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Eggerts SachsenWind – Kein Eisbein

Nein, man muss Schweinefleisch, gar das fette Eisbein auf dem Teller nicht mögen, und ja, man kann Fleisch gänzlich verschmähen, also vegetarisch leben – doch man darf in diesem Land auch mit Appetit sein Schnitzel Wiener Art verzehren, ohne gleich ins gesellschaftliche Abseits gestellt zu werden. Ernährungs- und Essgewohnheiten sind, seit die Kirchen dem Volke nicht mehr zwingend vorschreiben können, in bestimmten Zeiten zu fasten, also unter anderem kein Fleisch zu sich zu nehmen, zur Privatsache geworden – abgesehen von gelegentlichen grünen Ermahnungen, klimafreundlich zu speisen.

Und abgesehen von Leuten, denen der Schweinefleischverzehr als grobes politisches Vergehen auf den Magen schlägt. Wie dem Leiter zweier Leipziger Kitas. Der verbannte neulich Schwein per, nun ja – Verbot vom Speiseplan. Aus Rücksicht auf muslimische Kita-Kinder, denen es ihre Religion auferlegt, Schweinefleischgerichte zu meiden. Das löste nicht nur in Leipzig kritische Debatten aus, und selbst Mulime schüttelten hörbar den Kopf.

Weshalb die Schweinefleisch-Abstinenz zunächst mal ausgesetzt worden ist. Um, wie es jetzt heißt, mit den Eltern über gesunde Kinderkost zu beraten. Was dem Mann nun wirklich nicht verwehrt sein sollte.

Ihr Hans Eggert

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Eggerts SachsenWind – Mieses Zeugnis

Sachsen. In Sachsen wird eine neue Regierung gesucht – ein an sich schon ein schwieriges Geschäft. Die Wahl hat die AfD gestärkt, aber mit der will keiner. Also verhandeln nun Leute, die bis vor kurzem kaum bis überhaupt nicht miteinander könnten. Konservative von der CDU und grüne Vorkämpfer und in der engen Mitte die vom bisherigen Regieren verschlissenen Sozis. In diese brodelnde Mischung hat das Verwaltungsgericht Dresden nun ein Urteil geschüttet: Die sogenannten Kopfnoten – Betragen, Fleiß, Ordnung, Mitarbeit – seien rechtswidrig, gehörten also nicht in Zeugnisse. Worauf der zuständige Kultusminister schneidig verlauten ließ, die »Bewertung der sozialen Kompetenzen von Schülern steht für mich nicht zur Disposition« – ganz so, als hätten die Richter mit den Kopfnoten auch die »sozialen Kompetenzen« infrage gestellt. Haben sie aber nicht – sie bemängelten lediglich die gesetzlichen Grundlagen dieser Noten. Was wiederum dem Minister mindestens bei »Fleiß«, »Ordnung« und auch fachlich schlechte Noten einbringt. Schließlich ist er nicht neu im Amt, hätte längst für Gesetzes-Ordnung sorgen können. Nun muss er gezwungenermaßen ran. Sofern seine künftigen Regierungspartner ihn lassen – angesichts seines miesen Zeugnisses. Ihr Hans EggertIn Sachsen wird eine neue Regierung gesucht – ein an sich schon ein schwieriges Geschäft. Die Wahl hat die AfD gestärkt, aber mit der will keiner. Also verhandeln nun Leute, die bis vor kurzem kaum bis überhaupt nicht miteinander könnten.…

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