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Eggerts Ostwind – Weltpolizist

Sicher hat mancher aufgeatmet, als Donald Trump einen Truppenabzug aus Syrien verkündete und überdies erklärte, die USA seien nicht mehr gewillt, den Weltpolizisten zu spielen. Allerdings: Derzeit ist aus Washington viel zu hören, was besser mehrfach hinterfragt werden sollte. Die Weltpolizisten-Rolle jedenfalls scheint noch nicht abgehakt.

Beispielsweise schrieb Richard Grenell, der US-Botschafter in Deutschland, jüngst an deutsche Firmen Neujahrsgrüße der besonderen Art – eine Warnung. Und zwar eine, die ohne diplomatische Floskeln daherkam: Sollten sich die Briefempfänger weiter am Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligen, drohe ihnen ein »erhebliches Sanktionsrisiko«. Da staunt der Zeitgenosse: US-Sanktionen wegen einer Gasleitung aus Russland, einem Handelspartner auch der USA?

Des Rätsels Lösung: Der Botschafter sieht für Deutschlands Sicherheit schwarz, sollte das Gas strömen. Weshalb Trump zuvor schon die Europäische Union wissen ließ, er verfüge über viele Instrumente, »die das Projekt ernsthaft ... stoppen könnten«. Da dürfen wir gespannt sein, was er noch im Köcher hat. Eines konnten wir schon lernen: Die Weltpolizisten-Rolle lässt sich offenbar nicht einfach im Archiv des Weißen Hauses ablegen.

Ihr Hans Eggert

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St. Joseph-Stift: Baby Nr. 1000 ist da

Dresden. Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter groß und ist bereits das dritte Kind seiner Eltern. Die kommen eigentlich aus Riesa, haben sich aber ganz bewusst für die Entbindung in dem Dresdner Krankenhaus entschieden. „Die Erfahrungen bei den Geburten meiner ersten beiden Kinder in einer anderen Klinik waren leider nicht so positiv. Deshalb bin ich auf die Suche gegangen. Aufgrund der Beckenendlage von Charlotte Mara habe ich mich im St. Joseph-Stift beraten lassen und war sofort überzeugt. Das Personal, das ruhige Arbeiten ohne Hektik und Stress haben mir ein sehr sicheres Gefühl gegeben. Auch dass man hier auf das Stillen und den Bindungsaufbau von Mutter und Kind so viel Wert legt, das ist etwas Besonderes, das findet man nicht überall", begründet die frischgebackene Mama Stefanie.   Im St. Joseph-Stift, das seit 2011 nach den Kriterien von WHO und UNICEF als "Babyfreundliche Geburtsklinik" zertifiziert ist, gibt es  nicht nur ärztlich und pflegerisch, sondern auch räumlich beste Voraussetzungen für Entbindungen:  Drei Kreißsäle, ein Entbindungsraum für Wassergeburten, Wehenzimmer, ein OP-Saal für Kaiserschnittentbindungen sowie wohnliche Ein- und Zweibettzimmer, die auch als Familienzimmer genutzt werden. Das ganzheitliche Betreuungskonzept kommt bei den Dresdnern gut an: Im vergangenen Rekordjahr kamen 1.678 Neugeborene im St. Joseph-Stift zur Welt. In diesem Jahr waren es per 16. August schon 523 Jungen und 479 Mädchen, darunter zwei Zwillingsgeburten (deshalb 1.002 Kinder).Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter…

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