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Eggerts SachsenWind – Gefährdete Bauern

Wenn dein starker Arm es will, stehen alle Räder still. Wurde einst dem Arbeiterstand zugetraut. Damals, als noch große Streiks das Land lahm legten. Heute üben sich darin zuweilen die Lokführer, wobei die Zahl der stillstehenden Räder überschaubar bleibt. Ähnliches haben die Landwirte, auch die sächsischen, neulich vermocht. Tausende Traktoren tuckerten nach Berlin, sorgten für Staus und in den Medien für große Aufmerksamkeit: Die Bauern protestierten gegen die schwarz-rote Agrarpolitik, vor allem gegen die neueste Düngemittelverordnung. Sie fühlen sich als Klimabuhmänner an den Pranger gestellt und sehen sich deshalb in ihrer Existenz bedroht.

Eine andere Bedrohung der dörflich-bäuerlichen Existenzen bleibt bei derart großer öffentlicher Aufmerksamkeit für diese Proteste beinahe unbeachtet: Seit einiger Zeit entdecken große Lebensmittelketten und damit das ganz große Geld den Bauernboden als günstige Wertanlage – die Bodenpreise haben sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt.

Bei den Landwirten kommt deshalb aber keine Freude auf – sie können kaum noch ein Stück Wiese dazu kaufen und haben höhere Pachten zu zahlen. Und auch den Dörfern droht Gefahr. Denn das große Geld zieht garantiert nicht aufs Land.

Ihr Hans Eggert

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