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Eggerts SachsenWind – Blockade

Göttingen liegt in Niedersachsen, aber immerhin: Thomas de Maizière ist, wenngleich nicht in Sachsen aufgewachsen und nicht sächselnd, mittlerweile durchaus Sachse. Er lebt in Sachsen, war hier Landesminister, ehe er unter anderem Bundesinnenminister wurde und das bis 2018 blieb. Und er vertritt den Wahlkreis Meißen als direkt gewählter Abgeordneter im Bundestag. Es gehört also durchaus in die Rubrik »SachsenWind«, was ihm neulich in besagtem Göttingen widerfuhr.

De Maizière war dorthin eingeladen, um über sein Buch »Regieren« zu sprechen – eine Rückschau auf sein politisches Leben als, das wird aus jedem Satz klar, prinzipienfester Demokrat. Doch »Aktivisten«, die sich »antifaschistisch« nennen, blockierten den Zugang zur Veranstaltung, attackierten, wie zu hören, deren Organisator auch »körperlich«, die Polizei zeigte sich überfordert, die Lesung wurde abgesagt.

Das sahen die »Antifaschisten« als Sieg der »Zivilgesellschaft«, den »die Rechten« nun für ihre Zwecke instrumentalisieren würden. Niedersachsens Innenminister (SPD) sprach hingegen von einem »Bärendienst an der Demokratie«. Doch warum so zahm? Ist es antifaschistisch, sich faschistischer Methoden zu bedienen, um einen Demokraten am Sprechen zu hindern?

Ihr Hans Eggert

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Parkhotel: Bleiglasfenster werden restauriert

Dresden. Als die elf Bleiglasfenster im Herbst letzten Jahres bei Umbauarbeiten im Parkhotel Dresden entdeckt wurden, war Hoteleigentümer Jens Hewaldschnell klar: Hier verbirgt sich eine kleine Kostbarkeit, die unbedingt erhalten werden muss. Jetzt sind die elf Flügelfenster mit insgesamt 44 Bleiverglasungen, die seit den 1980er Jahren hinter einer Trockenbauwand im Blauen Salon verschunden waren, zum Restaurieren in der Glaswerkstatt Körner auf der Tharandter Straße. „Früher habe ich als Jugendlicher im Parkhotel getanzt und gefeiert. Jetzt hat mich meine Arbeit wieder ins Parkhotel zurückgebracht", freut sich Glasermeister Thomas Körner. Er und sein Team reinigen derzeit die Glasscheiben, ersetzen kaputte Glasteile, richten Wölbungen und verkleben Risse. Zur Stabilisierung werden teilweise auch Windeisen an die Fenster angebracht.Ende Januar sollen die Arbeiten beendet sein, dann kehren die Flügelfenster wieder zurück ins Parkhotel, wo Jens Hewald  sie wieder im Blauen Salon sichtbar anbringen wird. Die Glasbilder mit Silberlotmalerei sind der Zeit des Art Déco und Belle Époque zuzuordnen. Die Kunstwerke zeigen unter anderem den Weißen Hirsch, den Dresdner Zwinger und das Schloss Pillnitz. "Unsere Recherche hat ergeben, dass die Fenster der bekannten Firma Urban aus Dresden zuzuordnen sind. Die Kunstwerke stammen von Professor Josef Goller, einem bedeutenden Glasmaler und Lehrer an der Kunsthochschule von Dresden. Schätzungsweise entstanden die Bilder zwischen 1915 und 1920", sagt Glasermeister Körner. Als die elf Bleiglasfenster im Herbst letzten Jahres bei Umbauarbeiten im Parkhotel Dresden entdeckt wurden, war Hoteleigentümer Jens Hewaldschnell klar: Hier…

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