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Eggerts SachsenWind – Diäten

Zu Beginn der Amtszeit eines Landtags befassen sich die Abgeordneten zumeist mit ihren Einkünften, also mit ihren Diäten samt diversen Sonderversorgungsregelungen. Dazu hält sie das Gesetz an. Und außerdem ist die nächste Wahl dann noch weit genug weg, um die regelmäßig aufwallende öffentliche Aufregung vergessen zu machen.

Dieser Regel folgt derzeit auch der neue Landtag. Wobei das nicht sein müsste: Seit einigen Jahren werden die Abgeordneten-Einkünfte nach einem gesetzlich fixierten Modell und in aller Stille zum 31. August angehoben.

Doch die Volksvertreter der Regierungsfraktionen wollen das ändern – um, wie sie sagen, ihren Mitarbeitern etwas Gutes zu tun. Für die bekommt jeder Abgeordnete pro Monat neben seiner Grunddiät (derzeit 5.943,50 Euro) und einer (steuerfreien) Kostenpauschale (bis zu 4.294,63 Euro) noch ein Budget von 6.019 Euro. Dieses vor allem soll angehoben werden – auf schöne 10.032 Euro.
Nun sei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchaus ein Gehaltsplus gegönnt. Allerdings bekommen ihre Arbeitgeber auch was oben drauf. Und zwar am 31. August 2020 (nach dem alten Gesetz). Und schon vier Monate später (am 1. Januar 2021) – nach dem neuen Gesetz. Darüber darf man sich doch aufregen, oder?

Ihr Hans Eggert

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VVO erhöht die Ticketpreise

Dresden. Im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) erhöhen sich – nach zwei Jahren Preisstabilität – zum 1. August 2020 die Ticketpreise. Gründe für die bereits im Dezember von der Verbandsversammlung beschlossene Anpassung sind steigende Kosten für Energie sowie – nach hohen Tarifabschlüssen im vergangenen Jahr – die Mitarbeiter. Der Preis für eine Einzelfahrt in einer Tarifzone, wie zum Beispiel dem Dresdner Stadtgebiet, stieg um 10 Cent auf 2,50 Euro. Für längere Fahrten durch mehrere Tarifzonen stieg der Preis der Einzelfahrt um 20 bis 40 Cent. Die 4er-Karte bleibt trotz einer Anhebung um 40 Cent auf neun Euro eine preiswerte Alternative für Gelegenheitsfahrer. Tageskarten für eine Tarifzone wurden erstmals seit fast sieben Jahren um 50 Cent teurer, für längere Strecken sowie für Familien und kleine Gruppen stiegen die Preise um einen bis zwei Euro an. Wochenkarten bleiben im Preis stabil, Monats- und Abo-Monatskarten, 9-Uhr- und 9-Uhr-Abo-Monatskarten wurden durchschnittlich um 3,3 Prozent teurer. So wurde beispielsweise die Abo-Monatskarte für Dresden, die Preisstufe A 1, um 1,80 Euro erhöht und kostet nun 53,70 Euro. Trotz der enormen wirtschaftlichen Herausforderungen der Unternehmen durch Mindereinnahmen aufgrund der Corona-Pandemie schlagen die zwölf Partner im VVO sowie der Verbund vor, die Preise bis mindestens Ende 2021 stabil zu halten. Endgültig darüber entschieden wird jedoch erst bei der Verbandsversammlung im Oktober.Im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) erhöhen sich – nach zwei Jahren Preisstabilität – zum 1. August 2020 die Ticketpreise. Gründe für die bereits im Dezember von der…

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