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Eggerts Ostwind – Weltpolizist

Sicher hat mancher aufgeatmet, als Donald Trump einen Truppenabzug aus Syrien verkündete und überdies erklärte, die USA seien nicht mehr gewillt, den Weltpolizisten zu spielen. Allerdings: Derzeit ist aus Washington viel zu hören, was besser mehrfach hinterfragt werden sollte. Die Weltpolizisten-Rolle jedenfalls scheint noch nicht abgehakt.

Beispielsweise schrieb Richard Grenell, der US-Botschafter in Deutschland, jüngst an deutsche Firmen Neujahrsgrüße der besonderen Art – eine Warnung. Und zwar eine, die ohne diplomatische Floskeln daherkam: Sollten sich die Briefempfänger weiter am Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligen, drohe ihnen ein »erhebliches Sanktionsrisiko«. Da staunt der Zeitgenosse: US-Sanktionen wegen einer Gasleitung aus Russland, einem Handelspartner auch der USA?

Des Rätsels Lösung: Der Botschafter sieht für Deutschlands Sicherheit schwarz, sollte das Gas strömen. Weshalb Trump zuvor schon die Europäische Union wissen ließ, er verfüge über viele Instrumente, »die das Projekt ernsthaft ... stoppen könnten«. Da dürfen wir gespannt sein, was er noch im Köcher hat. Eines konnten wir schon lernen: Die Weltpolizisten-Rolle lässt sich offenbar nicht einfach im Archiv des Weißen Hauses ablegen.

Ihr Hans Eggert

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Lizenzierungsunterlagen fristgerecht eingereicht

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben die geforderten Unterlagen zur Lizenzierung für die kommende DEL2-Saison 2020/2021 fristgerecht an die Liga übermittelt. Die gesamten Lizenzierungsunterlagen befinden sich per Post auf dem Weg zur DEL2-Geschäftsstelle in Neuss. Ein Dank geht an unseren Exklusiv-Partner Post Modern, der die Sendung persönlich in Empfang genommen hat! Die DEL2 hatte Anfang April die Lizenzierungsunterlagen für die neue Spielzeit angepasst und an die Clubs versendet. Die Standorte haben bis 24. Mai 2020 Zeit ihre Unterlagen ordnungs- und fristgemäß bei der Ligagesellschaft einzureichen. Das Lizenzprüfungsverfahren für die kommende Saison soll bis Anfang Juli abgeschlossen sein. Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: „Der Tag der Abgabe der Lizenzierungsunterlagen ist stets ein wichtiges Datum. Im Zuge der Corona-Krise war das Fertigstellen der Unterlagen eine große Herausforderung für alle. Dank der Unterstützung unserer Partner konnten wir die Dokumente pünktlich abgeben und gehen davon aus, dass unsere Unterlagen den Vorgaben der Liga entsprechen. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten und unserem obersten Prinzip eine solide wirtschaftliche Grundbasis zu gewährleisten, haben wir nach intensiven Gesprächen von einer Einreichung der DEL-Lizenzunterlagen inklusive der Bürgschaft in Höhe von 816.000 Euro in diesem Jahr abgesehen. Wir halten an unserem Ziel in die DEL aufzusteigen weiter fest, aber in diesem Jahr gab es aufgrund der aktuellen Situation und anderen wirtschaftlichen Einflüssen zu viele Fragezeichen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen haben die geforderten Unterlagen zur Lizenzierung für die kommende DEL2-Saison 2020/2021 fristgerecht an die Liga übermittelt. Die gesamten Lizenzierungsunterlagen befinden sich per Post auf dem Weg zur DEL2-Geschäftsstelle in…

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Orangen kehren in den Zwinger zurück

Dresden. Am kommenden Montag (25. Mai) ist es wieder soweit: Zum vierten Mal kehren die 80 Orangenbäumchen aus ihrem Winterquartier im Barockgarten Großdedlitz in den Zwinger zurück. Anders als in den Jahren zuvor wird die Rückkehr der kleinen Exoten jedoch coronabedingt nicht mit einem Fest in barocker Anmutung begleitet. Wie kamen die Orangen nach Dresden? 1710 hatte August der Starke einen genialen Einfall, um dem Dresdner Zwinger neuen Glanz zu verleihen. Vielleicht galt es ja damals auch als besonders schick, jedenfalls ließ der Kurfürst in jenem Jahr einige hundert italienische Orangenbäume  in den Zwinger liefern. Eine der schönsten Orangerien Deutschlands war damit begründet. Vor einigen Jahren griff die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH  die Idee einer Orangerie wieder auf. 2013 wurden 80  Bitterorangenbäume (Citrus aurantium) in der Baumschule in Ardea, südlich von Rom, gekauft, ein Jahr später kamen sie in Deutschland an. Die ersten drei Jahre verbrachten die Bäume zur Akklimatisierung im Barockgarten Großsedlich, 2017 kehrten sie erstmals in den Zwinger zurück. Von Mai bis September zieren sie nun hier das barocke Ensemble. Zur Finanzierung der neuen Orangerie wurden Baumpatenschaften ins Leben gerufen. Die ersten, vor fünf Jahren initiierten Patenschaften laufen nun aus, weshalb der Staatsbetrieb Schlösser, Burger und Gärten neue Baumpaten sucht.Am kommenden Montag (25. Mai) ist es wieder soweit: Zum vierten Mal kehren die 80 Orangenbäumchen aus ihrem Winterquartier im Barockgarten Großdedlitz in den Zwinger zurück. Anders als in den Jahren zuvor wird die Rückkehr der kleinen Exoten jedoch…

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