversorgung und Strompreise – was man durchaus diskutieren kann.  Allerdings scheint’s eher ums Geldverteilen zu gehen. Denn die Herren kommen nicht aus den Kohle-Ländern, sondern u.a. aus Baden-Württemberg und Bayern.

Und dorthin, welch ein Affront, soll kein einziger Euro der Kohle-Kohle fließen.

Ihr Hans Eggert

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Rödertalbienen verlieren Nervenkrimi

Großröhrsdorf. 303 Zuschauer sahen im Bienenstock ein bis zum Ende enges Spiel mit ständigen Führungswechseln. Erneut zog der HCR den Kürzeren und verlor mit 24:25 (11:12). Die Gäste hatten zunächst Anwurf, nutzten diesen Vorteil aber nicht. Nach einem Fehlpass schnappte sich die einmal mehr glänzend aufgelegte Torfrau Ann Rammer den Ball und spielte einen weiten Pass auf Rabea Pollakowski (11/6 Tore). Die flinke Außenspielerin netzte zur 1:0-Führung ein. Auf der Gegenseite fiel direkt der Ausgleichstreffer. Dann waren wieder die Bienen am Zug. Brigita Ivanauskaite (5 Tore) band zwei gegnerische Abwehrspielerinnen und spielte einen klugen Pass zur einwurfbereiten Thilde Boesen (1 Tor), die zur erneuten Führung traf. Nach dem 2:2-Ausgleich durch die SG H2Ku Herrenberg passierte lange Zeit nicht viel auf dem Tableau. Beide Mannschaften leisteten sich viele Fehlpässe und andere technische Fehler. So vergingen fast fünf Minuten, ehe Meret Ossenkopp (5Tore) nach einer schönen Ballstafette (5 Tore) zur erneuten Führung (3:2) einnetzte. In der 13. Minute gingen dann die Gäste nach einem Tempo-Gegenstoß durch Sandra Kußmaul (1 Tor) zum ersten Mal mit 5:4 in Führung. Die Bienen konterten und drehten den Spielstand dank Ivanauskaite und Lisa Loehnig (1 Tor) zum 6:5. Bis zur 20. Minute hatte sich der HCR nach einem verwandelten Strafwurf von Pollakowski die erste Zwei-Tore-Führung erarbeitet (9:7). Nur kurze Zeit später glichen die „Kuties“ aus Herrenberg schon wieder aus (9:9). So ging es hin und her. Erst neun Sekunden vor der Sirene nutzte die Leibssle-Sieben erneut einen Fehler der Rödertalbienen zur 12:11-Halbzeitführung. HCR-Trainer Mühlner schien in der Kabine klare Worte gefunden zu haben, denn nach gut zehn Minuten war seine Mannschaft zurück auf der Platte und bereit für die zweite Hälfte. Diese begann vielversprechend – Julia Mauksch (1 Tor) passte zu Ossenkopp. Die Außenspielerin nutzte den Platz und erzielte den 12:12-Ausgleich. Die SG konterte mit dem erneuten Führungstor. Dann bewies Saskia Nühse gute Übersicht und spielte einen Bodenpass zur einwurfbereiten Ossenkopp, die ausglich. Bis in die 40. Minute lief die Mühlner-Sieben diesem knappen Rückstand hinterher. Dann nutzte der HCR zwei Fehlpässe der SG. Beide Male war es Pollakowski die den jeweiligen Tempo-Gegenstoß zur 18:17-Führung verwertete. Nun behaupteten die Gastgeberinnen die knappe Führung, auch weil Torfrau Rammer teilweise mit der Fußspitze rettete (48. Minute). Ivanauskaite hämmerte auf der Gegenseite den Ball zum 20:19 in die Maschen. Im Anschluss erlaubten sich die Bienen wieder mehr technische Fehler und prompt ging Herrenberg mit 21:20 in Front. Angepeitscht von den Heimfans kämpfte der HCR um jeden Ball und drehte das Blatt erneut (22:21 in der 56. Minute) Doch auch die Kuties steckten nicht auf. Sie eroberten sich die Führung beim 23:22 zurück. Die letzten 120 Sekunden waren ein Herzschlagfinale. Zunächst spielte Ivanauskaite einen hochriskanten Pass zu Ossenkopp. Die behauptete sich gegen zwei Gegenspielerinnen und erzielte das 23:23. Herrenberg war am Zug und stellte auf 24:23. Erneut war es Ossenkopp die das 24:24-Unentschieden erzielte. Bienen-Coach Mühlner wollte den schnellen Ballgewinn und öffnete die Abwehr. Die SG passte sich bis zum Kreis durch und konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Strafwurf verwandelte Kerstin Foth (5/4 Tore) zum 25:24 aus Sicht der Gäste. Mühlner zückte bei noch 23 Sekunden auf der Uhr seine letzte grüne Karte. Leider brachte dieser Angriff nichts mehr ein, sodass am Ende die Kuties jubelten. In diesem bis zum Schluss spannenden Match ließen die Bienen im Angriff wieder zu viel liegen. So konnten die vielen Fehler der Gegnerinnen nicht in einen beruhigenden Vorsprung umgemünzt werden. In den entscheidenden Phasen des Spiels ließ der HCR die nötige Abgezocktheit und Ruhe vor dem Tor vermissen, um solche engen Spiele gewinnen zu können. So müssen sich die Rödertalbienen erneut fragen, warum sie gegen eine Mannschaft, die nicht besser spielte, verloren. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Ausschlaggebend für die Niederlage war, dass wir zu viele Bälle verworfen haben. Wir waren einfach zu ungeduldig. Vielleicht hat auch die Breite im Kader gefehlt. Trotz der Niederlage bereiten wir uns auf Kirchhof nicht anders vor. Die Punkte, die wir heute verloren haben. Müssen wir dann eben nächste Woche einfahren.“ Florian Triebel303 Zuschauer sahen im Bienenstock ein bis zum Ende enges Spiel mit ständigen Führungswechseln. Erneut zog der HCR den Kürzeren und verlor mit 24:25 (11:12). Die Gäste hatten zunächst Anwurf, nutzten diesen Vorteil aber nicht. Nach einem Fehlpass…

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Null-Punkte-Wochenende für die Eislöwen

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Ravensburg Towerstars mit 3:6 (0:1; 0:4; 3:1) verloren. Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf den Einsatz von Stürmer Christian Kretschmann (grippaler Infekt). In der 16. Spielminute brachte Patrick Seifert die Gäste aus Ravensburg in Führung. David Zucker (25.) erhöhte durch einen Shorthander. Tero Koskiranta (30.), Andreas Driendl (32./PP) und Vincenz Mayer (36.) schraubten den Spielstand aus Sicht der Gäste weiter in die Höhe. Im letzten Drittel machten Nick Huard (41. + 50./PP2) und Thomas Pielmeier (55./PP) mit ihren Treffern Hoffnung auf die Wende des Spiels, aber Thomas Merl (56.) netzte zum 3:6-Endstand ein. Tomek Valtonen, Cheftrainer Ravensburg Towerstars: „Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft am heutigen Abend. Wir starteten sehr gut ins Spiel und haben zwei erste gute Drittel gezeigt. Danach bekamen wir viele Strafen und Dresden erzielte zwei Tore. Die Spieler hatten die Situation aber unter Kontrolle und schlussendlich können wir mit drei Punkten nach Hause fahren.“ Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Sicherlich ist die Leistung der Mannschaft nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Nach dem guten Spiel in Heilbronn am Freitag mit viel Leidenschaft und Körperkontakt, waren wir heute sehr weit weg davon. Das einzig Positive ist, dass wir weitergekämpft haben. Es wird ein langer und harter Weg, aber wir werden ab morgen wieder an uns arbeiten.“ Thomas Pielmeier: „Es war nicht gut, was wir heute gezeigt haben. Am Schluss sind wir nochmal rangekommen, aber wenn du immer hinten nachläufst und das im Hinterkopf hast, drückt dich das mental. Du spielst da draußen nicht frei und das hat man heute gesehen. Wir haben schon fast ängstlich gespielt, keiner wollte Fehler machen und Verantwortung übernehmen, aber meistens passieren gerade dann die Fehler. “ Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 25. Oktober um 19.30 Uhr beim EV Landshut. (pm)Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Ravensburg Towerstars mit 3:6 (0:1; 0:4; 3:1) verloren. Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf den…

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